Norderney im Winter

Mo 26. Jan Wir waren schon sehr gespannt, wie es in Januartagen auf der Insel aussehen würde, zumal es geschneit hat. Vom Hammer Hauptbahnhof fahren wir mit dem Deutschlandticket über Münster und Emden nach Norddeich Mole, direkt zum Fähranleger und obwohl der Zug Verspätung hat, wartet das Schiff Frisia. Kaum haben wir einen schönen Platz, da geht es schon los. Punktlandung!

In einer knappen Stunde erreichen wir Norderney und da wartet auch schon der Bus in die Stadt. Den nehmen wir, schon allein, weil es schneit. Aussteigen müssen wir am Damenpfad Mitte, sagt uns der Busfahrer. Unser Hotel „New Wave“ liegt quasi gerade um die Ecke in der Luisenstraße. Einchecken und ein Zimmer mit Welcomeatmosphäre vorfinden, schön gestaltet, angenehme Farben, Balkon, alles da. Da chillen wir gleich, doch nicht zu lange, denn uns lockt der Strand.

Erst mal hinkommen, denn die Wege sind verschneit und vereist, schön aufpassen heißt das. Bei der Marienhöhe nehmen wir die erste Treppe hinunter an den Strand, denn da kann man am besten laufen. Ja, ein kaltes Lüftchen haben wir auch. Daran müssen wir uns erst mal gewöhnen. Nach kurzem Gängelchen gibt’s Abendessen bei Dönerey, leckere Bowl mit Falafel, Rotkohl, Salat und rote Beete Hummus.

Di 27. Jan Nach dem Frühstück im hoteleigenen Oktopussy Restaurant laufen wir denselben Weg wieder an den Strand. Die Promenade ist unverändert, doch unten im Sand hat die Flut den Schnee weggeleckt, alles schön glatt und wunderbar zum Laufen. Der kalte Wind ist auch wieder da, sodass wir heute zwei Gängelchen machen, mit zwischendurch Käffchen und Snack im Hotel. Abendessen gibt’s heute bei Hanoi in der Winterstraße, gebratenen Tofu mit Gemüse, Currysoße und Reis.

Mi 28. Jan In der Nacht hat es geschneit und der Strand ist wieder weiß. Heute wandern wir ein paar Kilometer auf der Promenade zum Fähranleger. Das Café hat zwar geschlossen, doch wir machen eine kurze Pause in der Empfangshalle und wandern wieder zurück zur Chillpause. Spaghetti alio olio, Pizza und Insalade mista einschließlich Schokoeis zum Dessert im Gran Café Veneziano an der Poststraße haben wir uns verdient.

Do 29. Jan Geschenkter Tag, wir haben im Hotel New Wave um eine Nacht verlängert. Heute wollen wir es wagen! Schaffen wir bei Minustemperaturen und Gegenwind eine gut 5 Kilometer weite Wanderung zur Weißen Düne? Ja, wir schaffen das. Die berühmte weiße Düne ist wirklich weiß und das Restaurant hat geöffnet, für ein längeres Päuschen mit Süßkartoffel Kokos Süppchen, Kaffee und frischem Minztee. Rückenwind kommt gut auf dem Rückweg und abends gibt’s Pasta beim Gran Café Veneziano.

Fr 30. Jan Abreisetag. Der Bus zum Fähranleger ist pünktlich, ebenfalls die Fähre nach Norddeich Mole. Der Zug nach Emden steht schon bereit, dort schon die Westfalenbahn nach Münster und auf dem Bahnsteig gegenüber der RB89 nach Hamm Westfalen Hauptbahnhof.

Norderney vom 26. bis 30. Januar 2026

Vegan auf Norderney

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Kirchner und Picasso

In der Ausstellung „Kirchner. Picasso“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster und Mitarbeit des Kirchner Museums Davos werden überraschende Gemeinsamkeiten in den Werken der Künstler Ernst Ludwig Kirchner (*1880) und Pablo Picasso (*1881) aufgezeigt. Da ist die Stille in Ateliers oder Bergdörfern sowie das turbulente Leben in Großstädten mit Liebe, Musik und Tanz.

