E-Auto Reise in die Bretagne

Sa 11. Juli Unser erstes Ziel auf dem Weg in die Bretagne ist die Stadt Arras. Gegen Mittag erreichen wir das Hotel Moderne, können direkt vor dem Eingang parken und auch einchecken. Später bummeln wir über Gand Place und Place des Héros zur Ehre der Widerstandskämpfer gegen die deutsche Besatzung im 2. Weltkrieg, zünden ein Friedenslicht in der Église de Saint Jean Babtiste an und essen bei „taobento“.

So 12. Juli Erster Stopp auf dem Weg nach Amien sind die Nécropole Nationale de Serre-Hébuterne in Beaumont-Hamel und weitere Grabfelder von Französischen und Kanadischen Kriegstoten der Schlacht an der Somme im ersten Weltkrieg. Zweiter Halt ist ein Ladestopp in der Tiefgarage bei der Kathedrale Notre-Dame d’Amiens, als Meisterwerk der Hochgotik Modell für den Kölner Dom und UNESCO Weltkulturerbe.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Étretat an der Atlantikküste. Was sich so harmlos anhört, entpuppt sich als wahres Touristenspektakel mit abgesperrter Altstadt. Das bedeutet, ein paar kurvige Runden in diesem überfüllten Örtchen mit engen Gassen und Steigungen, bis wir einen der Absperrmänner überzeugen können, dass er uns zum gebuchten Hotel des Falaises fahren lässt.

Wir checken ein und parken gegen Gebühr das Auto einige hundert Meter entfernt in einer Garage. Beim Rückweg entdecken wir eine geöffnete Creperie und den Strand, nur wenige Meter vom Hotel entfernt. Später! Jetzt erst mal nach kurzem Chillen Crepes mit fromage, Salat und Cidre bei „Le Lann Bihoué“. Strand samt Promenade ist ein Knaller, links der Felsvorsprung la port d’Aval, rechts weiße Klippen, beides im Jahre 1885 vom berühmten Claude Monet gemalt.

Mo 13. Juli Den Ladestopp in Honfleur nutzen wir für einen Rundgang am Vieux Bassin und in den historischen Gassen dieses malerischen Ortes. Weniger malerisch ist es beim nächsten Stopp am Strand von Arromanches-Les-Bains. Hier wurden nach dem D-Day am 6. Juni 1944 viele Tonnen Materialen und Kriegsfahrzeuge von alliierten Truppen an Land gebracht.

Über 100.000 Soldaten hatten die Küste in der Normandie erreicht, tausende kamen dabei an der Omaha Beach ums Leben, viele wurden verwundet, weitere vermisst, wahrscheinlich ertrunken. In Colleville-sur-Mer befindet sich die große Gedenkstätte „Normandy Amnerican Cemetery and Memorial“. Fast 10.000 weiße Marmorkreuze erinnern an die Toten dieser beispiellosen Militäraktion.

Mit den Bildern von der alliierten Invasion im Kopf und dem Gedanken daran, dass Soldaten aus Amerika, England, Kanada, Frankreich, Polen und weiteren Ländern uns den Arsch vor den Nationalsozialisten gerettet haben, erreichen wir unser Hotel „Le Castel“. Die Kathedrale gibt’s nur noch von außen, doch bei Liao in der Nähe lecker asiatisch mit Sommerrollen, Reisnudeln, Gemüse und Dessert.

Di 14. Juli Es ist schon Mittag, als wir uns zusammen mit vielen anderen die enge Gasse zwischen historischen Häuschen auf den Klosterberg Mont-Saint-Michel hinaufschieben, rechts und links Läden mit Fashion, Souvenir, Gastronomie, ab und zu ein Blick tief hinunter auf das Wattenmeer. Ganz oben im Klosterbereich mit Reflektorium und Kathedrale setzen wir uns auf eine Bank und lassen das UNESCO Welterbe in Ruhe auf uns wirken.

Die gut 2 Kilometer lange Wanderung zurück zum Auto in der Nachmittagshitze ist schweißtreibend. Da freuen wir uns doch über die frische Brandungsbrise auf der Promenade am Plage de Rochebonne direkt bei unserem Hotel Ar Iniz in Saint Malo. Abendessen gibt’s in der Pizzeria Rotonde einige Straßen weiter, vegetarische Pizza, lecker gebackenen Camenbert, Tiramisu und Schokomousse.

Mi 15. Juli Heute wandern wir auf der Promenade, rechts der Atlantik, links viele Hotels, zur historischen Altstadt von Saint Malo. Nach einigen Kilometern gehen wir durch „La porte de Saint Vincent“ hinein in die von mächtigen Festungsanlagen gesicherte Altstadt. Beim Bummel auf der Stadtmauer haben wir Blicke auf den Strand direkt an der Mauer, den Hafen und in die Gassen. Nach Besuch der Kathedrale Saint Vincent und süßer Creperie zieht es uns zurück zum Hotel.

Nach Chillpause machen wir uns wieder auf den Weg, diesmal per Auto. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir das mittelalterliche Städtchen Dinan, ebenfalls mit Festungsanlage und Chateau. Wir bummeln zwischen historischen Fachwerkhäusern durch die Gassen und schauen, wo wir vor 19 Uhr zum Essen einkehren können. Asiatisch macht’s möglich. Danach gibt’s Schokomuffin und Cookie in der Patisserie.

