Klimastreik in Hamm

Hunderte waren dem Aufruf der Hammer Gruppe Fridays for Future gefolgt und am Tag des globalen Klimastreiks, dem 24. September 2021, auf den Hammer Marktplatz gekommen. Nach der Performance einer Band war bei den Reden auf der kleinen Bühne das zu hören, was eigentlich schon dutzende Male gesagt wurde und doch leider immer wieder und immer noch aktuell.

Die Regierung hat trotz eindeutiger Erkenntnisse von Wissenschaftlern trotz Pariser Klimaschutzabkommen das Thema Klima recht stiefmütterlich behandelt, wenngleich durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ein ganz klein wenig aus den Puschen gekommen, doch mehr mit Worten als mit Taten. Was zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels dringend nötig ist, wurde auf dem Demonstrationszug von der Hammer Innenstadt über die Münsterstraße zum Gelände des Hamtec.

Dabei wurden die Forderungen laut und deutlich in Sprechchören formuliert: Klima Schutz, Kohle stopp, von fossilen Brennstoffen zu erneuerbarer Energie und überhaupt: ihr könnt auch Fahrrad fahrn. Politiker seien „erschreckend gelassen“, meinte einer der Redenden ganz richtig. Konsequenz: Sofort muss etwas geschehen und zwar spürbar. Die zu wählende neue Regierung muss nachbessern.

Am kommenden Sonntag haben wir es in der Hand, Gruppierungen zu wählen, die eine Richtungswende garantieren, das heißt sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz hoffentlich konsequent in vielen Bereichen durchsetzen. Für mich gehören dazu vor allem die Erzeugung erneuerbarer Energie, neue Konzepte im Agrarbereich und die Verkehrswende, alles nach dem Motto eines der vielen kreativ gestalteten Banner und Plakate „Rettet unsere Welt“.

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Alles ist drin!

„Sunny Side of the Street“, spielt die Band auf dem Domplatz in Münster und das passt zum Wetter sowie zu den vielen Sonnenblumen, von denen bald jeder und jede eine in der Hand hat. Pünktlich zur Mittagspause geht’s los, zunächst mit einer Audiobotschaft von Annalena Baerbock, die daran erinnert, dass wir am kommenden Sonntag die letzte Regierung wählen, die noch etwas verändern kann.

Woran? Vor allem am laxen Umgang mit der Klimakatastrophe. Dann gibt’s Statements der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im NRW Landtag Josefine Paul, dem Vertreter der grünen Jugend Jan Wiemers, der Politikerin und Publizistin Marina Weisband und der Münsteraner Direktkandidatin Maria Klein-Scheink (MdB). Als dann Robert Habeck vor den vielen Menschen auf dem Domplatz die Bühne betritt, denke ich unwillkürlich: Heimspiel. Vom ersten Satz an erreicht er mich, weil er genau das sagt, was ich denke und fühle. Wertschätzung für die bisherige Kanzlerin Frau Merkel ja, doch aussitzen geht nicht mehr. Schon so viele Jahre gingen verloren, die Dinge verändern sich mit immer größerer Härte.

Die globale Erderwärmung muss gestoppt werden. Die Grünen schlagen vor, ein Ministerium für diesen Bereich zu schaffen. Auch die Digitalisierung muss beherzt und spürbar angepackt werden. Warum müssen reiche Unternehmer von Digitalkonzernen in den Weltraum reisen anstatt für alle zu investieren? Überhaupt, die Finanzpolitik muss gerechter werden. Steuererhöhungen ab einem jährlichen Einkommen von 100.000 Euro pro Person.

Umverteilung nennt Habeck das und will denjenigen an den Kragen, die den Staat mit illegalen Geschäften und Geldwäsche bescheißen. Auch die Agrarpolitik muss grundlegend überdacht werden. Es geht zum Beispiel nicht an, dass Nutztiere behandelt werden wie Industrieware. Grundsätzlich gilt für Robert Habeck: Politiker müssen Verantwortung übernehmen, zum Beispiel Menschen aus Afghanistan holen, anstatt wegducken und Antworten verweigern. Noch eins: Solardächer gehören auf jedes Haus. Ja, es wird am kommenden Sonntag eine Richtungswahl. Alles ist drin!