Die Kuratoren haben erstaunliche Parallelen dieser beiden Zeitzeugen der Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg herausgearbeitet, sowohl in der Wahl von Motiven, als auch in der Art der Durchführung. Wir sehen und vergleichen Werke von Kirchner und Picasso gegenüber- und nebeneinandergestellt, wie Kirchners „Tanzende Mädchen in farbigen Strahlen“ und Picassos „Die drei Tänzer“.

Inspiriert wurde Kirchner durch den Besuch von Picassos großer Ausstellung im Kunsthaus Zürich im Jahre 1932. So ist auch die große Ähnlichkeit seines Bildes „Nackte liegende Frau“ und Picassos „Der Schlaf“ zu erklären. „Obwohl sie sich nie persönlich begegneten, näherten sie sich in ihren Bildwelten und Stilen an“, heißt es im Flyer zur Ausstellung.

Besuch der Ausstellung „Kirchner. Picasso“ im LWL Museum Münster am 6. Januar 2026

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100 Jahre Hildegard Knef

„Ich will alles – oder nichts. Ein musikalischer Abend zu 100 Jahren Hildegard Knef“ ist der Titel zur Veranstaltung im Schauspielhaus in der Prinzenstraße in Hannover. Hildegard Knef wäre in diesem Monat 100 Jahre alt geworden, Schauspielerin, Autorin, Sängerin, eine außergesöhnlich kreative Frau, die trotz Krieg, Nachkrieg, Höhen und Tiefen beharrlich ihren Weg zum Erfolg gegangen ist.

Mit wunderbaren Kostümen und viel Glitzer bringen drei Sängerinnen, ein Sänger, Pianistin, Gitarrist, Drummer und Bassist Leben und Werk dieser interessanten Künstlerin auf die Bühne. Von der ersten bis zur letzten Minute unterhaltsam erzählen sie die Lebensgeschichte und interpretieren in wunderbaren Performances eine Auswahl aus dem umfangreichen Schaffen weniger oder mehr bekannter Songs wie „Von nun an ging’s bergab“, „Ich will alles“, „In dieser Stadt“.

Damit meint sie Berlin, die Stadt, in der sie lebte, die sie liebte und für die an diesem Abend ein bekannter Marlene Dietrich Song gecovert wird „Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin“. Zum fulminanten Finale wird die berühmte Nummer „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ präsentiert, originell performt vom männlichen Knefdarsteller des Ensembles. Fazit: Dieser besondere Silvesterabend war feinste Unterhaltung, poppig, rockig, poetisch!!!

„Ich will alles – oder nichts. Ein musikalischer Abend zu 100 Jahren Hildegard Knef“ am 31. Dezember 2025 im Schauspielhaus Hannover

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Alt St. Alban in Köln

Alt St. Alban ist die Ruine einer ehemaligen Pfarrkirche in der Kölner Altstadt am Quatermarkt zwischen Gürzenich und Wallraf-Richartz-Museum. Die Kirche wurde im zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Fassade und Außenmauern sind zum Teil erhalten, als Mahnmal und Gedenkstätte für die Toten beider Weltkriege, wenngleich nicht öffentlich zugänglich. Nur durch zwei Gittertore hat man einen Blick in das Innere.

Da ist im hinteren Teil der Kirchenruine die berührende Skulptur „Trauernde Eltern“, Nachbildung eines Werkes von Käthe Kollwitz, die es im Jahre 1932 für ihren im ersten Weltkrieg gefallenen Sohn Peter geschaffen hat. Das Original steht auf einem flandrischen Soldatenfriedhof für Zehntausende deutsche Männer, die in diesem Krieg dort auf dem Schlachtfeld gefallen sind.

Auf der rechten Seite des Innenraums steht eine Gedenktafel für die Opfer des zweiten Weltkriegs mit der Aufschrift: „Noch warten Kriegsgefangene auf ihre Heimkehr“. So bleibt die Ruine der romanischen Kirche St. Alban erhalten als Mahnmal für die Schrecken des Krieges.

Alt St. Alban am 18. Dezember 2025

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Friedenskrippe und Weihnachtsmärkte in Köln

Wenn man im Kölner Hauptbahnhof ankommt, läuft man in der Markthalle unwillkürlich an der Friedenskrippe vorbei, liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschichte in der Kölner Altstadt im Jahre 1946. Da ist der „Weihnachts-Verkauf“ mitten in den Trümmern, der Heimkehrer mit staubigem Köfferchen im zerstörten Haus und die heilige Familie in den Ruinen einer Kirche, bedrückendes Nachkriegsszenario.