Do 16. Juli Wir verlassen San Malo und fahren direkt auf die spektakuläre Landzunge Cap Frehel. Hier gibt’s wenig zu sagen, aber viel zu staunen. Alle paar Meter ein neues Bild, neues Panorama von schroffen Felsspitzen, Heidelandschaft, Leuchtturm, Klippen und Abgründen, immer umgeben vom unendlich blauen Ozean. Auf der Weiterfahrt kehren wir ein zur süßen Pause in der Creperie L’Escale im quirligen Hafenstädtchen Paimpol.

Gegen Mittag erreichen wir den großen Parkplatz am Port de Plaisance in Perros-Guirec, mit Ladesäulen. Am Hafen befindet sich auch das Le Nautica Hotel, Zimmer mit Hafenpanorama. Irgendwann laufen wir los, was zu essen finden. Oben im Zentrum öffnen Restaurants doch erst um 19 Uhr, also weiter wandern, schließlich zurück zum Hafen. In der Creperie Les Vieux Greemants gibt’s Crepes mit Champignons und Emmentaler.

Fr 17. Juli Schöne Ziele in der Nähe finden ist heute das Motto. Wir laden das Auto und fahren los, direkt an den Strand von Saint Michel en Greve, in das schöne Städtchen Locquirec mit Kirche, kleinem Hafen und Strand und Fotomotiv bei Plougasnou. Ein paar Kilometer nördlich besuchen wir „Grand Cairn von Barnenez“, eine Grabstätte aus der Jungsteinzeit, monumentales Gebilde aus Steinen mit Grabkammern und Gängen.

In der etwas größeren Stadt Morlaix wollen wir einkehren, kommen aber gerade zum Beginn der Mittagspause von Creperien und Brasserien. Schließlich finden wir in der Nähe von Kirche und mächtigem Viadukt lecker Mittagessen in einem indischen Restaurant. Zurück in Perros-Guirec erleben wir noch ein Stündchen Livemusik am Port de Plaisance, Bob Dylan, Bruce Springsteen und feinen Blues.

Sa 18. Juli Auf dem Weg zur Halbinsel Crozon halten wir kurz an bei einer Epicery für Käse und Wein in Le Faou, schöner Ort am gleichnamigen Fluss mit steinerner Brücke und hohem Kirchturm. Auf der D791 fahren wir weiter, überqueren ein Gewässer spektakulär über die „Pont de Térémez“ und erreichen unser Hotel de la Plage am Strand von Morgat auf der Halbinsel Crozon. Hier gibt es einiges zu sehen und zu erleben.

Vom Parkplatz beim „Pointe de Dinan“ wandern wir durch Heidelandschaft zwischen Gestein und Felsen zum „Chateau de Dinan“, das so heißt, weil die Felsformation mit Felsentor an eine Burgruine mit Zugbrücke erinnert. Zurück in Morgat bekommen wir Crepes mit Ei, Käse, Salat in der Creperie La Bolée direkt neben unserem Hotel, bevor wir an Strand und Hafen diesen Tag ausklingen lassen.

So 19. Juli Nicht weit von Morgat entfernt, befindet sich der Pointe de Pen-Hir, ein spektakuläres felsiges Kap südlich der Hafenstadt Camaret-sur-Mer. Wie gestern gibt’s vom Parkplatz aus wieder einige hundert Meter durch Heidelandschaft zu wandern bis zu den hohen Klippen, die steil aus dem Atlantik herausragen. Besser nicht zu nah an die Abgründe wagen! Schwindelalarm!

Am selben Küstenabschnitt befinden sich Überreste des ehenaligen Atlantikwalls mit Mauern und Betonbunkern, ab 1942 angelegt von Nazis aus Deutschland. In schweren Kämpfen wurde die Halbinsel Crozon von alliierten Truppen nach dem D-Day 1944 befreit, dabei tausende bretonische Widerstandskämpfer. So ein wichtiger Gedenkort, dieses „Musée mémorial de la bataille d’Atlantique“!

In Camaret-sur-Mer finden wir einen Parkplatz in der Nähe des schmalen Streifens Le Sillon mit Chapelle Notre-Dame-de-Rocamadour, Tour Vauban und dem Schiffsfriedhof mit ausgedienten hölzernen Fischerbooten, die als Fotomotiv vor sich hinrotten. Gegenüber haben wir einen schönen Blick auf den Ort, zu dem wir dann hinwandern. Auf der Rückfahrt entdecken wir noch das Megalithenfeld Lagatjar, das wir uns auch noch ansehen, reicht für heute.

Mo 20. Juli Wir verabschieden uns vom Hotel de la Plage Morgat, fahren mit kurzer Pause am Strand von Saint Nic nach Locronan, eins der schönsten Dörfer Frankreichs mit großer Kirche, historischen Gebäuden, La maison du Poète, keltischem Buchladen und schönen Hortensien. In der Nähe von Quimper laden wir das Auto und schauen uns auch die Stadt mit historischen Fachwerkhäusern und Kathedrale an.

Das Hotel de France & d’Europe in Concarneau hält, was der Name verspricht, wir fühlen uns gleich wohl in dem Haus. Historische Attraktion der Stadt ist die Ville Close im Hafenbecken, eine komplett von begehbaren Festungsmauern umgebene Altstadt mit entsprechend viel Trubel und Gastronomie. Crepe mit Käse und Salat wird’s mal wieder und später Eis im cornet. Nach Verlassen der Ville Close und Bummel an Granitbrocken, von der Brandung blankgeleckt, lockt das Hotelzimmer.

