Damit wir morgen noch eine Demokratie haben

Zweiter Samstag im Monat, Tag für die Prüf Demos in deutschen Städten, vor allem in Landeshauptstädten. So fahre ich heute nach Düsseldorf zur Demo beim Landtag von NRW. Auf der Wiese vor dem Regierungsgebäude findet heute die dritte Demo in NRW statt. Auch bei Dauerregen sind wir unterwegs, strömen zur Bühne und stehen auf der matschigen Fläche, um unser Grundgesetz zu schützen.

Das heißt, damit wir morgen noch eine Demokratie haben und damit Deutschland bunt bleibt, wie gerade hier auf der Demowiese. Da sind die Omas gegen rechts mit entsprechend beschrifteten Regenschirmen, einer mit großem Regenbogenschirm und vielen kleinen Botschaften am Zylinderhut wie „Wer nicht denkt und wer nichts weiß, glaubt den ganzen Nazi Scheiß“, „Diesmal schweigen wir nicht“, obendrauf eine kleine Skulptur nach dem Motto „Nazis in die Tonne“ sowie viele kreativ gestaltete Plakate. „Was, du hier?“ „Wie geil“, ruft jeder seinem Nachbarn zu und dann wird jede Stadt, in der heute auch eine Prüf Demo stattfindet, heftig beklatscht.

„Wir demonstrieren in allen Landeshauptstädten so lange, bis der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht die Überprüfung aller vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuften Parteien beantragt hat“. So steht auf der Homepage der Bewegung und so zitiert es der Moderator. Um Prüfen geht’s uns allen hier.

Genauso wie bei den Demos heute in Berlin, Hamburg, Hannover, Mainz, Magdeburg, München, Potsdam. Weitere Landeshauptstädte sollen in den kommenden Monaten folgen, bis das Ziel erreicht ist. Das ist der Fall, wenn der Bundesrat den Prüfantrag beim BVerfG auf den Weg bringt. Mit einfacher Mehrheit wäre das möglich. 14 der notwendigen 35 Stimmen, das heißt 40 %, sind schon erreicht, weil Berlin, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg bereits zugestimmt haben. Ob Regen, Hagel oder Sonnenschein, wir machen weiter, damit die Demokratie eine Demokratie und Deutschland bunt bleibt.

Prüf Demo am 14. März 2026 auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf

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Weekend Voyage in der Laterne

Die Laterne ist eine gemütliche Kneipe in der Hammer City. Heute gibt’s dort Live Musik mit dem Jazztrio „Weekend Voyage“ und die Bude ist voll. „Die Musik bewegt sich im Bereich des Modern Jazz, Mainstream und Bossa Nova. Es werden oft Klassiker des Great American Songbook neu interpretiert, ergänzt durch Eigenkompositionen der beteiligten Musiker“, heißt es in der Ankündigung.

Passend zum Bandnamen nehmen uns die drei Musiker am Piano, Contrabass und Schlagzeug mit auf die musikalische Reise. Da wird es jazzig, blousig und groovig mit alten und neuen Stücken, feinen Interpretationen von den Beatles, wie „Blackbird“ und „Nowhere Man“, Pat Metheny und Keith Richard.

Weekend Voyage am 22. Februar 2026 in der Laterne, Königstraße 37d in der Hammer City

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Feelo & Rafa im Café Kogi

Livemusik im Café Kogi, eine kleine gemütliche Location mit besonderer Atmosphäre, leckeren Bagels, Bowls und Getränken mitten in Köln nahe dem Appellhofplatz. Feelo & Rafa treten heute auf, ein Sänger und ein Gitarrist, die mit perfektem Zusammenspiel und kreativen Interpretationen mehr oder weniger bekannte Songs performen, überzeugen und mitnehmen. Das tun sie mit feiner Auswahl, teils aus der musikalischen Schatzkiste der Siebziger wie „Sittin‘ On The Dock of the Bay“ und „True Colours“, teils mit Covern wie Rihannas „Diamonds“, der schönen Ballade „I swear“ und vielen weiteren schönen Songs.

