E-Auto Kurzreise nach Gent, Paris, Metz

So 3. Mai Unser erstes Ziel auf dieser E-Auto Kurzreise ist die belgische Stadt Gent. Das Auto laden wir auf der Autobahn beim holländischen Städtchen Bladel, sind gegen Mittag am Ziel und können schon einchecken im NH Collection Hotel mitten in der Altstadt gelegen, direkt neben dem historischen Rathaus, Stadhuis genannt. Da machen wir uns doch sofort auf den Weg zu schönen Plätzen, Gassen und Brücken über das Flüsschen Leie und Gebäuden wie die mächtige Burg Gravensteen und prächtige Kirchen. Vor der Sint Niklaaskerk bleiben wir eine ganze Weile stehen und hören einem Straßenmusiker zu, der bekannte Songs wunderbar performt.

Seine Interpretation von „The Sound of Silence“ gefällt mir besonders gut. „Walking Francis“ nennt er sich, kommt aus Australien. Live Musik einfach so geschenkt. Danke, Francis! Abendessen gibt’s heute ganz in der Nähe bei „Le Botaniste“, einem rein veganen Restaurant mit schönem Ambiente. An der Theke und Kasse bestellen, Platz finden und lecker Salat, Pasta bolognese und Chili sin Carne essen, Dessert dann draußen: belgische Waffeln mit dunkler Schoki und Zuckerguss und später noch ein bisschen bummeln im der Abenddämmerung.

Mo 4. Mai Sensationelles Frühstück im NH Hotel und Laden auf der Autobahn bei Ressons-sur-Matz in Frankreich. Auch Paris erreichen wir gegen Mittag, können im Motel One am Porte Doree im Stadtteil Daumesnil das Auto in der Tiefgarage parken und einchecken, Zimmer im 7. Stock mit tollem Blick über Paris inklusive weit entferntem Eiffelturm. Nicht lange chillen, raus zur Metro Station Porte Doree.

Erstes Ziel ist Notro Dame. Diese wieder aufgebaute Kathedrale befindet sich in der Nähe der Station „Bastille“. Wir bewundern sie aber nur von außen und gehen weiter ein Stück entlang der Seine, kommen aber wegen heftigem anhaltendem Regenguss nur bis zum Café/Restaurant/Brasserie mit dem schönen Namen „Le Soleil d’Or“, wo wir zu einem schönen Tischchen geführt werden, am Fenster mit direktem Ausblick auf das heftige Wettergeschehen, irgendwie gemütlich gerade, so schön im Trockenen.

Abendessen? Mühsam Restaurant suchen ist ja gerade nicht angesagt. Also hier die Speisekarte checken. Die gibt zwar nichts Veganes her, dann eben vegetarisch, muss jetzt mal sein. Vier Käse Pizza und gebackenen Camenbert mit Pommes finden wir, beides richtig lecker, Käse können sie in Frankreich. Von der goldenen Sonne geht’s später mit Regenschirm weiter, an der Seine mit Pont Neuf, zum Louvre Gelände mit Pyramide, über den Place de la Concorde und Champs-Élisée, wo die Läden schon geschlossen haben, bis zum Arc de Triomphe, alles wieder erkannt, sind ja jetzt zum zweiten Mal in Paris. Unsere Metro Station für die Rückfahrt heißt „Charles de Gaulle-Étoile“.

Di 5. Mai Frühstück im Motel One ist gewohnt gut, französischen Käse gönnen wir uns, veganen haben sie hier auch gar nicht. Der Wettergott hat ein Einsehen, schickt zwar nicht die Sonne, aber nur ganz wenig Regen. In der Nähe unseres Hotels leihen wir zwei Fahrräder, wollen heute Paris auf Radwegen erleben. Das geht auch ziemlich gut, denn unter der Führung von Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat die Stadt eine radikale Verkehrswende hingelegt. Fahrradstraßen wurden angelegt, Radwege baulich vom Autoverkehr getrennt. Leihräder gibt’s überall an den Straßen.