Di 21. Juli Nach sensationellem Frühstück im Hotel de France & d’Europe bewegen wir uns auf den letzten Ort unserer Bretagnereise am Meer zu. Die Halbinsel Quiberon ist heute unser Ziel. Vorher Stopp im Künstlerstädtchen Pont Aven schlendern, heute 400 m Markt am Flüsschen l’Aven, dann Fotostopp mit grünem Leuchtturm in Clohars-Carnoet, Kirche mit schönen bunten Fenstern in Port-Louis und am Megalithenfeld Erdeven.

Am späten Nachmittag erreichen wir das Hotel Ibis Styles in Quiberon. Auto laden und Pizza gibt’s bei Lidl, einem großen, schön klimatisierten Supermarkt und der Rest des Abends gehört der Cote Sauvage, die mit steilen Granitklippen, Felsformationen, Stränden mit Atlantikbrandung uns alle landschaftlichen Highlights nochmal erleben lässt, die wir bisher an der bretonischen Küste gesehen haben.

Mi 22. Juli Die erste Etappe unserer Rückreise führt zu den Steinfeldern in Carnac, der weltgrößten Megalithen-Anlage mit tausenden von diesen Kollossen. Die Anordnung könnte auf Mond- und Sonnenwende oder auf Orientierungshilfe für Saat und Ernte hinweisen. Auf dem weiteren Weg liegt die Stadt Josselin, deren über Stadt und Fluss thronende Schlossnalage uns einen Besuch wert ist.

Beim Mercure Hotel in Rennes können wir direkt einchecken und auf dem Hof das Auto laden. Die Hauptstadt der Bretagne hält einige Sehenswürdigkeiten bereit. Da ist die Kathedrale, neben der gerade ein schönes Karussell aufgebaut ist, historische Fachwerkhäuser und das Kaufhaus Lafayette. Auf einem ruhigen Schattenplatz in der City bekommen wir Crepes mit drei Käsesorten, Salat und kühlen Cidre.

Do 23. Juli Angenehm ruhiges Frühstücksbuffet bei Mercure, Rennes verlassen und in der Nähe von Caen bei Ionity laden. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Ibis Hotel in Rouen. Was für eine schöne mittelalterliche Altstadt mit Kathedrale Notre-Dame, Jeanne d’Arc gewidmeter Kirche, historischen Ecken und Fachwerkäusern! Da kann man bummeln und staunen. Essen? Together Asia Fusion Food.

Fr 24. Juli Heimfahrt. Wir laden bei Ibis Budget in Rouen Nord und ab auf die Autobahn. Da kommen wir gut voran, laden noch mal in Jemeppe-sur-Sambre, Belgien, erreichen in einigen Stunden das Schanzenviertel Köln-Mülheim zum asiatisch essen bei „Shi – The Pleasure of Asia Cuisine – Köln“ und kommen nach einer Reise voller guter Eindrücke gegen Abend zu Hause an.

Mit dem E-Auto in der Bretagne vom 11. bis 24. Juli 2026

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Beethovens Neunte in Hamm

Zum Abschluss des Westfälischen Musikfestivals zum 800-jährigen Jubiläum der Stadt Hamm wurde in der Alfred-Fischer-Halle Beethovens 9. Sinfonie mit Schillers berühmter „Ode an die Freude“ in großer Besetzung präsentiert. Da waren die Musiker*innen der Norddeutschen Philharmonie, einige Solist*innen sowie die Chöre der Musikvereine Hamm und Düsseldorf.

Mit diesem gigantischen Aufgebot gab die Bühne ein großartiges Bild ab. Der Festivalabschluss war ein einzigartiges Musikerlebnis in vollbesetztem Haus, Beethoven pur mit Gänsehautmomenten.

Ludwig van Beehovens 9. Sinfonie in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm am 5. Juli 2026

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Die Loreley

Die Loreley ist ein steiler Felsen am Rhein bei St. Goarshausen. Weil das Rheintal an dieser Stelle besonders eng und die Strömung im Rhein sehr stark ist, gab es am felsigen Ufer im Laufe der Jahrhunderte schwere Schiffsunglücke. Der Name Loreley hat seinen Ursprung in einer Ballade von Clemens Brentano, in der eine schöne junge Frau sich aus Liebeskummer von diesem Felsen in den Rhein stürzt.

Heinrich Heine wurde von Brentanos Loreley inspiriert. Er übernahm das Motiv samt Namen für sein vertontes Gedicht „Lore-Ley“ mit der bekannten ersten Zeile „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, in dem die schöne junge Lady ihr goldenes Haar kämmend von hier oben hinunter auf den Rhein blickt und im Abendsonnenschein den Schiffern den Kopf verdreht. Nach unserem Gängelchen auf dem Plateau mit vielen Ausblicken entdecken wir die Schöne als Skulptur. Im feinen Glashaus bekommen wir nach dem Motto „Mythos Loreley“ eine Menge Info zu Entstehung, Geschichte und Legenden um diesem ganz besonderen Felsen.

Besuch des Loreley Felsens am 29. Juni 2026

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Pat Metheny in Dortmund

Auf großer Deutschland Tournee zum 50-jährigen Jubiläum seines Debütalbums „Bright Size Life“ erleben wir den legendären Gitarristen Pat Metheny im ausverkauften Haus auf der Bühne, in harmonischem Zusammenspiel mit seiner Band an Bass/Kontrabass, Piano/Keyboard, Schlagzeug, Percussion/Gesang. Dominierend ist die einzigartige Performance des Meisters, der mich mit seinem Gitarrenspiel verzaubert.

