-
Neueste Beiträge
Neueste Kommentare
- Tamer zu Über Ahlen zu „Leib & Seele“
- Ursula Hütten zu Radtour von Venlo nach Roermond
- Ursula Hütten zu Radtour an Maas, Waal und Nordsee
- Peter zu Von Hamm nach Norderney
- Patrick zu Klimastreik am 15. September 2023 in Dortmund
Kategorien
- 1848
- Allgemein
- Ausstellungen
- Berlingeschichten
- Buchmesse
- Dolomiten
- E-Books
- Faschismus
- Film
- Fotoberichte
- Frieling
- Hammfiction
- Interviews
- Kölngeschichten
- Kriegszeit Friedenszeit
- memories
- Nienbrügge
- Radtouren
- Radtouren
- Reiseberichte
- Reisen
- Rezensionen
- Rock und Pop
- Schreiben und Publizieren
- Skitouren
- Theodor Althaus
- vegan
- Wanderungen
- Zeitbilder
Archiv
Blogroll
Meta
Hamm Marathon mit dem Fahrrad
Unser kürzester Weg zur Marathonstrecke liegt direkt beim Eingang zum Kleingarten am Killwinkel. Durch die Unterführung gelangen wir auf die Kohlenbahntrasse und sind gleich auf der richtigen Route. Diese Trasse fahren wir bis zum Gewerbegebiet an der Hammer Straße in Bockum-Hövel. Die überqueren wir, radeln ein Stück weit in südliche Richtung und haben auf dem freien Feld westlich des Baudenkmals Zeche Radbod vor der Halde einen Panoramablick auf drei Fördertürme.
Vor uns liegt die Halde und zu deren Füßen fahren wir entlang des alten Lippearms, vorbei an einem schönen Picknickplatz mit Informationstafeln zu den weißen Brücken über Lippe und Kanal. Jenseits dieser beiden Gewässer befinden wir uns im Gelände des Lippeparks und radeln zu Füßen der Halde von Schacht Franz bis zur Dortmunder Straße, die wir erst überqueren können, nachdem endlich ein Autofahrer anhält. Nach einem schönen Waldweg westlich der Herringer Moschee, dem Parkfriedhof und Barfußpfad sind weitere Halden zu sehen.
Rechts liegt die Halde Humbert und links die Kissinger Höhe, zu deren Füßen wir bis zum Gelände des ehemaligen Bergwerks Ost „Heinrich Robert“ radeln. Das lassen wir allerdings rechts liegen und erreichen den Stadtteil Wiescherhöfen über die Kamener Straße. Die überqueren in Höhe der Wielandstraße und folgen dieser bis zum Friedhofsweg und durch Felder zum Bahnübergang mit gerade geöffneten Schranken. Wir kommen nach Selmigerheide und radeln entlang der Bahnlinien nach Lohauserholz.
Südlich der Hammer City bewegen wir uns weiter auf dem Langewanneweg, der seinen Namen echt verdient hat, bis zum Hellweg in Berge mit Blick auf die Wassertürme und zur Ostdorfstraße durch die Felder zur alten Werler Straße, die durch die Siedlung führt. Doch bald darauf haben wir wieder Natur pur in der Rottwiese, Fuchshöhle, Pählerweg und im Hüls. Da überqueren wir die Ahse und befinden uns im Schilfwinkel. Nach Überquerung der Birkenallee sind wir schon in Braam-Ostwennemar und radeln am Geitheufer zum Burghügel Mark.
Am Ahseufer geht’s zur Ostenallee im Hammer Osten und jenseits der Straße mitten in den Kurpark weiter an der Ahse. Das Gradierwerk streifen wir kurz auf dem Weg zum Kanal, nehmen den Radweg zur Fährstraßenbrücke, nach Überquerung hinunter zur Lippe und auf den Fährweg zum Schloss Heessen. Weiter geht’s zum Lohbusch, jenseits der Dolberger Straße durch den Schafbusch, Westhusener Weg, Birkenallee in den Ortsteil Sundern. Wir befinden uns nun mitten im Heessener Wald
An der Waldbühne machen wir einen kurzen Stopp, dann weiter zum Ennigerweg. Im spitzen Rechtsschwenk geht’s zum Ülkenpatt und Querung von Ahlener Straße und Bahnlinie. Jetzt landen wir auf dem Leerfeldweg, der uns auf Veistraße und Dasbecker Weg um Dasbeck herum führt. Auf Uedinghoff- und Rosa-Luxemburg-Straße nähern wir uns dem Hammer Norden. Nur noch die Münsterstraße überqueren, zum Killwinkel und bei Möllenbrink links zum Kleingarten am Killwinkel. Und da sind wir nach schöner Runde bei der Unterführung zur Kohlenbahntrasse.