Inmitten des Weihnachtsmarkts am Kölner Dom auf dem Roncalliplatz steht die große weihnachtlich geschmückte Tanne, um die herum sich die schönen Hütten mit roten Dächern vor der einzigartigen Kulisse der Domsüdseite gruppieren. Hier gibt es Kunsthandwerk, jede Menge Geschenkideen, Weihnachtsschmuck sowie Speisen und Getränke einschließlich Wimmeltassen, kölsche Spekulatius, Schokolade und Domlikör.

Einer der schönsten Weihnachtsmärkte überhaupt ist Heinzels Wintermärchen auf dem Heu- und Altermarkt. Hier sind sie wieder da, die Heinzelmännchen in den vielen Themengassen von Antik-, Nasch-, Krämer-, Spielzeug- bis Gold- und Futtergasse. Ein Heinzel Riesenrad steht vor Kölns historischem Rathaus und beim Weihnachtspostamt können Kinder ihren Wunschzettel schreiben, mit Heinzel Briefmarke versehen und an das Christkind schicken.

Hafenatmosphäre gibt’s beim Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum, schön gelegen direkt beim Eingang zum Rheinauhafen. Die weißen Dächer auf den Zelten sollen an Segel erinnern und das Warenangebot hat durchaus was Maritimes, ebenso das kulinarische mit Fischspezialitäten sowie Getränke aus verschiedenen Ländern am Dreimaster und in der „Leuchtturm-Hafenspelunke“. Besonderes Highlight ist das große Riesenrad.

Auf dem Neumarkt überwiegt das himmlische Glitzern. Hunderte Sterne, Lichterketten, Weihnachtskränze und Engel in Weiß und Naturtönen schmücken die Bäume und Häuschen auf dem Markt der Engel. Runzlich punzlich braun gebackene Reibekuchen mit Apfelmus gibt’s auch und himmlisch süße Küsse in vielen Geschmacksrichtungen wie Lebkuchen, Honig, Zimt, Amaretto und Marzipan. Ich nehme Tiramisu. Lecker süß!

Friedenskrippe und Weihnachtsmärkte in Köln am 18. Dezember 2025

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The Soirée mit Variety Music

„Variety Music“ ist ein Kollektiv mit mehr als 60 Musikerinnen und Musikern aus allen Bereichen, vom Piano über Saiten-, Blasinstrumenten, Schlagzeug und vielen wunderbaren Stimmen von Sängerinnen und Sängern, teils bekannt aus „The Voice of Germany“, „Das Supertalent“ und „Deutschland sucht den Superstar“. Die Gruppe wurde gegründet von Moritz Steckenstein.

Wegen vieler Anfragen nach musikalischer Begleitung für Hochzeiten und Events machte das Sinn. Inzwischen ist Moritz als herausragender Sänger durch Fernsehauftritte überregional bekannt. Manager Bennet Seiger spielt Piano und führt durch diesen Abend im ausverkauften Konzerthaus Solingen. „The Soirée. A Winters Tale“ ist der Titel, das heißt, es wird vorweihnachtlich nach dem Motto „Candlelight Affair“.

Das heißt auch, festliche Kleidung sowohl der Protagonist*innen auf der Bühne als auch beim Publikum, Glamour pur, wohin man blickt. „Wer glänzt, gehört dazu“, steht auf der Homepage Ankündigung von „Variety Music“. Ja, es glänzt und glitzert in Gold, Bronze, Burgunder, Dunkelgrün und Schwarz, jeweils passend zu den Songs der umfangreichen Playlist, weihnachtlich zum Beispiel mit „Let it snow“, „Last Chrismas“, „Felice Navidad“.

Da gibt’s mehr oder weniger bekannte Cover mit eigenen Interpretationen wie „Hallelujah“, „Time after Time“, „Flugzeuge im Bauch“, wunderbar arrangiert. Wie angekündigt erleben wir im Laufe des Abends erst Gänsehaut mit Balladen und Soul vom Feinsten, dann Konfetti mit wildem Trubel der Stars auf der Bühne, bei dem das Publikum von den Sitzen gerissen wird, mitschwingt, klatscht und tanzt. Highlights des Abends?