Robert Habeck auf dem Domplatz in Münster am 21. September 2021

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Über zwei Brücken

Gläserne Treppe im Apple Store

Ich stehe mitten in der Kölner City vor der Antoniterkirche, hab ein paar Stunden Zeit und das Wetter ist okay. Da mach ich doch ein feines Gängelchen, wähle die schönste Route, die ich von hier aus kenne. Noch ist es ruhig vor den Läden in der Schildergasse und ich kann in Ruhe losbummeln Richtung Rhein. Vor dem schönen Eckgebäude gegenüber dem Kaufhof bleibe ich stehen und mache ein Foto. Vor einigen Jahren wurde hier der Apple Store eingerichtet und das Innere über zwei Ebenen richtig schön gestaltet.

Heumarkt

Die gläserne Treppe ist ein echtes Schmuckstück, ich habe sie schon einige Male fotografiert, jetzt allerdings nur von außen. Weiter geht’s in der Gürzenichstraße zwischen einem riesigen neuen Bekleidungsgeschäft, Saturn, Bäckerei Merzenich zur Linken und Hard Rock Café zur Rechten direkt auf und über den Heumarkt. Hier vor dem Aufgang zur Deutzer Brücke betrachte ich mal das Panorama mit Reiterdenkmal und Domspitzen, gehe hinauf und siehe da: Ich schaue hinunter auf den Rhein mit Pegel und Promenade.

von der Deutzer Brücke

Weiterhin sehe ich von der Brücke aus das gesamte Ensemble der Altstadt mit Groß St. Martin, Dom und Hohenzollernbrücke. Ich schlendere weiter, immer wieder Blicke zurückwerfend bis zum Ende der Brücke und suche mir einen Weg zum Rheinboulevard, wo vor einigen Jahren noch eine riesige Baustelle war. Vorher stehe ich plötzlich vor einer Skulptur, die für mich neu ist, eine Nachbildung des römischen Kastells genannt Divitia, eine Militäranlage, die um das Jahr 300 errichtet wurde zum Schutz der Colonia.

Colonia Claudia Ara Agrippinensium war der römische Name für die Stadt Köln. Zusammen mit der Kirche Alt St. Heribert gibt die Nachbildung des Kastells ein schönes Bild. Ich befinde mich nun im Stadtteil Deutz und gehe oberhalb der Treppen des Rheinboulevards weiter in nördliche Richtung. Mein nächster Fotopoint ist das Hyatt Hotel mit italienischem Restaurant und dem Sticky Fingers für die Einkehr zwischendurch, alles drei in unvergleichlicher Lage direkt am Rhein und der Hohenzollernbrücke einschließlich Panoramablick auf die gesamte Altstadtfront mit Groß St. Martin und Dom. Weiter geht’s die Treppe hinauf zum ultimativen Blick von der Mauer auf Dom und Brücke und dann nix wie zu den unzähligen glitzernden Liebesschlössern.

verhülltes Domhotel auf dem Roncalliplatz

Nach der Überquerung des Rheins kehre ich zunächst ein im Museum Ludwig, wo ich mal schauen will, was es Neues gibt. Gerade wird die Picasso Ausstellung vorbereitet und ich kann schon sehen, wie vor den Ausstellungsräumen emsig gewerkelt wird. Auf dem Roncalliplatz dann noch ein Foto vom verhüllten Domhotel, seit vielen Monaten eine Baustelle, und in die Hohe Straße. Auch hier noch schön ruhig, obwohl die Läden inzwischen geöffnet haben. Und da stehe ich auch schon wieder vor der Antoniterkirche.

Vom Kölngängelchen am 17. September 2021

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Fahrradsternfahrt Ruhr

Treffen vor dem Büro des ADFC Hamm

In Hamm beginnt die Fahrradsternfahrt Ruhr nach dem Motto „Verkehrswende jetzt!“ vor dem ADFC Büro am Südenwall. Gegen Mittag geht es los zur Münsterstraße und über den Mitteldamm zwischen Kanal und Lippe vorbei am Hammer Binnenhafen, ehemaligem Gersteinwerk, wo sich dann in Stockum und Werne weitere Radfahrende anschließen. Über die Marina Rünthe, Kraftwerk Heil, Seepark Lünen radeln wir nach Dortmund Derne, wo wir uns dem von der Polizei begleiteten Haupttross von Witten anschließen wollen.