Veröffentlicht unter Allgemein, Hammfiction, Radtouren, Radtouren
Verschlagwortet mit Hamm Marathon, Hammfiction, Marathon, Marathonstrecke, Radtour
Kommentar hinterlassen
Kurpark Bad Hamm
Vom Hammer Norden aus ist der Kurpark gut zwei Kilometer entfernt und bequem per Fahrrad zu erreichen. Ich fahre den Radweg von der Kornmersch durch die Lippeaue, überquere auf der Münsterstraße Lippe und Datteln-Hamm-Kanal, unterquere die Kreuzung Hafenstraße/Münsterstraße, fahre ein Stück weit vorbei an Wassersportzentrum, Hammonense, Tinyhouse Hotel, Rehazentrum und Ahsedüker durch die schöne Allee entlang des Datteln-Hamm-Kanals.
Entlang des Kanals fahre ich weiter, unterquere die Fährstraße an der Brücke und beim Abzweig zum Jugendgästehaus Silverberg hinein in den schönen Park. Ein Herbstwetter vom Feinsten habe ich erwischt an diesem Vormittag, das heißt Bäume in prächtigen Herbstfarben und ein Licht, das diese noch besonders zum Leuchten bringt. Der blaue Himmel wird gespiegelt in den Teichen, in denen sich einige Enten ganz sachte bewegen, als wollten sie die Stille nicht stören. Ich stelle mein Fahrrad zur Seite, gehe an das Ufer, schaue auf das Wasser, den bunten Blätterboden, hoch zu den Baumkronen.
Ich kann mich gar nicht satt sehen an all der herbstlichen Schönheit. Dann fahre ich um den Teich herum und stehe plötzlich vor einem großen Foto mit zwei historischen Bussen. Es gehört zu einer Fotoausstellung zu Hamms Partnerstadt Kalisz, lese ich und entdecke noch viele weitere schöne Fotos dieses Ortes in Polen. Eine ganze Reihe dieser beeindruckenden Impressionen befindet sich entlang des Weges zum Kurhausgarten. Den durchquere ich und halte vor der Klinik für Manuelle Therapie an.
Hier ist der beste Platz, um das Kurhaus zu fotografieren. Früher befand sich an dieser Stelle auch ein schönes Badehaus, abgerissen im Modernisierungswahn früherer Jahrzehnte. Hamm war nämlich ein Badekurort mit Solequelle und durfte und darf sich Bad Hamm nennen. Immerhin ist das Kurhaus erhalten als angesagte Location für Konzert und Theater sowie zeitweiser Restauration. Immerhin hat man die historische Bedeutung der Erholung im Hammer Kurpark mit Errichtung des Gradierwerks wieder aufleben lassen.
Ich fahre die kurze Strecke zur Überquerung der Fährstraße, leider viel zu viele Autos hier, und gelange in die Allee mit richtig schönen alten Bäumen, zuzeit mit Herbstfärbung noch eindrucksvoller. Entlang der Ahse gelange ich zu besagtem Gradierwerk, wo sich jederzeit viele Menschen aufhalten, um die von der durch Reisigwände herabrieselnde und in der Luft zerstäubende Sole (Salzwasser) einzuatmen. Das ist angenehm und nützt den Atemwegen.
Gleich nebenan befindet sich das neueste Highlight des Hammer Kurparks, der Gradierwerksgarten, schön angelegt mit kleinem Springbrunnen, Sonnenuhr, Bänken, Sitzrund und vor allem Rosen und Stauden aller Art, deren Blüten ich gerne zu allen Jahreszeiten anschaue und bewundere. Heute sind es üppig blühende Rispen einer asiatischen Art des Basilikums, das mit prächtigen lila Dolden Insekten anlockt. Und da bin ich schon bald wieder am Düker, wo die Ahse unter dem Datteln-Hamm-Kanal hindurch in die Lippe geleitet wird und auf dem Radweg zurück zum Hammer Norden.
Kurpark am 28. Oktober 2021
Veröffentlicht unter Allgemein, Ausstellungen, Hammfiction
Verschlagwortet mit Bad Hamm, Baumallee, Datteln-Hamm-Kanal, Gradierwerk, Kurhaus, Kurpark, Kurpark Bad Hamm, Kurpark Hamm, Saline
Kommentar hinterlassen
Radtour zum Schloss Westerwinkel
Zwar Wind von vorne, aber Sonnenschein und kein Regen in Sicht. Da zieht es uns mit dem Fahrrad hinaus aus der Stadt in die Felder. Unser heutiges Ziel ist das Schloss Westerwinkel, ein Wasserschloss im Münsterland. Also um die Ecke zur Kornmersch, Bockumer Weg überqueren, entlang der Geinegge, Fotostopp bei den Kopfweiden, weiter zum Bahnhof Bockum-Hövel und den langen, langen Klostermühlenweg bis zur Nordick-Nordicker-Straße, diese entlang durch Ondrup in die Ortsmitte von Herbern.