Das Seine-Ufer ist komplett für Autos gesperrt und jetzt als Promenade Fußgängern, Radfahrern und Joggern vorbehalten. Also los! Vom Arrondissement Daumesnil vorbei an Parks, dem Place de la Bastille bis zum ersten Stopp am Place des Vosges (Vogesenplatz) mit Brunnen und Reiterstandbild von König Louis XIII., inzwischen mit Regenjacke und -hose, also keine Pause auf einer der Bänke unter den Bäumen, sondern weiter. Wir umrunden noch einmal den Platz, weil die Häuser hier wirklich sehr schön sind.

In einem hat zur Mitte des 19. Jahrhunderts der Schriftsteller Victor Hugo gewohnt. Weiteren Kurzstopp machen wir am Fontaine Stravinsky beim Centre Pompidou mit Wasser speienden Figuren, unter anderem von Niki de Sainte Phalle und Jean Tinguely. Das Museum ist zurzeit komplett geschlossen wegen Renovierung, ist also eine große Baustelle. Entlang der Seine fahren wir weiter auf der ehemaligen Autostraße.

Besonders gefällt mir die Strecke durch den Tunnel, so entspannt hier ohne Angst und Verkehrslärm. Der empfängt uns jedoch wieder kurz darauf in der Nähe des Eiffelturms. Hier geben wir die Räder zurück und wandern hinauf zum Place du Trocadéro, wo wir einen spektakutären Blick auf das Pariser Wahrzeichen haben. Abendessen gibt’s in der Brasserie „Les Cascades“ in Daumesnil mit veganen Tapas, danach Spaziergang bei Regen im Park bis zum See.

Mi 6. Mai Noch immer regnerisch, das heißt mit der Metro in die City und Musée Carnavalet – Histoire de Paris zu einer Zeitreise in die Geschichte der Stadt, untergebracht in einem palastähnlichen Gebäude. In original nachgebauten historischen Räumen gehen wir zwischen unzähligen Exponaten durch die Epochen, zum Beispiel die der französischen Revolution mit „Déclaration des Droits de l’homme et du citoyen“ von 1789, Portraits von Voltaire, Marat, Robespierre.

Was machen wir danach? Wir sind umgeben von Sehenswürdigkeiten. „Liberte Egalite Fraternite“ in Stein gemeißelt am Haus Nr. 55 in der Rue des Franc Bourgois, „Le Testament de Napoleon 1er“, Ausstellung in der Rue Rambuteau, Galerie in der Rue Vivienne, wo wir auf einem gemütlichen Sofa in Ruhe nachdenken können. Schließlich landen wir auf der Dachterrasse im Edelkaufhaus Lafayette mit grandiosem Parispanorama.

Do 7. Mai Mit dem Fahrrad losfahren, Mont Matre mit Sacre Coeur ist heute unser Ziel. Das Wetter spielt mit, Sonne und kein Regen in Sicht. Die neue Pariser Radinfrastruktur machts möglich, dass wir ohne Probleme die berühmte Touristenecke vor dem Moulin Rouge erreichen. Von hier aus geht’s über Kopfsteinpflaster im Künstlerviertel stramm bergauf bis zu der schönen weißen Kirche auf dem Hügel, dem trubeligen Touristenrummel und Ausblick über die gesamte Stadt.

Die Jacken sind längst im Rucksack gelandet, als wir uns auf die Abfahrt begeben. Diesen rasanten Move haben wir uns ja verdient. Am Gare de Saint Lazare halten wir mal kurz an und bewundern die schöne Uhrenskulptur L’heure de tous“ auf dem Vorplatz am Osteingang. In der Rue de Rivali geben wir die Räder ab und gehen hoch in den „Jardin des Tuileries“ zur ausgiebigen Chillpause unter Bäumen.

Hier haben wir einen Blick über die große Parkanlage bis zum Place de la Concorde. Über diesen berühmten Platz gehen wir dann in den Park am Grand Palais, zur Avenue des Champs-Élisées, wie am ersten Abend, lassen Prada, Vuitton, Apple links und rechts liegen, bis zum Arc de Triomphe. Da schauen wir uns die Vorbereitungen bei der Tribüne zum Tag der Befreiung am 8. Mai 1945 an, zu dem Präsident Macron erwartet wird. Per Metro kommen wir zurück zu Porte Doree und Motel One. Abendessen ist heute asiatisch bei Phou Khet in einer Seitenstraße. Mit dem Gängelchen über eine ehemalige Bahntrasse und an einem Sportgelände direkt beim inneren Ring nehmen wir Abschied von dieser faszinierenden Stadt. Au revoir, Paris!