Pat Metheny im Konzerthaus Dortmund am 18. Juni 2026

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Radtour an Elbe und Havel

Sa 6. Juni Wir beginnen unsere Tour in Magdeburg, das wir vom Hammer Hauptbahnhof mit REs, Fahrrad- und Deutschlandtickets über Minden und Braunschweig gegen Mittag erreichen. Im Motel One können wir schon einchecken, unsere Räder sicher in der Tiefgarage unterbringen und uns auf den Weg machen. Direkt am Eingang unseres Hotels auf dem Domplatz ist heute großes Radevent mit vielen Wettbewerben und buntem Rahmenprogramm einschließlich Bühne, Fast Food, Getränken und Fahrradmarkt.

Gleich um die Ecke erreichen wir das Hundertwasser-Haus, die Grüne Zidadelle von Magdeburg, „Oase der Menschlichkeit in einem Meer von rationellen Häusern“, lese ich auf einer Informationstafel. Diese Oase beherbergt Wohnungen, Läden, Hotel, Innenhöfe, Brunnen, bunte Säulen, alles gestaltet nach den Prinzipien des Wiener Künstlers, wie geschwungene Linien, wellenförmige Böden, verspielte Formen in schönsten Farben. Danach zieht es uns an die Elbe. Beim Bummel über den Fürstenwall erfahren wir Interessantes über die Geschichte der Stadt Magdeburg. Abendessen gibt’s vietnamesisch vegan bei Quan Ganh (Orchidee) in der Keplerstraße.

So 7. Juni Mit gepackten Fahrrädern verlassen wir die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und gelangen schnell an die Elbe. Bei der historischen Schiffsmeile schauen wir uns die mächtigen Exponate an, Taucherschacht und Schwimmbagger. Weiter geht’s auf dem Radweg entlang der Elbe, teils am Rande der Flussaue mit schönem Elbbpanorama beim Ort Burg, teils auf dem Deich.

Lieblingsplatz Parey vom Strandhaus Hotel

Mt Rückenwind auf fast menschenleerer Route erreichen wir gegen Mittag unser heutiges Ziel, das Strandhaus Hotel Elbe-Parey in der Ferienanlage „Lieblingsplatz Parey“, können aber erst um 15 Uhr unser richtig schönes Zimmer mit Terrasse und Blick über die Anlage hinweg zum Mühlensee beziehen. Nach dem Chillen machen wir noch ein Gängelchen rund um die Anlage und hinunter in das Dorf Parey bis zur Kirche, bevor wir den Tag mit Pizza und leckerem Eisdessert im Restaurant „Toscana“ abschließen.

bei der Kader Schleuse am Elbe-Havel-Kanal

Mo 8. Juni Nach kurzem Einkauf bei nah & gut unten an der Ecke in Parey erreichen wir bald einen schönen Radweg am Elbe-Havel-Kanal, machen in Genthin kurze Bankpause im Park und Fotostopp am Marktplatz mit Rathaus und Kirche und radeln am Kanal weiter bis zur Kader Schleuse. Zeit für Picknick aus der Fahrradtasche und Beobachtung des regen Schleusenbetriebs. Weiter geht’s einige Kilometer bis zum Ort Plaue. Nach Fotostopp am See verlassen wir den Elbe-Havel-Kanal.

Zum heutigen Ziel Brandenburg an der Havel ist es nicht mehr weit. Unser Hotel Brandenburger Dom befindet sich direkt neben dem Dom St. Peter und Paul auf der Dominsel. Nach Chillen und Räder einschließen laufen wir über Grillendamm und Mühlentorstraße in die Altstadt zum Restaurant Rice & Spice an der Plauer Straße. Da gibt’s lecker indisch vegan. Eis gibt’s später auf die Hand bei unserem Rundweg durch die Stadt. Dabei entdecken wir noch das Rathaus und am Mühlendamm auf dem Rückweg zur Dominsel ein auffallend schönes kleines Bauwerk an der Havel. Es ist der Hauptpegel mit Pegeluhr und Markierung des Nullpunktes.

Di 8. Juni Wir verlassen die Stadt Brandenburg und erreichen einen richtig schönen Radweg an der Havel. Hier kommen wir bequem weiter bis zur Picknickpause unter einem Baum in der Nähe von Ketzin und der Havelfähre. Wir bleiben aber auf dieser Havelseite und gelangen über Werder und Panoramapause am Petzinsee zum heutigen Ziel, dem Hotel Seminaris in Potsdam am Templiner See.

Potsdam an der Brandenburger Straße

Einchecken, Räder in der Tiefgarage parken, chillen, ohne Gepäck auf die Räder und ca. 6 Kilometer zum Eisessen nach Potsdam fahren zum Eis essen. Das finden wir in der autobefreiten Shopping- und Touristenmeile Brandenburger Straße. Denselben Weg geht’s zurück. Später gehen wir zum Abendessen mit unserer Hammer Fahrradgruppe ins Restaurant Anna Amalia in der Nähe vom Hotel Seminaris. Für Vegetarier gibt’s Zucchinischiffchen mit Schafskäse überbacken und Reibekuchen. Lecker!

am Schwielowsee in Ferch

Mi 10. Juni Heute radeln wir mit der Hammer Fahrradgruppe nach dem Motto „Wasserreiches Potsdam“ beginnend bei unserem Hotel am Templiner See. Durch den Campingplatz hindurch geht’s entlang des Schwielowsees über die Baumgartenbrücke südlich von Werder um den See herum durch die Orte Petzow und Ferch nach Caputh. Beim Fährhaus kehren wir ein zur Eispause. In Caputh gibt’s noch einiges zu entdecken. Da ist das Schloss Caputh und das Einsteinhaus am Hang, in dem der Wissenschaftler von 1930 bis 1932 gelebt hat.