Viele Menschen verlassen heute am Feiertag Allerheiligen gerade die imposante Kirche. Beim Herausfahren aus dem Ort wundern wir uns über die Geräusche von der Autobahn. Ja, die liegt ziemlich nah, stellen wir beim Überqueren fest. Jenseits der A1 ist es zum Schloss nur noch ein Katzensprung. Über einen breiten Weg schweben wir über die Gräfte hinweg ein in den sonnigen Hof zwischen Haupt- und Nebengebäuden, wo die Linde die letzten Blätter ihrer schönsten Herbstfärbung präsentiert.
Beim Golfgelände halten wir noch mal zum Fotostopp und begeben uns gleich zurück auf den Heimweg. Der führt vorbei an Wäldchen durch die Felder zum Uhlenbusch, Herberner- und Oberholsener Straße zur Horster Straße, die uns in Bockum-Hövel auf die Radroute zum Hammer Norden und Zentrum führt, Berliner-, Rautenstrauch- und Eichstedtstraße zur Römerstraße, kurze Strecke Bockumer Weg zur Kornmersch.
Walters Track zur Radtour zum Schloss Westerwinkel am 1. November 2021
Veröffentlicht unter Allgemein, Radtouren, Radtouren
Verschlagwortet mit Herbern, Schloss Westerwinkel, Wasserschloss, Westerwinkel
Kommentar hinterlassen
Lichtradeln mit Diskallico
„Diskallico Light Parade“ nennt er sein leuchtendes Kunstwerk, ein kunterbunt blinkendes, rockendes Gespann aus Leuchtrad und knallgrünem Fahrer, das in der Dunkelheit von jedem gesehen und gehört wird. Heute war er in Hamm. Die „Fahrradfreunde Hamm“ hatten ihn eingeladen und eine Veranstaltung vor der Pauluskirche erstellt. Viele waren mit ihren Rädern auf den Marktplatz gekommen.
Nach ausgiebiger Bewunderung von Gefährt und Fahrer hieß es „losrollen“ und schon zog Diskallico ein langes Vehikel aus Hammer Radfahrenden mit Helmen, Leuchtfarben und Licht in vielen Variationen kreuz und quer durch die Hammer City. Das war ein richtiger Spaß, wurde garantiert von sehr vielen Menschen gesehen und daran erinnert, dass die Straßen nicht nur den Auto-, sondern auch den Radfahrenden gehören.
Veröffentlicht unter Allgemein, Hammfiction, Radtouren, Radtouren
Verschlagwortet mit Diskallico, Hammfiction, Lichtradeln
Kommentar hinterlassen
Radtour zu „Saigon“ in Werne
Heute wollen wir, verglichen mit dem vergangenen Jahr, unsere kleine Radtour mal ganz anders angehen. Erinnerung: Wir hatten immer Picknick in Hupfelds Fahrradtaschen dabei und irgendwo draußen eine gemütliche Bank gesucht und meistens gefunden. Doppelt geimpft und geöffnete Restaurants erschließen uns jetzt ganz neue Ziele. Bleibt nur die Frage, wo wir in der Nähe Veganes bekommen. Im Internet werden wir fündig. Wir radeln in das Städtchen Werne.
Das vietnamesische Restaurant „Saigon“ am Kirchhof in der Werner Altstadt hat vegane Optionen und ist ab 11 Uhr geöffnet. Das Wetter spielt mit, also los über den Weg an der Geinegge, Bockum-Höveler Bahnhof, Klostermühlenweg, Barsen durch die schöne münsterländische Landschaft direkt in das Zentrum von Werne. Das „Saigon“ an der Kirche finden wir schnell, ebenso drinnen ein schönes Plätzchen. Wir bestellen Buddhistische Fastenspeise, Tofu und Gemüse in Kokossoße, leckeren süßen Lycheesaft und genießen in aller Ruhe.
Zurück geht es flugs an die Lippe, wo wir auf der Brücke noch einen Fotostopp machen, dann durch das Naturschutzgebiet „Tibaum“ und entlang des Datteln-Hamm-Kanals bis zur weißen Brücke von Herringen nach Bockum-Hövel wieder über die Lippe, nach Überquerung der Radbodtraße auf dem Flügeldeich zur Kornmersch und zügig in die Bankerheide, wo schon das Dessert bereit steht: Birnencrumble mit Schokoflocken und Vanillesoße.