Fr 8. Mai Heute wird das Auto wieder bewegt, Ziel und letzte Etappe unserer Kurzreise ist die Stadt Metz. Wir laden an der A4 bei Valmy und kommen gegen Mittag im Parkhaus am Bahnhof und benachbartem Hotel Ibis Styles an. Mit diesem Gebäude aus dem Jahre 1905 haben wir ein historisches Highlight erwischt, damals bestes Haus am Platz, hieß Hotel Royal und ist samt Treppenhaus, Fenstern und Balkonen weitgehend erhalten.

Nach Prinzipien von Ibis Styles wurde innen alles schön gestaltet, die Zimmer samt Bad renoviert und modern ausgestattet, da fehlt nichts. Hotel Royal ist ein guter Ausgangspunkt für unser Gängelchen in die Stadt, über Plätze Gassen und Moselbrücken zur Kathedrale Saint-Étienne, gotisches Meisterwerk und Anlaufpunkt für Touristen, auch wegen der berühmten Fenster von Marc Chagall, der sie zwischen den Jahren 1959 und 1968 geschaffen hat.

Wie in vielen anderen Werken, erzählt Chagall auch mit diesen Kirchenfenstern Geschichten, hier aus dem Alten Testament von Abraham, Jakob, Moses, König David und Prophet Jeremia. Danach besichtigen wir noch das Deutsche Tor, eine mächtige Anlage am Rande der Stadt, finden ein ruhiges Plätzchen für asiatisches Abendessen und lassen den letzten Tag unserer E-Auto Kurzreise ausklingen.

Walters Track zur Radtour in Paris am 5. Mai 2026
Walters Track zur Radtour in Paris am 7. Mai 2026

Alles vegan bei „Le Botaniste“ in Gent

Gent, Paris, Metz vom 3. bis 8. Mai 2026

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Demo für Erneuerbare in Münster

Dass wir schon wieder und immer noch auf die Straße müssen, ist ein Trauerspiel. Die Demonstration in Münster steht unter dem Motto: „Die Rechnung geht auf uns! – Demo gegen die Energiepolitik der Bundesregierung“, veranstaltet von Fridays for Future Münster. Der Protest richtet sich insbesondere gegen Aktionen und Pläne von Katherina Reiche. Hunderte Menschen haben sich auf dem Prinzipalmarkt in Münster versammelt.

Sie werfen der Bundeswirtschaftministerin vor, Lobbypolitik zu betreiben, vehement auf fossile Energieträger zu setzen und Erneuerbare Energien zu blockieren. Statt Gasbohrungen und -kraftwerke brauchen wir verstärkten Ausbau und Förderung von Solar, Wind, Netzausbau und Batteriespeicher. Das bringt Freiheit und Unabhängigkeit. Angesichts der Klimakrise, politischen Unsicherheiten und des gerade von Trump angezettelten Irankrieges wird uns täglich vor Augen geführt, wie durch Fossilverknappung unabsehbare Probleme für unser Leben entstehen. Weg von Fossilen! Zukunft gehört den Erneuerbaren!

Demo für Erneuerbare Energien auf dem Prinzipalmarkt in Münster am 24. April 2026

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Demo für Erneuerbare

„Erneuerbare Energien verteidigen!“ ist das Motto. „Gemeinsam ein Zeichen setzen für die Energiewende – gegen Lobbypolitik und für eine saubere und sichere Zukunft“, heißt es in der Ankündigung. Wir sind in Köln auf dem Heumarkt dabei. Gleich zu Beginn um 12 Uhr ist der Platz bereits voll und wird immer voller. Mit Bannern und Plakaten sind sie gekommen, zum Teil nach mehrstündiger Zugfahrt. So wichtig ist jedem der Anwesenden die Forderung.

Alle wollen, dass die gegenwärtige Energiepolitik der Regierung, insbesondere der Wirtschaftministerin Reiche, abgelöst wird durch eine konsequente Weiterentwicklung von Erneuerbaren Energien, das heißt Sonne, Wind, Speicher, Netzausbau konsequent fördern und zwar schnell, das heißt sofort. Wir haben keine Zeit zu verlieren und kein Geld zu verschenken. Fossil war gestern, die Zukunft gehört den Erneuerbaren. Für das Klima und für unsere Unabhängigkeit.