von der Templiner Vorstadt auf Potsdam

Wir kommen zurück an den Templiner See, befinden uns jetzt auf der gegenüberliegenden Seite und erreichen die Havel. In der Templiner Vorstadt, Herrmannswerder und beim Potsdamer Bahnhof gibt’s schöne Blicke auf Potsdam. Weiter geht’s durch den Babelsberger Schlosspark über die Glienicker Brücke zum Schloss Cecilienhof mit Pause bei der Meierei. Die russische Kolonie Alexandrowka schauen wir uns noch an und kehren ein im französischen Restaurant „Pauline“ am Nauener Tor.

auf dem Europaradweg R1 durch die Belziger Landschaftwiesen zur Baitzer Alm

Do 11. Juni Wir radeln, jetzt wieder zu zweit, dieselbe Strecke wie gestern, fahren mit der Caputher Fähre nach Caputh und auf der anderen Seite entlang des Schwielowsees. Südlich von Ferch gelangen wir auf den Europaradweg R1, der wunderbar ausgebaut durch ein Waldgebiet führt. An der Kirche im Ort Brück halten wir an und studieren die Informationstafeln, wie Martin Luther im Jahre 1530 hier zu Gast war und der vom Pfarrer Michael Stifel für das Jahr 1533 vorhergesagte Weltuntergang scheiterte, das heißt gar nicht eintrat.

Marktplatz in Bad Belzig

Das Leben zur Reformationszeit ging weiter und für uns die Fahrt auf dem R1 durch die Belziger Landschaftswiesen hoch auf die Baitzer Alm, sehr schön die schier unendliche Weite. Gegen Mittag erreichen wir die Pension an der Postmeile Bad Belzig. Auf dem Marktplatz ist Sommerfest mit Musik angesagt und da befindet sich auch das Karma mit nepalesischen Hochlandspezialitäten, eine besondere Einkehr zum Abendessen. Danach machen wir noch ein Gängelchen zur Burg Eisenhardt.

kleiner Ort Grimme in Sachsen-Anhalt

Fr. 12. Juni Frühstück aus der Fahrradtasche, auf die Räder und los geht’s auf schönen Radwegen durch weite Wiesen und Wald bis Wiesenburg. Bei Elmars Bistro an der Straße gibt’s richtiges Frühstück. Dann genauso weiter, hier und da ein paar Häuser, kurze Pause beim neugebauten Feuerwehrhaus in Grimme und trotz Gegenwind schon gegen Mittag in Dessau. Im Hotel Dormero können wir erst 15 Uhr einchecken, jedoch Räder und Gepäck sicher abstellen.

Dessauer Marktplatz mit Handwerkerbrunnen

Wir befinden uns direkt in der Dessauer City. Da gehen wir doch erst mal zum Eiscafé Adam in der Fußgängerzone Zerbster Straße, chillen in der Lobby, checken ein und bekommen später im afghanischen Restaurant Lutf ein traumhaftes Auberginengericht serviert. Mit Regenschirm bummeln wir anschließend zum Marktplatz, vorbei am Bauhausmuseum zum „Stadtgespräch“ Brunnen mit verschiedenen Skulpturen, z.B. Bauhausdirektor Walter Gropius und Fürstin Louise von Anhalt-Dessau und besuchen in der Nähe liegende Informationspunkte, wie zu Paul Klee und Wassily Kandinsky, die in den Jahren von 1925 bis 1931/32 am Dessauer Bauhaus gelehrt und in einem der Meisterhäuser gewohnt haben. Durch die Rathauspassage geht’s dann zurück zum Hotel.

Sa. 13. Juni Nach gutem Frühstück im Restaurant des Domero Hotels radeln wir direkt zum Dessauer Bahnhof. Wegen kaputtem Fahrstuhl dauert es etwas länger, bis wir auf dem Bahnsteig stehen, aber mit x mal Treppe hoch,Treppe runter mit Rädern und Fahrradtaschen getrennt geht’s dann, zumal wir genügend Zeit eingeplant haben. Mit Umsteigen in Biederitz bei Magdeburg, Braunschweig und Minden, zum Teil funktionierendem Fahrstuhl oder selber Bahnsteig, gegenüberliegendes Gleis kommen wir mit Deutschland Ticket in Regionalzügen am frühen Nachmittag auf die Minute pünktlich im Hammer Hauptbahnhof an.

Walters Track zur Etappe von Magdeburg nach Elbe-Parey am 7. Juni 2026
Walters Track zur Etappe von Parey nach Brandenburg a.d.H. am 8. Juni 2026
Walters Track zur Etappe von Brandenburg a.d.H. nach Potsdam am 9. Juni 2026
Walters Track vom Hotel Seminaris nach Potsdam am 9. Juni 2026
Walters Track Potsdamer Seen am 10. Juni 2026
Walters Track zur Etappe von Potsdam nach Bad Belzig am 11. Juni 2026
Walters Track zur Etappe von Bad Belzig nach Dessau am 12. Juni 2026

Vegan an Elbe und Havel

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Zukunft statt Gas

Unter dem Motto „Zukunft statt Gas“ sind tausende Menschen heute in Hamm auf die Straße gegangen, um für den Stopp des Ausbaus von Gaskraftwerken und für erneuerbare Energien zu demonstrieren, aufgerufen von BUND, Campact, Greenpeace und Fridays for Future. Der bunte Demonstrationszug bewegt sich vom Gersteinwerk in Werne-Stockum durch den Stadtteil Hamm Bockum-Hövel zur Halde der ehemaligen Zeche Radbod.