Hinzukommende auf dem Marktplatz in Werne

Den sehen wir vom Radweg aus hoch oben auf einer Brücke vorbeifahren. Flugs machen wir eine Kehrwende und versuchen, dem Tross zu folgen. Pünktlich zur Abschlusskundgebung erreichen wir bei sonnigem Wetter die weitläufige Wiese im Seepark Lünen, wo 1500 Radfahrende aller Ausgangspunkte von Castrap-Rauxel bis Ennepetal Ruhrkreis, Hattingen und Lünen bis Werne, Unna und Hamm versammelt sind. Wir folgen den Beiträgen des Lünener Bürgermeisters, Vorsitzenden des ADFC NRW sowie weiterer Vertreter*innen von ADFC und VCD.

Abschlusskundgebung auf dem Gelände des Seepark Lünen

Die klare Botschaft ist getreu dem Motto „Verkehrswende jetzt!“: weniger Autos und mehr Fahrräder auf den Straßen, durchgängiges Radwegenetz, deutlich mehr Sicherheit für Radfahrende, in den Städten Tempo 30 nach dem Vorbild der Verkehrspolitik der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Fazit der Fahrradsternfahrt Ruhr im Hinblick auf die Bundestagswahl in einer Woche: Klimaschutz geht nur mit Verkehrswende.

Walters Track zur Sternfahrt des ADFC Hamm am 19. September 2021

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„Die Unbeugsamen“

Südstadtkino „Odeon“ in der Kölner Severinstraße

„Wir brauchen neue Männer in diesem Land.“ Mit dieser Erkenntnis erntete Waltraud Schoppe vor fast zwanzig Jahren im Bundestag höhnisches Gelächter. Ein Jahr zuvor waren zwei kompetente und engagierte Frauen durch einen umstrittenen Regierungswechsel aus erfolgreicher politischer Laufbahn herausgekickt worden, Helga Schuchardt und Ingrid Matthäus-Maier. Sie und viele weitere Kämpferinnen der Bonner Republik kommen in Torsten Körners Film „Die Unbeugsamen“ zu Wort.

Ich erlebe sie in Filmszenen aus dem Archiv und jetzt als ältere Damen an den Schauplätzen ihres früheren politischen Schaffens. Noch immer sehe ich das Engagement in ihren Augen und den Willen, an einer besseren Welt mitzuwirken, wenn sie berichten von ihren Schwierigkeiten, auf der politischen Bühne ernst genommen zu werden und als Frau in der Männerwelt einen Standort zu finden. Da ist zum Beispiel Rita Süssmuth, die gegen heftige Widerstände beharrlich ihren Weg ging.

Und ich erlebe die mutige junge Christa Nickels, die in ihrer Bundestagsrede eine konsequente Friedenspolitik mit Ende des Wettrüstens forderte und in einer spektakulären Aktion dem verdutzten Regierungschef eine bunte Origamikette als Friedenssymbol überreichte. Dieser Film ist eine Zeitreise in die Bonner Jahre der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis zur Wiedervereinigung 1989. Und heute? Wenn ich sehe, wie unfair zurzeit in politischen Diskussionen und Medien mit Annalena Baerbock umgegangen wird, ist mein Fazit: Wir brauchen eine neue Politik in diesem Land.

Kölner Südstadtkino „Odeon“ am 16. September 2021

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Jazz bei Hamm hoch vier

Eine Stunde lang „unterhaltsamen Jazz für Kopf und Beine“ gab es am Freitag Abend beim Stadtfest Hamm hoch vier auf der kleinen Bühne im Martin-Luther-Viertel. Wir hörten weniger Bekanntes und Bekanntes wie „Summer in Central Parc“, wunderbar interpretiert. Es spielte ein Trio aus Hamm-Rhynern und Menden, Knut Haimhof am Piano, Timon Großerode am Saxofon und Rainer Wilkes am Contrabass.