In jedem Fall soulig, groovig, zum Mitschwingen und zum Mitsingen. Das macht richtig Freude und gibt viel Applaus für einen schönen musikalischen Abend im kleinen Café mit netten Zuschauer*innen in der Kölner City. Gerne mehr davon!

Feelo & Rafa am 26. Februar 2026 im Café Kogi in Köln, Auf dem Berlich 7

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Prüf Demo in Düsseldorf

Bunte Republik für Demokratie, Vielfalt und Toleranz wollen wir nicht nur an diesem Karnevalswochenende. Einige Tausend Teilnehmer*innen sind heute auf den Platz vor den Bilker Arkaden in Düsseldorf gekommen, um dafür zu demonstrieren, dass das auch so bleibt in Deutschland. Wir wollen nicht, dass unser Grundgesetz mit Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ in irgendeiner Form in Frage gestellt oder gar aufgehöhlt wird.

Wie das aussähe, hatten wir ja in den Jahren 1933 bis 1945 mit all den schrecklichen Folgen, unter denen viele Menschen und viele Familien in Deutschland, Europa und der ganzen Welt noch heute leiden. Nie wieder! Nie wieder ist jetzt, in diesem Moment auf diesem Platz in Düsseldorf Bilk. Alle hier sind sich da einig, haben ihre Messages auf Schildern und Plakaten mitgebracht zur Tanzdemo für Grundrechte, Menschenrechte, Asylrechte, für Demokratie und Rechtsstaat.

Und zurzeit vor allem für die Prüfung. Prüfung? Ja, Prüfung! Kurz Prüf! Mit diesem Gedanken hat Nico Semsrott vor einigen Monaten viele Menschen überzeugt nach dem Motto: „Wir demonstrieren in allen Landeshauptstädten so lange, bis der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht die Überprüfung aller vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuften Parteien beantragt hat.“ Inzwischen gibt es Prüf Demos in Hamburg, Berlin, München, Stuttgart und hier in Düsseldorf.

Immer am zweiten Samstag im Monat finden sie statt und es sollen noch mehr werden. Warum soll der Bundesrat den Antrag stellen? Es könnten doch auch Bundesregierung und Bundestag den Antrag auf Überprüfung auf den Weg bringen. Ja, klar! Doch das ist wohl zurzeit nicht zu erwarten. Am ehesten könnte es noch im Bundesrat klappen, zumal die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein einem Antrag zur Überprüfung bereits zugestimmt haben.

Damit sind 40 % der Stimmen gesichert. Und für die fehlenden 60 % demonstrieren wir gerade, in diesem Falle für das Votum des Landes NRW. Das machen wir so lange, bis wir unser Ziel erreicht haben für ein Deutschland ohne Rassismus, Remigration, Missachtung der Menschenrechte, für ein friedliches Miteinander mit Demokratie, Vielfalt, Toleranz, ein buntes Deutschland und ein buntes Europa.

Prüf Demo am 14. Februar 2026 in Düsseldorf vor den Bilker Arkaden

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Norderney im Winter

Mo 26. Jan Wir waren schon sehr gespannt, wie es in Januartagen auf der Insel aussehen würde, zumal es geschneit hat. Vom Hammer Hauptbahnhof fahren wir mit dem Deutschlandticket über Münster und Emden nach Norddeich Mole, direkt zum Fähranleger und obwohl der Zug Verspätung hat, wartet das Schiff Frisia. Kaum haben wir einen schönen Platz, da geht es schon los. Punktlandung!

In einer knappen Stunde erreichen wir Norderney und da wartet auch schon der Bus in die Stadt. Den nehmen wir, schon allein, weil es schneit. Aussteigen müssen wir am Damenpfad Mitte, sagt uns der Busfahrer. Unser Hotel „New Wave“ liegt quasi gerade um die Ecke in der Luisenstraße. Einchecken und ein Zimmer mit Welcomeatmosphäre vorfinden, schön gestaltet, angenehme Farben, Balkon, alles da. Da chillen wir gleich, doch nicht zu lange, denn uns lockt der Strand.