Schwer zu sagen, denn alle Stücke wurden perfekt inszeniert, grandios vorgetragen und kamen voll rüber. Besonders gefallen haben mir Moritz Version des Adele Songs „Someone like you“ und Florians wilde Tanzperformances. Wie versprochen, einer der schönsten Winterabende mit Gänsehaut und Konfetti.

The Soirée mit Variety Music am 28.11.2025 im Konzerthaus Solingen

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Zandvoort, Leiden, Amsterdam

Mo 3. Nov. Für ein paar Tage Auszeit im November ist das NH Hotel in Zandvoort aan Zee super geeignet. Über die Straße hinweg sind wir direkt am Strand, heute sehr stürmisch mit heftiger Brandung, sodass wir uns schon beim Palace Hotel Hochhaus zwischen die Häuserreihen flüchten. Abendessen gibt’s im libanesischen Restaurant Noya, Falafel und Tabuleh. Immerhin haben wir später beim Rückweg den Wind im Rücken.

Di 4. Nov. Das Wetter hat sich beruhigt. Kurzer Strandbesuch, Frühstück und dann on the road nach Leiden. Das Parkhaus am Lammermarkt ist in jedem Fall wieder erste Adresse für unseren ID3, großzügig, hell, sauber, die wahre Freude und mitten in der Stadt gelegen. Zum Museum De Lakenhal in der historischen Tuchhalle sind es nur ein paar Meter. „Meisterhaftes Mysterium – Über Rembrandts rätselhaften Zeitgenossen“ ist der Titel einer Sonderausstellung.

Gemälde eines unbekannten Malers, signiert mit dem Kürzel I.S., werden in besonderem Licht präsentiert, größtenteils Darstellungen von Gesichtern. Danach tauchen wir ein in die Geschichte der Stadt mit den Höhen des Woll- und Tuchhandels sowie den Tiefen während der spanischen Belagerung, als die Stadt Hunger leiden musste. Noch ein kleiner Rundgang in der Fußgängerzone, an Grachten und schöner Kirche.

Dann geht’s gut 30 Kilometer zurück zu Käffchen und Keksen ins Zandvoorter Hotelzimmer mit Meerblick und später zum Strandspaziergang und im Städtchen Abendessen finden. Das ist heute schwierig, weil alles, was wir uns ausgeguckt haben, heute geschlossen hat. Nach einigem Suchen werden wir fündig bei der freundlichen Betreiberin eines kleinen asiatischen Imbissrestaurants mit Reis, Tofu, Gemüse. Immerhin!

Mi 5. Nov. Das Wetter ist nicht nur schön, sondern sonnig, das heißt dünne Jacken für den Spaziergang zum Bahnhof. Mit dem Sprinter fahren wir in einer halben Stunde nach Amsterdam Centraal und befinden uns mitten in der Metropole. Zuerst schauen wir uns die gigantische Fietsenstalling Anlage an und bummeln dann los zum Blumenmarkt in der Nähe der Herengracht, zur Spiegelgracht und durch das Rijksmuseum zum Museumsplein.

Im Bistro Cobra gibt’s Apfelpie und die besten Fries, die man sich vorstellen kann, mit Rijksmuseumpanorama. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Hotelzimmer für Käffchen und den kleinen Snack und später noch mal Strandwanderung und Einkehr bei Bandai Thai in der Zeestraat. Der gebratene Tofu mit verschiedenen Soßen, ist köstlich zubereitet und ein schöner Abschluss unserer Kurzreise.

Do. 6. Nov. Längere Strandwanderung Richtung Bloemendaal aan Zee und dann on the road über Enschede und Laden bei McDonalds in Gronau zurück nach Hamm.

Zandvoort, Leiden, Amsterdam vom 3. bis 6 November 2025

Falafel und Tabuleh in Zandvoort
Bandai Thai in Zandvoort

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Larkin Poe in Köln

Wir kommen pünktlich zum E-Werk in Köln-Mülheim und sind überrascht, dass sich bereits vor Einlassbeginn die Schlange mindestens 100 Meter die Schanzenstraße entlang zieht. Zwei Stunden später (nach dem Support) geht’s los, direkt zum mitgrooven und mitrocken vom Feinsten. Larkin Poe sind die Schwestern Rebecca und Megan Lowell aus Atlanta. Der Name geht zurück auf den Namen eines Großvaters, Cousin von Edgar Allen Poe.