Da sind schon von vielen fleißigen Helfern Vorbereitungen getroffen worden für eine beispiellos durchorganisierte Aktion. Auf einer großen Wiese unterhalb der Halde der Zeche Radbod wird mit Hilfe der Einteilung nach Farben und Moderatordurchsagen ein Windrad aus Menschen gebildet. Und nicht nur das. Das weltgrößte menschliche Windrad dreht sich sogar. Ein wahrer Rekord für die Energiewende!

Klimademo „Zukunft statt Gas“ in Hamm am 30. Mai 2026

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E-Auto Kurzreise nach Gent, Paris, Metz

So 3. Mai Unser erstes Ziel auf dieser E-Auto Kurzreise ist die belgische Stadt Gent. Das Auto laden wir auf der Autobahn beim holländischen Städtchen Bladel, sind gegen Mittag am Ziel und können schon einchecken im NH Collection Hotel mitten in der Altstadt gelegen, direkt neben dem historischen Rathaus, Stadhuis genannt. Da machen wir uns doch sofort auf den Weg zu schönen Plätzen, Gassen und Brücken über das Flüsschen Leie und Gebäuden wie die mächtige Burg Gravensteen und prächtige Kirchen. Vor der Sint Niklaaskerk bleiben wir eine ganze Weile stehen und hören einem Straßenmusiker zu, der bekannte Songs wunderbar performt.

Seine Interpretation von „The Sound of Silence“ gefällt mir besonders gut. „Walking Francis“ nennt er sich, kommt aus Australien. Live Musik einfach so geschenkt. Danke, Francis! Abendessen gibt’s heute ganz in der Nähe bei „Le Botaniste“, einem rein veganen Restaurant mit schönem Ambiente. An der Theke und Kasse bestellen, Platz finden und lecker Salat, Pasta bolognese und Chili sin Carne essen, Dessert dann draußen: belgische Waffeln mit dunkler Schoki und Zuckerguss und später noch ein bisschen bummeln im der Abenddämmerung.

Mo 4. Mai Sensationelles Frühstück im NH Hotel und Laden auf der Autobahn bei Ressons-sur-Matz in Frankreich. Auch Paris erreichen wir gegen Mittag, können im Motel One am Porte Doree im Stadtteil Daumesnil das Auto in der Tiefgarage parken und einchecken, Zimmer im 7. Stock mit tollem Blick über Paris inklusive weit entferntem Eiffelturm. Nicht lange chillen, raus zur Metro Station Porte Doree.

Erstes Ziel ist Notro Dame. Diese wieder aufgebaute Kathedrale befindet sich in der Nähe der Station „Bastille“. Wir bewundern sie aber nur von außen und gehen weiter ein Stück entlang der Seine, kommen aber wegen heftigem anhaltendem Regenguss nur bis zum Café/Restaurant/Brasserie mit dem schönen Namen „Le Soleil d’Or“, wo wir zu einem schönen Tischchen geführt werden, am Fenster mit direktem Ausblick auf das heftige Wettergeschehen, irgendwie gemütlich gerade, so schön im Trockenen.

Abendessen? Mühsam Restaurant suchen ist ja gerade nicht angesagt. Also hier die Speisekarte checken. Die gibt zwar nichts Veganes her, dann eben vegetarisch, muss jetzt mal sein. Vier Käse Pizza und gebackenen Camenbert mit Pommes finden wir, beides richtig lecker, Käse können sie in Frankreich. Von der goldenen Sonne geht’s später mit Regenschirm weiter, an der Seine mit Pont Neuf, zum Louvre Gelände mit Pyramide, über den Place de la Concorde und Champs-Élisée, wo die Läden schon geschlossen haben, bis zum Arc de Triomphe, alles wieder erkannt, sind ja jetzt zum zweiten Mal in Paris. Unsere Metro Station für die Rückfahrt heißt „Charles de Gaulle-Étoile“.

Di 5. Mai Frühstück im Motel One ist gewohnt gut, französischen Käse gönnen wir uns, veganen haben sie hier auch gar nicht. Der Wettergott hat ein Einsehen, schickt zwar nicht die Sonne, aber nur ganz wenig Regen. In der Nähe unseres Hotels leihen wir zwei Fahrräder, wollen heute Paris auf Radwegen erleben. Das geht auch ziemlich gut, denn unter der Führung von Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat die Stadt eine radikale Verkehrswende hingelegt. Fahrradstraßen wurden angelegt, Radwege baulich vom Autoverkehr getrennt. Leihräder gibt’s überall an den Straßen.

Das Seine-Ufer ist komplett für Autos gesperrt und jetzt als Promenade Fußgängern, Radfahrern und Joggern vorbehalten. Also los! Vom Arrondissement Daumesnil vorbei an Parks, dem Place de la Bastille bis zum ersten Stopp am Place des Vosges (Vogesenplatz) mit Brunnen und Reiterstandbild von König Louis XIII., inzwischen mit Regenjacke und -hose, also keine Pause auf einer der Bänke unter den Bäumen, sondern weiter. Wir umrunden noch einmal den Platz, weil die Häuser hier wirklich sehr schön sind.