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Über den Schnadegang zur Marina

Datteln-Hamm-Kanal mit Marina Rünthe

Schon wieder zur Marina Rünthe? Ja klar, das ist immer wieder schön, zumal bei strahlendem Sonnenschein. Also los durch die Kornmersch, über den Flügeldeich zur Überquerung der Radbodstraße, weiße Brücke über die Lippe und auf dem Mitteldamm bis zum ehemaligen Gersteinwerk in Stockum. Hier verlassen wir diesmal den Datteln-Hamm-Kanal und gelangen über Stockum auf die Zechenbahntrasse der ehemaligen Zeche Werne, einem schönen Radweg entlang der Lippe.

Die Spuren der Zeche können wir rechts auch sehen, als wir am Grenzstein „Schnadegang“ anhalten, einer neu gestalteten Gedenkstätte oberhalb der Lippe, die an die uralte Grenze zwischen den Städten Werne und Bergkamen erinnert. Zur Marina Rünthe ist es nun nicht mehr weit. Von der Brücke aus haben wir schon mal einen schönen Blick auf den gesamten Hafenbereich. Da kehren wir jetzt mal ein zum Picknick aus der Fahrradtasche.

Die Rückfahrt geht flugs am Kanal entlang bis zu den weißen Brücken über Kanal und Lippe. Wir überqueren jedoch nur den Kanal und fahren über den Mitteldamm bis zur Münsterstraße, dann Schweinemersch, Kornmersch direkt auf Hupfelds Terrasse.

Walters Track zur Radtour zur Marina Rünthe am 8. September 2021

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Mit dem Fahrrad zu Hans im Glück

Dortmund-Ems-Kanal bei Hiltrup

Für eine Radtour brauchen wir schönes Wetter und ein Ziel. Das Ziel haben wir schnell: Burger zum Lunch bei Hans im Glück in Münster. Das Wetter spielt mit, zwar noch ein bisschen kühl am Vormittag und Ostwind von vorne, doch die Sonne hat sich durchgesetzt. Also los über Kornmersch an die Geinegge, Bahnhof Bockum-Hövel und Klostermühlenweg bis weit hinein in die Felder nach Mersch. Ist das überhaupt ein richtiger Ort oder nur hier und da ein Gehöft?

Fahrradbrücke in Münster

Das fragen wir uns und nehmen uns vor, irgendwann da mal eine Kirche zu suchen. Jetzt geht’s aber erst mal weiter nach Drensteinfurt, Foto bei der Gaststätte Hammer Paot machen und weiter Felder, Wäldchen, einen Großteil der Strecke entlang der Bahn. Fährt die heute überhaupt? Egal. Bei Hiltrup erreichen wir den Dortmund-Ems-Kanal, dem wir bis zum Münsteraner Hafen folgen. Über eine breite Fahrradbrücke fahren wir hinein in die Stadt, unterqueren die Bahnlinie und erreichen flugs unser Ziel in der Salzstraße.

Salzstraße in der Münsteraner Altstadt

Draußen sind alle Tische besetzt, doch mit Impfnachweis dürfen wir auch hinein zum Mittagsmenu, Naturbursche in Vollkornbrötchen mit Salat und brotloser Kutscher mit Pommes, Durstlöscher Limo Minze/Holunder und Minze/Obstsalat. Kaffee zum Abschluss ist inklusive. Als wir draußen stehen, ist die Frage: Fahren wir zum Bahnhof und mit dem Zug oder mit dem Fahrrad dieselbe Strecke zurück? Das Wetter lässt eigentlich keine Wahl, Jacken sind längst in der Tasche und los geht’s im Höllenritt entlang des Dortmund-Ems-Kanals.