Erst mal hinkommen, denn die Wege sind verschneit und vereist, schön aufpassen heißt das. Bei der Marienhöhe nehmen wir die erste Treppe hinunter an den Strand, denn da kann man am besten laufen. Ja, ein kaltes Lüftchen haben wir auch. Daran müssen wir uns erst mal gewöhnen. Nach kurzem Gängelchen gibt’s Abendessen bei Dönerey, leckere Bowl mit Falafel, Rotkohl, Salat und rote Beete Hummus.

Di 27. Jan Nach dem Frühstück im hoteleigenen Oktopussy Restaurant laufen wir denselben Weg wieder an den Strand. Die Promenade ist unverändert, doch unten im Sand hat die Flut den Schnee weggeleckt, alles schön glatt und wunderbar zum Laufen. Der kalte Wind ist auch wieder da, sodass wir heute zwei Gängelchen machen, mit zwischendurch Käffchen und Snack im Hotel. Abendessen gibt’s heute bei Hanoi in der Winterstraße, gebratenen Tofu mit Gemüse, Currysoße und Reis.

Mi 28. Jan In der Nacht hat es geschneit und der Strand ist wieder weiß. Heute wandern wir ein paar Kilometer auf der Promenade zum Fähranleger. Das Café hat zwar geschlossen, doch wir machen eine kurze Pause in der Empfangshalle und wandern wieder zurück zur Chillpause. Spaghetti alio olio, Pizza und Insalade mista einschließlich Schokoeis zum Dessert im Gran Café Veneziano an der Poststraße haben wir uns verdient.

Do 29. Jan Geschenkter Tag, wir haben im Hotel New Wave um eine Nacht verlängert. Heute wollen wir es wagen! Schaffen wir bei Minustemperaturen und Gegenwind eine gut 5 Kilometer weite Wanderung zur Weißen Düne? Ja, wir schaffen das. Die berühmte weiße Düne ist wirklich weiß und das Restaurant hat geöffnet, für ein längeres Päuschen mit Süßkartoffel Kokos Süppchen, Kaffee und frischem Minztee. Rückenwind kommt gut auf dem Rückweg und abends gibt’s Pasta beim Gran Café Veneziano.

Fr 30. Jan Abreisetag. Der Bus zum Fähranleger ist pünktlich, ebenfalls die Fähre nach Norddeich Mole. Der Zug nach Emden steht schon bereit, dort schon die Westfalenbahn nach Münster und auf dem Bahnsteig gegenüber der RB89 nach Hamm Westfalen Hauptbahnhof.

Norderney vom 26. bis 30. Januar 2026

Vegan auf Norderney

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Kirchner und Picasso

In der Ausstellung „Kirchner. Picasso“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster und Mitarbeit des Kirchner Museums Davos werden überraschende Gemeinsamkeiten in den Werken der Künstler Ernst Ludwig Kirchner (*1880) und Pablo Picasso (*1881) aufgezeigt. Da ist die Stille in Ateliers oder Bergdörfern sowie das turbulente Leben in Großstädten mit Liebe, Musik und Tanz.

Die Kuratoren haben erstaunliche Parallelen dieser beiden Zeitzeugen der Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg herausgearbeitet, sowohl in der Wahl von Motiven, als auch in der Art der Durchführung. Wir sehen und vergleichen Werke von Kirchner und Picasso gegenüber- und nebeneinandergestellt, wie Kirchners „Tanzende Mädchen in farbigen Strahlen“ und Picassos „Die drei Tänzer“.

Inspiriert wurde Kirchner durch den Besuch von Picassos großer Ausstellung im Kunsthaus Zürich im Jahre 1932. So ist auch die große Ähnlichkeit seines Bildes „Nackte liegende Frau“ und Picassos „Der Schlaf“ zu erklären. „Obwohl sie sich nie persönlich begegneten, näherten sie sich in ihren Bildwelten und Stilen an“, heißt es im Flyer zur Ausstellung.