In einem hat zur Mitte des 19. Jahrhunderts der Schriftsteller Victor Hugo gewohnt. Weiteren Kurzstopp machen wir am Fontaine Stravinsky beim Centre Pompidou mit Wasser speienden Figuren, unter anderem von Niki de Sainte Phalle und Jean Tinguely. Das Museum ist zurzeit komplett geschlossen wegen Renovierung, ist also eine große Baustelle. Entlang der Seine fahren wir weiter auf der ehemaligen Autostraße.

Besonders gefällt mir die Strecke durch den Tunnel, so entspannt hier ohne Angst und Verkehrslärm. Der empfängt uns jedoch wieder kurz darauf in der Nähe des Eiffelturms. Hier geben wir die Räder zurück und wandern hinauf zum Place du Trocadéro, wo wir einen spektakutären Blick auf das Pariser Wahrzeichen haben. Abendessen gibt’s in der Brasserie „Les Cascades“ in Daumesnil mit veganen Tapas, danach Spaziergang bei Regen im Park bis zum See.

Mi 6. Mai Noch immer regnerisch, das heißt mit der Metro in die City und Musée Carnavalet – Histoire de Paris zu einer Zeitreise in die Geschichte der Stadt, untergebracht in einem palastähnlichen Gebäude. In original nachgebauten historischen Räumen gehen wir zwischen unzähligen Exponaten durch die Epochen, zum Beispiel die der französischen Revolution mit „Déclaration des Droits de l’homme et du citoyen“ von 1789, Portraits von Voltaire, Marat, Robespierre.

Was machen wir danach? Wir sind umgeben von Sehenswürdigkeiten. „Liberte Egalite Fraternite“ in Stein gemeißelt am Haus Nr. 55 in der Rue des Franc Bourgois, „Le Testament de Napoleon 1er“, Ausstellung in der Rue Rambuteau, Galerie in der Rue Vivienne, wo wir auf einem gemütlichen Sofa in Ruhe nachdenken können. Schließlich landen wir auf der Dachterrasse im Edelkaufhaus Lafayette mit grandiosem Parispanorama.

Do 7. Mai Mit dem Fahrrad losfahren, Mont Matre mit Sacre Coeur ist heute unser Ziel. Das Wetter spielt mit, Sonne und kein Regen in Sicht. Die neue Pariser Radinfrastruktur machts möglich, dass wir ohne Probleme die berühmte Touristenecke vor dem Moulin Rouge erreichen. Von hier aus geht’s über Kopfsteinpflaster im Künstlerviertel stramm bergauf bis zu der schönen weißen Kirche auf dem Hügel, dem trubeligen Touristenrummel und Ausblick über die gesamte Stadt.

Die Jacken sind längst im Rucksack gelandet, als wir uns auf die Abfahrt begeben. Diesen rasanten Move haben wir uns ja verdient. Am Gare de Saint Lazare halten wir mal kurz an und bewundern die schöne Uhrenskulptur L’heure de tous“ auf dem Vorplatz am Osteingang. In der Rue de Rivali geben wir die Räder ab und gehen hoch in den „Jardin des Tuileries“ zur ausgiebigen Chillpause unter Bäumen.

Hier haben wir einen Blick über die große Parkanlage bis zum Place de la Concorde. Über diesen berühmten Platz gehen wir dann in den Park am Grand Palais, zur Avenue des Champs-Élisées, wie am ersten Abend, lassen Prada, Vuitton, Apple links und rechts liegen, bis zum Arc de Triomphe. Da schauen wir uns die Vorbereitungen bei der Tribüne zum Tag der Befreiung am 8. Mai 1945 an, zu dem Präsident Macron erwartet wird. Per Metro kommen wir zurück zu Porte Doree und Motel One. Abendessen ist heute asiatisch bei Phou Khet in einer Seitenstraße. Mit dem Gängelchen über eine ehemalige Bahntrasse und an einem Sportgelände direkt beim inneren Ring nehmen wir Abschied von dieser faszinierenden Stadt. Au revoir, Paris!

Fr 8. Mai Heute wird das Auto wieder bewegt, Ziel und letzte Etappe unserer Kurzreise ist die Stadt Metz. Wir laden an der A4 bei Valmy und kommen gegen Mittag im Parkhaus am Bahnhof und benachbartem Hotel Ibis Styles an. Mit diesem Gebäude aus dem Jahre 1905 haben wir ein historisches Highlight erwischt, damals bestes Haus am Platz, hieß Hotel Royal und ist samt Treppenhaus, Fenstern und Balkonen weitgehend erhalten.

Nach Prinzipien von Ibis Styles wurde innen alles schön gestaltet, die Zimmer samt Bad renoviert und modern ausgestattet, da fehlt nichts. Hotel Royal ist ein guter Ausgangspunkt für unser Gängelchen in die Stadt, über Plätze Gassen und Moselbrücken zur Kathedrale Saint-Étienne, gotisches Meisterwerk und Anlaufpunkt für Touristen, auch wegen der berühmten Fenster von Marc Chagall, der sie zwischen den Jahren 1959 und 1968 geschaffen hat.

Wie in vielen anderen Werken, erzählt Chagall auch mit diesen Kirchenfenstern Geschichten, hier aus dem Alten Testament von Abraham, Jakob, Moses, König David und Prophet Jeremia. Danach besichtigen wir noch das Deutsche Tor, eine mächtige Anlage am Rande der Stadt, finden ein ruhiges Plätzchen für asiatisches Abendessen und lassen den letzten Tag unserer E-Auto Kurzreise ausklingen.