Keiner der Anwesenden hat einen Zweifel an der enormen Wichtigkeit dessen, was Vertreter verschiedener Organisationen, wie Campact, Fridays For Future, der Justiz, der Klimaforschung, Team Sonne sowie Bündnis 90/Die Grünen (Katharina Dröge) erklären, fordern, wovor sie warnen, wofür sie appellieren auf der kleinen Bühne hier auf dem Heumarkt bei strahlendem Sonnenschein.

Demo „Erneuerbare Energien verteidigen!“
am 18. April 2026 auf dem Heumarkt in Köln
(30.000 Teilnehmende)

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Prüf Demo im April

Alle haben dasselbe Ziel, die heute hierher gekommen sind, auf die Wiese vor dem NRW Landtag in Düsseldorf: „Wir demonstrieren in allen Landeshauptstädten so lange, bis der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht die Überprüfung aller vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuften Parteien beantragt hat.“

Es sind mehrere Tausend Menschen aller Altersgruppen, von fern und nah, mit Zug, Straßenbahn, Fahrrad, zu Fuß. #Prüf heißt das Motto auf Bannern, Schildern, Rucksäcken und Jacken. In unseren Parlamenten wollen wir keine Nazis, Faschisten, Rassisten, kurz Leute, die das böse Wort „Remigration“ in ihrem Programm haben. Allein dieses Wort im Programm reicht, um zu wissen, dass ihnen unser Grundgesetz am Arsch vorbeigeht.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Da gibt’s keine „Remigration“, sondern Integration. Deutschland ist bunt und so soll es auch bleiben. Döner, Pizza, Fladen, Curry, ob vom Türken, Libanesen, Italiener, Vietnamesen, alles ist willkommen und lecker. Hakenkreuz ab in die Tonne! All das wird auf der Bühne vor dem Landtag thematisiert von Moderatorin Regina, Sozialarbeiter Malte und einem Studenten.

Max studiert Germanistik und Politikwissenschaften und liest ein Gedicht über das Lügen. Realität ist, dass wir jetzt hier stehen und fordern, dass der Bundesrat tätig wird. Das kann er nur, wenn Bundesländer einem Prüfantrag an das Bundesverfassungsgericht zustimmen. Vier haben das bereits getan, die werden hier heftig gefeiert: Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein. Das sind 14 Stimmen von 35, die im Bundesrat notwendig sind, um den Prüfantrag auf den Weg zu bringen.

Wäre schön, wenn all die anderen Länder, in deren Hauptstädten heute für #Prüf demonstriert wird, dabei wären, auch das Land NRW. Hoffen wir, dass diese Message bei den Verantwortlichen im Landtag in Düsseldorf ankommt und umgesetzt wird.

Prüf Demo auf der Wiese vor dem Landtag NRW in Düsseldorf am 11. April 2026

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Food Factory in Berlin

In diesem schönen Spiegelgebäude direkt vor dem Hauptbahnhof in Berlin befindet sich ein moderner Food-Court genannt Food Factory. Zum Lunch vor unserer Heimreise können wir aus einem reichhaltigen Angebot von Speisen aller Art auswählen. Da gibt’s Burger, Pasta und Pizza, Falafel, Sushi, mexikanisch, libanesisch, italienisch, asiatisch, einschließlich vegetarische und vegane Optionen.

Für alle Angebote gilt Selbstbedienung. Unsere Wahl ist die thailändische Speisekarte von „Sia Thai“. Da bestellen wir grünes und rotes Curry mit Tofu, bekommen einen Pieper und suchen uns einen schönen kleinen Tisch mit Ausblick auf Bahnhof und Spree. Sofort wird der Wok geschwungen, die Speisen direkt zubereitet und können abgeholt werden. Beides lecker!! Zum Dessert gibt’s Kaffee und Blueberry Muffins von Coffee Fellows. Ein schöner Abschluss des Lunch und unseres Berlin Aufenthaltes mit Tyler Childers Konzert am Abend zuvor.