Popokühlpause vor Drensteinfurt

Hiltrup, Rinkerode, Popokühlpäuschen vor Drensteinfurt, Mersch, Bockum-Hövel, jedoch anstatt entlang der Geinegge wählen wir die Route über den Kötterberg, gleich rechts nach Schloss Ermelinghoff geht’s hinauf. Doch da müssen wir mal kurz anhalten, denn auf dem Feld steht ein Flieger. Zwar sind keine Spuren einer Bruchlandung zu erkennen, doch das sieht nach Notlandung aus. Alles in Ordnung? Wir gehen die paar Meter zum Cockpit und schauen nach. Niemand drin. Seltsam. Wir lassen den Flieger allein im Feld und fahren weiter. Warendorfer Straße mit Überquerungshilfe, Killwinkel entlang der Kleingartenanlage, Heidewinkel, Bockumer Werg, Bänklerweg, links in die Bankerheide und voilà. Auf Hupfelds Terrasse gibt’s Apfelkuchen aus dem Kühlschrank.

Walters Track zur Radtour nach Münster am 5. September 2021

Naturbursche und brotloser Kutscher bei Hans im Glück in Münster

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Radtour nach Walstedde

Ziel für unsere heutige Radtour ist die Eis Oase auf der Hammer Meile. Und um uns das zu verdienen machen wir einen großen Bogen über Kornmersch, Geinegge, Klostermühlenweg in die Felder bis Ameke und schließlich bis Walstedde. Auf dem Kirchplatz gibt’s eine kurze Bankpause und dann weiter Richtung Dasbeck. Wieder kurze Pause auf der Dasbecker Höhe und nach einer langen Abfahrt erreichen wir die Reparaturwerkstatt Niehues.

Wir müssen nämlich eine Speiche reparieren lassen. Dann aber nix wie über den Heessener Markt zur Fährstraße, Radweg am Kanal Richtung City. Nach Hammo und Wassersportzentrum biegen wir links ab zur Unterführung, gelangen über den Nordenwall zum Marktplatz und von dort gleich in die Südstraße zur Eis Oase. Das Spaghettieis haben wir uns verdient.

Walters Track zur Radtour nach Walstedde am 2. September 2021

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Radtour zum Schloss Oberwerries

Gegen Mittag endlich mal wieder Sonnenschein heißt, endlich mal wieder Räder satteln und losfahren zu einer kleinen Tour. Schloss Oberwerries ist da immer ein schönes Ziel. Wir fahren über Killwinkel und Kötterberg nach Dasbeck, schließlich in den Heessener Wald und machen bei der Waldbühne einen kurzen Stopp für Foto und Info. Dann geht’s weiter durch Wald, Feld und kleine Siedlungen bis zur Dolberger Straße.

Geradewegs geht’s zum Tor zum Schloss Oberwerries. Beim Brückenheiligen Nepomuk halten sich ein paar Leute auf, vielleicht Teilnehmer eines Workshops. Wir fahren zurück durch das Tor und finden für die Kaffeepause eine Bank im kleinen Park hinter dem Gebäude des Deutschen Turnerbundes. Zur anschließenden Überquerung der Lippe nutzen wir die Lippefähre Lupia, die sich zwei Leute auf der anderen Seite gerade heranziehen.

Zu zweit arbeiten sie sich an der Kette herüber. Für uns gut, denn wir können gleich einsteigen, als sie auf unserer Seite ankommen. Jetzt müssen wir uns zu zweit herüberarbeiten. Durch die Lippeaue ist es nicht weit zur Lippestraße. Die überqueren wir ander Ampel beim Friedhof und fahren bis zur Maximilianbrücke. Drüber und links vom Kanal oder unter der Brücke hindurch und rechts vom Kanal?

Für Letzteres entscheiden wir uns und schauen bei der Schulwegbrücke in die Schleuse Werries. Da hinein fährt nämlich gerade ein großes Binnenschiff. Als die Schotten dicht gemacht werden, fahren wir auf der Lippestraße bis zur Brücke und sehen, wie das Wasser in den Kanal sprudelt und das Schiff in der Kammer langsam nach unten sinkt. Wie es dann unter der Brücke hindurch im Kanal ankommt, sehen wir dann vom Radweg aus. Da sind wir ja schon auf dem Rückweg zum Hammer Norden.

Walters Track zur Radtour nach Schloss Oberwerries am 31. August 2021

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