„Hanak“ im Hard Rock Café Köln

„Bääääm“, hier kommt Hanak, die Band um Micha Hirsch, den sympathischen Sänger mit der gestreiften Hose. Eine Kölsche Gruppe im Hard Rock Café mit feinen Stücken, gekonnt präsentiert. Ob „Danze em Rään“, „Haifischzahn“ oder „Mi Hätz määt Wuuum“, alles kam gut rüber und mir wurde so richtig klar, dass grooven op Kölsch doch schunkeln heißt „Alles weed jot“.

„Hanak“ am 11. Mai 2017 im Hard Rock Café Cologne

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Klaus Major Heuser im Kühlschiff

Als kultigen Gitarristen der Kölschrockband BAP kennen wir Klaus Heuser, genannt Major, aus den Achtzigern und müssen immer noch mitsingen, grooven und rocken, wenn wir die Stücke hören und sehen „Verdamp lang her“. Dann war er irgendwann von der Bildfläche verschwunden, packte es zusammen mit Textkünstler Richard Bargel mit „Stehhilfen“ wieder auf die Bühne und gründete vor ein paar Jahren die „Klaus Major Heuser Band“ mit Sänger, Keyboarder, Bassist und Drummer, allesamt exzellente Musiker. Vergangenen Freitag rockte die Band mit ihrem neuen Album „What’s up“ das Kühlschiff in der Lindenbrauerei in Unna. Rockig, bluesig, groovig mit englischen Texten und Heusers Gitarrensoli vom Allerfeinsten.

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Hamm an der Lippe

Hier befand sich bis zum Jahre 1226 die Burg Nienbrügge und auf der schräg gegenüberliegenden Seite die Siedlung Nienbrügge. Jetzt ist dort der Hammer Binnenhafen mit dem Hafenamt. Bis dahin konnte ich jedoch wegen des bis zum Flussufer beackerten Feldes nicht gehen.

Zur Geschichte der Burg Nienbrügge

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Hamm am 22. April 1944

Wenn ich vom Hammer Norden kommend zwischen Friedhof und Bahnlinie den Weg über Lippe, Kanal und Hafenstraße zum Bahnhof gehe, habe ich vor der Brücke zu meiner Rechten einen schönen Blick hinunter auf die Lippewiesen. Doch die Idylle täuscht. Die kleinen Gewässer in diesem Bereich sind Spuren von unglaublich sinnloser Zerstörung. Diese sogenannten Bombentrichter sind Überbleibsel zahlreicher Luftangriffe auf die Stadt Hamm, wie zum Beispiel dem am 22. April 1944, als der Terror aus der Luft fast eine Stunde lang die Bahnhofsgegend zerstörte. 258 Menschen wurden getötet und mehrere Hundert Häuser lagen in Schutt und Asche.

„When will they ever learn?“

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Apple Store in der Schildergasse

In der Schildergasse gibt es seit einigen Tagen einen neuen Laden, der Elektronikartikel anbietet. Eigentlich nichts Besonderes und doch: dieser Laden hat was. Wunderbar gelegen gegenüber von Galeria Kaufhof in einem schönen alten Eckhaus, man könnte auch sagen, Rundeckhaus. Ich schaue mir die Installationen von Smartphones, Tablets und Arbeitscomputern an und muss sagen: sowohl das Design der einzelnen Produkte als auch die Präsentation finde ich gelungen. Beratung gibt es so viel man braucht und wünscht und ausprobieren kann man natürlich alles.

Eine gläserne Wendeltreppe führt in das obere Stockwerk, wo auch richtig viel los ist. Um große Tische herum sitzen junge und alte User mit ihren eigenen Geräten, selbstredend von Apple, und werden zu diversen Bereichen und Themen kompetent geschult und beraten. Workshops sozusagen. Ja, und überhaupt: Langweilig ist es nicht. Ich nehme die eine oder andere Anregung mit und weiß schon, dass ich beim nächsten Schildergassenbummel hier wieder reinschauen werde.