Veröffentlicht unter Allgemein, Hammfiction, Radtouren, Radtouren, vegan
Verschlagwortet mit Buddhistische Fastenspeise, Radtour, Restaurant "Saigon", Tibaum, vegan, Werne
Kommentar hinterlassen
Schokoladenmuseum
Das Kölner Schokoladenmuseum befindet sich im Rheinauhafen. Es zeigt den Weg der Kakaobohnen von der Baumfrucht in tropischen Ländern über den Transport in Säcken und dem Produktionsablauf zum fertigen Schokotäfelchen. Die getrockneten Kakaobohnen werden geröstet, zerkleinert, gemahlen, mit unterschiedlichen Zutaten vermengt, erwärmt und gerührt, bis eine schöne Schokoladenmasse entsteht.
Schokoladenmuseum 17. Oktober 2021
Veröffentlicht unter Allgemein, Ausstellungen, Kölngeschichten
Verschlagwortet mit Köln, Schokobrunnen, Schokoladenmuseum
Kommentar hinterlassen
Klimastreik in Hamm
Hunderte waren dem Aufruf der Hammer Gruppe Fridays for Future gefolgt und am Tag des globalen Klimastreiks, dem 24. September 2021, auf den Hammer Marktplatz gekommen. Nach der Performance einer Band war bei den Reden auf der kleinen Bühne das zu hören, was eigentlich schon dutzende Male gesagt wurde und doch leider immer wieder und immer noch aktuell.
Die Regierung hat trotz eindeutiger Erkenntnisse von Wissenschaftlern trotz Pariser Klimaschutzabkommen das Thema Klima recht stiefmütterlich behandelt, wenngleich durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ein ganz klein wenig aus den Puschen gekommen, doch mehr mit Worten als mit Taten. Was zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels dringend nötig ist, wurde auf dem Demonstrationszug von der Hammer Innenstadt über die Münsterstraße zum Gelände des Hamtec.
Dabei wurden die Forderungen laut und deutlich in Sprechchören formuliert: Klima Schutz, Kohle stopp, von fossilen Brennstoffen zu erneuerbarer Energie und überhaupt: ihr könnt auch Fahrrad fahrn. Politiker seien „erschreckend gelassen“, meinte einer der Redenden ganz richtig. Konsequenz: Sofort muss etwas geschehen und zwar spürbar. Die zu wählende neue Regierung muss nachbessern.
Am kommenden Sonntag haben wir es in der Hand, Gruppierungen zu wählen, die eine Richtungswende garantieren, das heißt sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz hoffentlich konsequent in vielen Bereichen durchsetzen. Für mich gehören dazu vor allem die Erzeugung erneuerbarer Energie, neue Konzepte im Agrarbereich und die Verkehrswende, alles nach dem Motto eines der vielen kreativ gestalteten Banner und Plakate „Rettet unsere Welt“.
Veröffentlicht unter Allgemein, Hammfiction
Verschlagwortet mit Hamm, Hammer Marktplatz, Klimademo, Klimastreik
Kommentar hinterlassen
Alles ist drin!
„Sunny Side of the Street“, spielt die Band auf dem Domplatz in Münster und das passt zum Wetter sowie zu den vielen Sonnenblumen, von denen bald jeder und jede eine in der Hand hat. Pünktlich zur Mittagspause geht’s los, zunächst mit einer Audiobotschaft von Annalena Baerbock, die daran erinnert, dass wir am kommenden Sonntag die letzte Regierung wählen, die noch etwas verändern kann.
Woran? Vor allem am laxen Umgang mit der Klimakatastrophe. Dann gibt’s Statements der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im NRW Landtag Josefine Paul, dem Vertreter der grünen Jugend Jan Wiemers, der Politikerin und Publizistin Marina Weisband und der Münsteraner Direktkandidatin Maria Klein-Scheink (MdB). Als dann Robert Habeck vor den vielen Menschen auf dem Domplatz die Bühne betritt, denke ich unwillkürlich: Heimspiel. Vom ersten Satz an erreicht er mich, weil er genau das sagt, was ich denke und fühle. Wertschätzung für die bisherige Kanzlerin Frau Merkel ja, doch aussitzen geht nicht mehr. Schon so viele Jahre gingen verloren, die Dinge verändern sich mit immer größerer Härte.