Walters Track zur Radtour in Paris am 5. Mai 2026
Walters Track zur Radtour in Paris am 7. Mai 2026

Alles vegan bei „Le Botaniste“ in Gent

Gent, Paris, Metz vom 3. bis 8. Mai 2026

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Demo für Erneuerbare in Münster

Dass wir schon wieder und immer noch auf die Straße müssen, ist ein Trauerspiel. Die Demonstration in Münster steht unter dem Motto: „Die Rechnung geht auf uns! – Demo gegen die Energiepolitik der Bundesregierung“, veranstaltet von Fridays for Future Münster. Der Protest richtet sich insbesondere gegen Aktionen und Pläne von Katherina Reiche. Hunderte Menschen haben sich auf dem Prinzipalmarkt in Münster versammelt.

Sie werfen der Bundeswirtschaftministerin vor, Lobbypolitik zu betreiben, vehement auf fossile Energieträger zu setzen und Erneuerbare Energien zu blockieren. Statt Gasbohrungen und -kraftwerke brauchen wir verstärkten Ausbau und Förderung von Solar, Wind, Netzausbau und Batteriespeicher. Das bringt Freiheit und Unabhängigkeit. Angesichts der Klimakrise, politischen Unsicherheiten und des gerade von Trump angezettelten Irankrieges wird uns täglich vor Augen geführt, wie durch Fossilverknappung unabsehbare Probleme für unser Leben entstehen. Weg von Fossilen! Zukunft gehört den Erneuerbaren!

Demo für Erneuerbare Energien auf dem Prinzipalmarkt in Münster am 24. April 2026

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Demo für Erneuerbare

„Erneuerbare Energien verteidigen!“ ist das Motto. „Gemeinsam ein Zeichen setzen für die Energiewende – gegen Lobbypolitik und für eine saubere und sichere Zukunft“, heißt es in der Ankündigung. Wir sind in Köln auf dem Heumarkt dabei. Gleich zu Beginn um 12 Uhr ist der Platz bereits voll und wird immer voller. Mit Bannern und Plakaten sind sie gekommen, zum Teil nach mehrstündiger Zugfahrt. So wichtig ist jedem der Anwesenden die Forderung.

Alle wollen, dass die gegenwärtige Energiepolitik der Regierung, insbesondere der Wirtschaftministerin Reiche, abgelöst wird durch eine konsequente Weiterentwicklung von Erneuerbaren Energien, das heißt Sonne, Wind, Speicher, Netzausbau konsequent fördern und zwar schnell, das heißt sofort. Wir haben keine Zeit zu verlieren und kein Geld zu verschenken. Fossil war gestern, die Zukunft gehört den Erneuerbaren. Für das Klima und für unsere Unabhängigkeit.

Keiner der Anwesenden hat einen Zweifel an der enormen Wichtigkeit dessen, was Vertreter verschiedener Organisationen, wie Campact, Fridays For Future, der Justiz, der Klimaforschung, Team Sonne sowie Bündnis 90/Die Grünen (Katharina Dröge) erklären, fordern, wovor sie warnen, wofür sie appellieren auf der kleinen Bühne hier auf dem Heumarkt bei strahlendem Sonnenschein.

Demo „Erneuerbare Energien verteidigen!“
am 18. April 2026 auf dem Heumarkt in Köln
(30.000 Teilnehmende)

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Prüf Demo im April

Alle haben dasselbe Ziel, die heute hierher gekommen sind, auf die Wiese vor dem NRW Landtag in Düsseldorf: „Wir demonstrieren in allen Landeshauptstädten so lange, bis der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht die Überprüfung aller vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuften Parteien beantragt hat.“

Es sind mehrere Tausend Menschen aller Altersgruppen, von fern und nah, mit Zug, Straßenbahn, Fahrrad, zu Fuß. #Prüf heißt das Motto auf Bannern, Schildern, Rucksäcken und Jacken. In unseren Parlamenten wollen wir keine Nazis, Faschisten, Rassisten, kurz Leute, die das böse Wort „Remigration“ in ihrem Programm haben. Allein dieses Wort im Programm reicht, um zu wissen, dass ihnen unser Grundgesetz am Arsch vorbeigeht.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Da gibt’s keine „Remigration“, sondern Integration. Deutschland ist bunt und so soll es auch bleiben. Döner, Pizza, Fladen, Curry, ob vom Türken, Libanesen, Italiener, Vietnamesen, alles ist willkommen und lecker. Hakenkreuz ab in die Tonne! All das wird auf der Bühne vor dem Landtag thematisiert von Moderatorin Regina, Sozialarbeiter Malte und einem Studenten.

Max studiert Germanistik und Politikwissenschaften und liest ein Gedicht über das Lügen. Realität ist, dass wir jetzt hier stehen und fordern, dass der Bundesrat tätig wird. Das kann er nur, wenn Bundesländer einem Prüfantrag an das Bundesverfassungsgericht zustimmen. Vier haben das bereits getan, die werden hier heftig gefeiert: Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein. Das sind 14 Stimmen von 35, die im Bundesrat notwendig sind, um den Prüfantrag auf den Weg zu bringen.

Wäre schön, wenn all die anderen Länder, in deren Hauptstädten heute für #Prüf demonstriert wird, dabei wären, auch das Land NRW. Hoffen wir, dass diese Message bei den Verantwortlichen im Landtag in Düsseldorf ankommt und umgesetzt wird.

Prüf Demo auf der Wiese vor dem Landtag NRW in Düsseldorf am 11. April 2026

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