Food Factory im Cube am Hauptbahnhof in Berlin am 16. März 2026

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Futurium

Das Futurium in Berlin ist eines der spannendsten Ausflugsziele der Stadt für alle, die sich für die Welt von morgen interessieren. Es liegt direkt am Spreebogen nahe dem Hauptbahnhof, gegenüber dem Regierungsviertel und versteht sich als „Haus der Zukünfte“. Dementsprechend sind Ausstellungen und Installationen einzuordnen. „Wie wollen wir leben?“ heißt die wichtige Frage.

Um die drehen sich die Präsentationen der einzelnen Bereiche. Auffällig ist die Sonderausstellung „Ocean Futures“ im Obergeschoss mit einer großen vom phillipinischen Künstler Leeroy New geschaffenen Installation in Blau, komplett aus Recycling-Materialien wie Wasserkanistern, Plastikflaschen und Naturfasern. Da ist die Frage, wie sich das Leben einer Fischerfamilie in Manila und einer in Schleswig-Holstein mit den Jahren verändert hat.

Durch Plastikmüll im Meer ist der Fischfang in Manila extrem beeinträchtigt sowie in Schleswig-Holstein vor allem durch Algenplage wegen Überdüngung. Beide sind hart getroffen mit Maßnahmen bei steigendem Meeresspiegel durch Erderwärmung, wie Küsten- und Hochwasserschutz. Aus dieser globalen Verschmutzung der Ozeane ergibt sich die Aufgabe, gemeinsam mehr für den Schutz des Systems zu tun.

Ein interessanter Aspekt fügt sich da an, wenn es im Bereich „Denkraum Mensch“ um die schöne Vision „Grenzenlose Bewegungen“ geht. Jeder kann reisen, wohin er will, sich aufhalten und leben, wo er will. Etwas beklemmend dagegen der Gedanke an „Ikonen des Konsums“. Auto, Smartphone, Sneaker gehören zu unserem Leben. Oder nicht? Wie wollen und werden wir in Zukunft leben, uns fortbewegen, arbeiten? Im „Haus der Zukünfte“ bekommen wir Denkanregungen.

Futurium Berlin am 16. März 2026

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Tyler Childers und Molly Tuttle

„Tyler Childers. On The Road EU & UK 2026“ ist der Titel der Veranstaltung heute in der „Uber Eats Music Hall“ auf dem Uber Platz gegenüber der großen Uber Arena. Es ist also die kleinere Location, bekannt für moderne Ausstattung, gute Akustik, Kapazität für 4500 Menschen, das heißt, intime Atmosphäre und guten Blick von jeder Position auf Künstler*innen und Geschehen auf der Bühne.

Den haben wir schon gleich zu Beginn mit Special Guest Singer-Songwriterin Molly Tuttle, die mit ihrem Auftritt das musikalische Niveau schon im Vorprogramm mit eigenen Songs im modernen Country Sound auf ein hohes Niveau bringt. Viel Applaus gibt’s für Mollys Performance, 45 Minuten virtuoses Gitarrenspiel der Grammy Preisträgerin. Nach dem Motto „On The Road“ führt uns danach ein fulminantes Spektakel mit Licht Animationen in den Hauptakt des Abends.

Tyler Childers präsentiert mit seiner Band, insgesamt sind es acht Musiker, Country Musik vom Feinsten. Im Mittelpunkt steht der einzigartige Gesang des Fontmanns, der alle Stücke selbst geschrieben hat. Geschichten werden erzählt, vom Leben in den Apalachen und vom Leben überhaupt, jeder Song mit eigener Lichtshow inszeniert, abgestimmt auf den jeweiligen Inhalt.

Ergänzend zum perfekten Zusammenspiel der acht Musiker, alle so in den Dreißigern, einschließlich Molly Tuttle, erreicht diese musikalische Reise in die Welt der Apalachen und der modernden Countrymusik wohl jeden Zuschauer in der vollbesetzten Music Hall.

„Tyler Childers. On The Road EU & UK 2026“ am 15. März 2026 in der Uber Eats Musik Hall auf dem Uber Platz in Berlin

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Damit wir morgen noch eine Demokratie haben

Zweiter Samstag im Monat, Tag für die Prüf Demos in deutschen Städten, vor allem in Landeshauptstädten. So fahre ich heute nach Düsseldorf zur Demo beim Landtag von NRW. Auf der Wiese vor dem Regierungsgebäude findet heute die dritte Demo in NRW statt. Auch bei Dauerregen sind wir unterwegs, strömen zur Bühne und stehen auf der matschigen Fläche, um unser Grundgesetz zu schützen.