Besuch der Ausstellung „Kirchner. Picasso“ im LWL Museum Münster am 6. Januar 2026

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100 Jahre Hildegard Knef

„Ich will alles – oder nichts. Ein musikalischer Abend zu 100 Jahren Hildegard Knef“ ist der Titel zur Veranstaltung im Schauspielhaus in der Prinzenstraße in Hannover. Hildegard Knef wäre in diesem Monat 100 Jahre alt geworden, Schauspielerin, Autorin, Sängerin, eine außergesöhnlich kreative Frau, die trotz Krieg, Nachkrieg, Höhen und Tiefen beharrlich ihren Weg zum Erfolg gegangen ist.

Mit wunderbaren Kostümen und viel Glitzer bringen drei Sängerinnen, ein Sänger, Pianistin, Gitarrist, Drummer und Bassist Leben und Werk dieser interessanten Künstlerin auf die Bühne. Von der ersten bis zur letzten Minute unterhaltsam erzählen sie die Lebensgeschichte und interpretieren in wunderbaren Performances eine Auswahl aus dem umfangreichen Schaffen weniger oder mehr bekannter Songs wie „Von nun an ging’s bergab“, „Ich will alles“, „In dieser Stadt“.

Damit meint sie Berlin, die Stadt, in der sie lebte, die sie liebte und für die an diesem Abend ein bekannter Marlene Dietrich Song gecovert wird „Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin“. Zum fulminanten Finale wird die berühmte Nummer „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ präsentiert, originell performt vom männlichen Knefdarsteller des Ensembles. Fazit: Dieser besondere Silvesterabend war feinste Unterhaltung, poppig, rockig, poetisch!!!

„Ich will alles – oder nichts. Ein musikalischer Abend zu 100 Jahren Hildegard Knef“ am 31. Dezember 2025 im Schauspielhaus Hannover

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Alt St. Alban in Köln

Alt St. Alban ist die Ruine einer ehemaligen Pfarrkirche in der Kölner Altstadt am Quatermarkt zwischen Gürzenich und Wallraf-Richartz-Museum. Die Kirche wurde im zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Fassade und Außenmauern sind zum Teil erhalten, als Mahnmal und Gedenkstätte für die Toten beider Weltkriege, wenngleich nicht öffentlich zugänglich. Nur durch zwei Gittertore hat man einen Blick in das Innere.

Da ist im hinteren Teil der Kirchenruine die berührende Skulptur „Trauernde Eltern“, Nachbildung eines Werkes von Käthe Kollwitz, die es im Jahre 1932 für ihren im ersten Weltkrieg gefallenen Sohn Peter geschaffen hat. Das Original steht auf einem flandrischen Soldatenfriedhof für Zehntausende deutsche Männer, die in diesem Krieg dort auf dem Schlachtfeld gefallen sind.

Auf der rechten Seite des Innenraums steht eine Gedenktafel für die Opfer des zweiten Weltkriegs mit der Aufschrift: „Noch warten Kriegsgefangene auf ihre Heimkehr“. So bleibt die Ruine der romanischen Kirche St. Alban erhalten als Mahnmal für die Schrecken des Krieges.

Alt St. Alban am 18. Dezember 2025

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Friedenskrippe und Weihnachtsmärkte in Köln

Wenn man im Kölner Hauptbahnhof ankommt, läuft man in der Markthalle unwillkürlich an der Friedenskrippe vorbei, liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschichte in der Kölner Altstadt im Jahre 1946. Da ist der „Weihnachts-Verkauf“ mitten in den Trümmern, der Heimkehrer mit staubigem Köfferchen im zerstörten Haus und die heilige Familie in den Ruinen einer Kirche, bedrückendes Nachkriegsszenario.

Inmitten des Weihnachtsmarkts am Kölner Dom auf dem Roncalliplatz steht die große weihnachtlich geschmückte Tanne, um die herum sich die schönen Hütten mit roten Dächern vor der einzigartigen Kulisse der Domsüdseite gruppieren. Hier gibt es Kunsthandwerk, jede Menge Geschenkideen, Weihnachtsschmuck sowie Speisen und Getränke einschließlich Wimmeltassen, kölsche Spekulatius, Schokolade und Domlikör.