Die globale Erderwärmung muss gestoppt werden. Die Grünen schlagen vor, ein Ministerium für diesen Bereich zu schaffen. Auch die Digitalisierung muss beherzt und spürbar angepackt werden. Warum müssen reiche Unternehmer von Digitalkonzernen in den Weltraum reisen anstatt für alle zu investieren? Überhaupt, die Finanzpolitik muss gerechter werden. Steuererhöhungen ab einem jährlichen Einkommen von 100.000 Euro pro Person.
Umverteilung nennt Habeck das und will denjenigen an den Kragen, die den Staat mit illegalen Geschäften und Geldwäsche bescheißen. Auch die Agrarpolitik muss grundlegend überdacht werden. Es geht zum Beispiel nicht an, dass Nutztiere behandelt werden wie Industrieware. Grundsätzlich gilt für Robert Habeck: Politiker müssen Verantwortung übernehmen, zum Beispiel Menschen aus Afghanistan holen, anstatt wegducken und Antworten verweigern. Noch eins: Solardächer gehören auf jedes Haus. Ja, es wird am kommenden Sonntag eine Richtungswahl. Alles ist drin!
Robert Habeck auf dem Domplatz in Münster am 21. September 2021
Veröffentlicht unter Allgemein
Verschlagwortet mit Bundestagswahl 2021, Domplatz, Grüne, Münster, Richtungswahl, Robert Habeck
Kommentar hinterlassen
Über zwei Brücken
Ich stehe mitten in der Kölner City vor der Antoniterkirche, hab ein paar Stunden Zeit und das Wetter ist okay. Da mach ich doch ein feines Gängelchen, wähle die schönste Route, die ich von hier aus kenne. Noch ist es ruhig vor den Läden in der Schildergasse und ich kann in Ruhe losbummeln Richtung Rhein. Vor dem schönen Eckgebäude gegenüber dem Kaufhof bleibe ich stehen und mache ein Foto. Vor einigen Jahren wurde hier der Apple Store eingerichtet und das Innere über zwei Ebenen richtig schön gestaltet.
Die gläserne Treppe ist ein echtes Schmuckstück, ich habe sie schon einige Male fotografiert, jetzt allerdings nur von außen. Weiter geht’s in der Gürzenichstraße zwischen einem riesigen neuen Bekleidungsgeschäft, Saturn, Bäckerei Merzenich zur Linken und Hard Rock Café zur Rechten direkt auf und über den Heumarkt. Hier vor dem Aufgang zur Deutzer Brücke betrachte ich mal das Panorama mit Reiterdenkmal und Domspitzen, gehe hinauf und siehe da: Ich schaue hinunter auf den Rhein mit Pegel und Promenade.
Weiterhin sehe ich von der Brücke aus das gesamte Ensemble der Altstadt mit Groß St. Martin, Dom und Hohenzollernbrücke. Ich schlendere weiter, immer wieder Blicke zurückwerfend bis zum Ende der Brücke und suche mir einen Weg zum Rheinboulevard, wo vor einigen Jahren noch eine riesige Baustelle war. Vorher stehe ich plötzlich vor einer Skulptur, die für mich neu ist, eine Nachbildung des römischen Kastells genannt Divitia, eine Militäranlage, die um das Jahr 300 errichtet wurde zum Schutz der Colonia.
Colonia Claudia Ara Agrippinensium war der römische Name für die Stadt Köln. Zusammen mit der Kirche Alt St. Heribert gibt die Nachbildung des Kastells ein schönes Bild. Ich befinde mich nun im Stadtteil Deutz und gehe oberhalb der Treppen des Rheinboulevards weiter in nördliche Richtung. Mein nächster Fotopoint ist das Hyatt Hotel mit italienischem Restaurant und dem Sticky Fingers für die Einkehr zwischendurch, alles drei in unvergleichlicher Lage direkt am Rhein und der Hohenzollernbrücke einschließlich Panoramablick auf die gesamte Altstadtfront mit Groß St. Martin und Dom. Weiter geht’s die Treppe hinauf zum ultimativen Blick von der Mauer auf Dom und Brücke und dann nix wie zu den unzähligen glitzernden Liebesschlössern.
Vom Kölngängelchen am 17. September 2021
Veröffentlicht unter Allgemein, Kölngeschichten, Wanderungen
Verschlagwortet mit Alt St. Heribert, Altstadt, Antoniterkirche, Apple Store, Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Deutzer Brücke, Domhotel, Groß St. Martin, Heumarkt, Hohe Straße, Hohenzollernbrücke, Hyatt, Kastell Deutz, Kölner Dom, Liebesschlösser, Rhein, Rheinvoulevard, Sticky Fingers
Kommentar hinterlassen











