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Hohenzollernbrücke

Es ist immer wieder etwas Besonderes, vom Deutzer Bahnhof kommend die Straße zu überqueren, die Glasfassade des runden Turms links liegen zu lassen und sich im parkähnlichen Gelände dem südlichen Gehweg der Hohenzollernbrücke zu nähern. Hier habe ich überhaupt keine Eile, denn mit jedem Höhenmeterchen entwickelt sich das faszinierende Panorama von Groß Sankt Martin mit Stapelhäuschen jenseits des Rheins, dem Reiterdenkmal, der Silhouhette der coolen Kathedrale, den markanten eisernen Brückenbogen, dahinter reges Treiben der REs, ICs und ICEs auf den Bahngleisen. So viele wichtige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nachbarschaft miteinander!. Mich erfreut das jedes Mal aufs Neue, gibt es mir doch Erinnerungen und Orientierung in dieser liebenswürdigen Stadt.

Links der Fluss mit Schiffen, die auf der gewaltigen Wasserfläche richtig klein wirken, die nächsten südlich gelegenen Brücken, Deutzer- und Severinsbrücke, und rechts tausende buntglitzernde Liebesschlösser, Hauptbahnhof im Hintergrund und Musicaldome jenseits der Bahnlinie. So wandere ich auf die westliche Rheinseite und kann nach einem Gängelchen im Inneren des Doms meinen Kölntag beginnen.

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Domfenster von Gerhard Richter

Im August 2007 wurde das Kunstwerk feierlich der Öffentlichkeit übergeben und ist seitdem Anziehungspunkt für Besucher des Kölner Doms. An trüben Tagen muss man schon ein wenig suchen, wenn man zwischen den vielen bunten Fenstern das berühmte von Gerhard Richter finden will, denn eigentlich ist es unscheinbar. Doch an einem Märztag hatte ich Glück. Die Sonne brachte die vielen Farben der mehr als 11.000 Quadrate zum Leuchten. Ja, Quadrate, das heißt unzählig viele kleine Farbfelder aus buntem Glas, 72 Farben, lese ich bei Wikipedia. Anordnung? Das Zufallsprinzip hat Meister Richter gewählt.

Und nicht nur diese Fensterfarbfelder leuchten in dem Moment. Die Sonne zaubert ein schönes warmes Licht auf Boden und Stufen der Kathedrale. Grund, an der Südwand des Kölner Doms eine Weile stehen zu bleiben und sich das sonnendurchflutete Richtersche Lichtspiel anzuschauen.

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Wiener Platz

Der Wiener Platz ist der zentrale Platz im rechtsrheinischen Stadtteil Köln-Mülheim. Hier mündet die Frankfurter Straße. Vom Eingang zur U-Bahnstation der Linien 13 und 18 aus blickt man geradeaus über den Clevischen Ring mit der Straßenbahnlinie 4 hinweg auf die Mülheimer Brücke. Links befindet sich das Bezirksrathaus und rechts eine kleine Einkaufsmeile.

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Wolf Maahn im Jovel

Es war ein bisschen Zeitreise in die Achtziger, was uns gestern nach Münster ins Jovel lockte. Wolf Maahn. „Direkt ins Blut“ groovte sich der Musiker mit jedem Song. Den Flow gefühlt bei den legendären Rosen sowieso und bei den neuen „Wundern dieser Zeit“ ebenfalls. In Erinnerungen gegroovt und gerockt mit Wolf Maahn und Band, ein schöner Abend im Jovel!

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Befand sich hier die Burg Nienbrügge?

Das ist ein alter Lippearm im Hammer Norden. In unmittelbarer Nähe ist das Gelände der Burganlage Nienbrügge, die im Jahre 1225 nach einem Bischofsmord zerstört wurde. Hier soll sich eine Brücke (Nienbrügge) über die Lippe befunden haben, den Kanal gab es ja noch nicht. Auf der gegenüberliegenden Seite von Lippe und Kanal sehen wir das gelbe Gebäude des Hafenamtes mit dem kleinen Turm. Ungefähr an der Stelle befand sich die Siedlung Nienbrügge, die ebenfalls aus Rache für den Mord zerstört wurde.

Mehr zur Geschichte von Burg und Siedlung Nienbrügge und die Gründung der Stadt Hamm findet ihr hier: Burg Nienbrügge

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