Einer der schönsten Weihnachtsmärkte überhaupt ist Heinzels Wintermärchen auf dem Heu- und Altermarkt. Hier sind sie wieder da, die Heinzelmännchen in den vielen Themengassen von Antik-, Nasch-, Krämer-, Spielzeug- bis Gold- und Futtergasse. Ein Heinzel Riesenrad steht vor Kölns historischem Rathaus und beim Weihnachtspostamt können Kinder ihren Wunschzettel schreiben, mit Heinzel Briefmarke versehen und an das Christkind schicken.

Hafenatmosphäre gibt’s beim Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum, schön gelegen direkt beim Eingang zum Rheinauhafen. Die weißen Dächer auf den Zelten sollen an Segel erinnern und das Warenangebot hat durchaus was Maritimes, ebenso das kulinarische mit Fischspezialitäten sowie Getränke aus verschiedenen Ländern am Dreimaster und in der „Leuchtturm-Hafenspelunke“. Besonderes Highlight ist das große Riesenrad.

Auf dem Neumarkt überwiegt das himmlische Glitzern. Hunderte Sterne, Lichterketten, Weihnachtskränze und Engel in Weiß und Naturtönen schmücken die Bäume und Häuschen auf dem Markt der Engel. Runzlich punzlich braun gebackene Reibekuchen mit Apfelmus gibt’s auch und himmlisch süße Küsse in vielen Geschmacksrichtungen wie Lebkuchen, Honig, Zimt, Amaretto und Marzipan. Ich nehme Tiramisu. Lecker süß!

Friedenskrippe und Weihnachtsmärkte in Köln am 18. Dezember 2025

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The Soirée mit Variety Music

„Variety Music“ ist ein Kollektiv mit mehr als 60 Musikerinnen und Musikern aus allen Bereichen, vom Piano über Saiten-, Blasinstrumenten, Schlagzeug und vielen wunderbaren Stimmen von Sängerinnen und Sängern, teils bekannt aus „The Voice of Germany“, „Das Supertalent“ und „Deutschland sucht den Superstar“. Die Gruppe wurde gegründet von Moritz Steckenstein.

Wegen vieler Anfragen nach musikalischer Begleitung für Hochzeiten und Events machte das Sinn. Inzwischen ist Moritz als herausragender Sänger durch Fernsehauftritte überregional bekannt. Manager Bennet Seiger spielt Piano und führt durch diesen Abend im ausverkauften Konzerthaus Solingen. „The Soirée. A Winters Tale“ ist der Titel, das heißt, es wird vorweihnachtlich nach dem Motto „Candlelight Affair“.

Das heißt auch, festliche Kleidung sowohl der Protagonist*innen auf der Bühne als auch beim Publikum, Glamour pur, wohin man blickt. „Wer glänzt, gehört dazu“, steht auf der Homepage Ankündigung von „Variety Music“. Ja, es glänzt und glitzert in Gold, Bronze, Burgunder, Dunkelgrün und Schwarz, jeweils passend zu den Songs der umfangreichen Playlist, weihnachtlich zum Beispiel mit „Let it snow“, „Last Chrismas“, „Felice Navidad“.

Da gibt’s mehr oder weniger bekannte Cover mit eigenen Interpretationen wie „Hallelujah“, „Time after Time“, „Flugzeuge im Bauch“, wunderbar arrangiert. Wie angekündigt erleben wir im Laufe des Abends erst Gänsehaut mit Balladen und Soul vom Feinsten, dann Konfetti mit wildem Trubel der Stars auf der Bühne, bei dem das Publikum von den Sitzen gerissen wird, mitschwingt, klatscht und tanzt. Highlights des Abends?

Schwer zu sagen, denn alle Stücke wurden perfekt inszeniert, grandios vorgetragen und kamen voll rüber. Besonders gefallen haben mir Moritz Version des Adele Songs „Someone like you“ und Florians wilde Tanzperformances. Wie versprochen, einer der schönsten Winterabende mit Gänsehaut und Konfetti.

The Soirée mit Variety Music am 28.11.2025 im Konzerthaus Solingen

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