Das heißt, damit wir morgen noch eine Demokratie haben und damit Deutschland bunt bleibt, wie gerade hier auf der Demowiese. Da sind die Omas gegen rechts mit entsprechend beschrifteten Regenschirmen, einer mit großem Regenbogenschirm und vielen kleinen Botschaften am Zylinderhut wie „Wer nicht denkt und wer nichts weiß, glaubt den ganzen Nazi Scheiß“, „Diesmal schweigen wir nicht“, obendrauf eine kleine Skulptur nach dem Motto „Nazis in die Tonne“ sowie viele kreativ gestaltete Plakate. „Was, du hier?“ „Wie geil“, ruft jeder seinem Nachbarn zu und dann wird jede Stadt, in der heute auch eine Prüf Demo stattfindet, heftig beklatscht.

„Wir demonstrieren in allen Landeshauptstädten so lange, bis der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht die Überprüfung aller vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuften Parteien beantragt hat“. So steht auf der Homepage der Bewegung und so zitiert es der Moderator. Um Prüfen geht’s uns allen hier.

Genauso wie bei den Demos heute in Berlin, Hamburg, Hannover, Mainz, Magdeburg, München, Potsdam. Weitere Landeshauptstädte sollen in den kommenden Monaten folgen, bis das Ziel erreicht ist. Das ist der Fall, wenn der Bundesrat den Prüfantrag beim BVerfG auf den Weg bringt. Mit einfacher Mehrheit wäre das möglich. 14 der notwendigen 35 Stimmen, das heißt 40 %, sind schon erreicht, weil Berlin, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg bereits zugestimmt haben. Ob Regen, Hagel oder Sonnenschein, wir machen weiter, damit die Demokratie eine Demokratie und Deutschland bunt bleibt.

Prüf Demo am 14. März 2026 auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf

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Weekend Voyage in der Laterne

Die Laterne ist eine gemütliche Kneipe in der Hammer City. Heute gibt’s dort Live Musik mit dem Jazztrio „Weekend Voyage“ und die Bude ist voll. „Die Musik bewegt sich im Bereich des Modern Jazz, Mainstream und Bossa Nova. Es werden oft Klassiker des Great American Songbook neu interpretiert, ergänzt durch Eigenkompositionen der beteiligten Musiker“, heißt es in der Ankündigung.

Passend zum Bandnamen nehmen uns die drei Musiker am Piano, Contrabass und Schlagzeug mit auf die musikalische Reise. Da wird es jazzig, blousig und groovig mit alten und neuen Stücken, feinen Interpretationen von den Beatles, wie „Blackbird“ und „Nowhere Man“, Pat Metheny und Keith Richard.

Weekend Voyage am 22. Februar 2026 in der Laterne, Königstraße 37d in der Hammer City

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Feelo & Rafa im Café Kogi

Livemusik im Café Kogi, eine kleine gemütliche Location mit besonderer Atmosphäre, leckeren Bagels, Bowls und Getränken mitten in Köln nahe dem Appellhofplatz. Feelo & Rafa treten heute auf, ein Sänger und ein Gitarrist, die mit perfektem Zusammenspiel und kreativen Interpretationen mehr oder weniger bekannte Songs performen, überzeugen und mitnehmen. Das tun sie mit feiner Auswahl, teils aus der musikalischen Schatzkiste der Siebziger wie „Sittin‘ On The Dock of the Bay“ und „True Colours“, teils mit Covern wie Rihannas „Diamonds“, der schönen Ballade „I swear“ und vielen weiteren schönen Songs.

In jedem Fall soulig, groovig, zum Mitschwingen und zum Mitsingen. Das macht richtig Freude und gibt viel Applaus für einen schönen musikalischen Abend im kleinen Café mit netten Zuschauer*innen in der Kölner City. Gerne mehr davon!

Feelo & Rafa am 26. Februar 2026 im Café Kogi in Köln, Auf dem Berlich 7

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