„The Bloom Tour“ heißt es, das ist der Titel ihres neuesten Albums „Bloom“. Die beiden Musikerinnen präsentieren ihre Songs mit Gitarren und Gesang, beides auf so hohem Niveau, dass sie in Amerika bereits einige Preise gewonnen haben, so 2024 mit dem Album Blood Harmony die Grammy-Auszeichnung für das beste zeitgenössische Blues-Album. Dass sie Blues und Rock beherrschen, dürfen wir im bis an den Rand gefüllten E-Werk an diesem Abend live erleben.

Heute sind sie mit Rockband da, performen zwischendurch aber ein wunderschönes Akustik-Set, fünf Musiker*innen um ein Mikrophon versammelt. Rockig und balladig geht’s weiter bis zur letzten Zugabe „Bloom again“.

Larkin Poe Bloom Tour im E-Werk in Köln-Mülheim am 26. Oktober 2025

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Eschwege und Schwalbenthal

Da wir schon in der Nähe sind, planen wir doch mal einen Kurzbesuch in Eschwege, Kreisstadt in Nordhessen an der Werra und vor allem bekannt für viele historische Fachwerkhäuser. In einem davon haben wir uns für die Nacht eingemietet, im Altstadthotel „Frankfurter Hof“ am alten Steinweg und werden äußerst liebevoll empfangen. Auf dem Flur gibt’s Wasserkocher, Tassen und Kaffee.

Nach Chillpause machen wir ein Gängelchen über den schönen Eschweger Marktplatz und zur Brücke über die Werra. Sehr schön hier, aber gegen 18 Uhr wird’s ruhig im Städtchen, denn da schließen die meisten Läden in der Fußgängerzone. Nicht aber die Lokale. Wir bekommen lecker veganes Curry mit Tofu im vietnamesischen Restaurant Ha Noi Xua in der Forstgasse und zum Abschluss ein Eis im Hörnchen an der Werrabrücke.

Nach hervorragendem Frühstück mit allem Drum und Dran einschließlich Handkäs mit Musik im Frankfurter Hof machen wir uns auf den Weg zum Schwalbenthal auf dem hohen Meißner, einer ehemaligen Bergarbeitersiedlung, die vor vielen Jahren einem Erdrutsch zum Opfer gefallen ist. Hier oben gibt’s eine Bergarbeiterskulptur sowie ein paar Informationen mit Text und Bildern zur Dokumentation.

Immerhin steht das ehemalige Wohnhaus des Bergbauchefs noch, war auch mal ein Gasthaus. Das steht jetzt aber wohl wegen Baufälligkeit leer und ist nur von außen zu betrachten. Zu betrachten ist aber die schöne Umgebung mit Knappenpfad und der Blick vom Aussichtspunkt weit hinunter ins Tal über den Ort Germerode hinweg bis Eschwege mit seinen Leuchtbergen.

Eschwege und Schwalbenthal am 9./10. September 2025

Vegan in Eschwege

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Micha im Gaffel am Dom

Micha Hirsch, Gründer, Frontmann und Songschreiber der ehemaligen Kölner Band „Hanak“ tritt heute mit Band im Brauhaus „Gaffel am Dom“ auf. Ausverkauft, das heißt, es ist eng vor der Bühne im Fassbierkeller. Mit „Nacht der Nächte“ sind junge und alte Fans gleich voll dabei, textsicher und tanzfreudig bei Michas reichhaltigem Repertoire aus Hanakzeiten sowie neuen Werken und Cover.

Da gibt’s was zum Schunkeln wie „Engel“, rocken wie „Haifischzahn“ und „Zesammestonn“, träumen wie „Manchmal“ und „Veedel“, Eagels „Hotel California“ sowie schöne Songs von kölschen Bands wie die „Räuber“ und „Bläck Fööss“. Zusammenhalten, zusammen rocken und gemeinsam Spaß haben an der Musik. Das kriegen Micha Hirsch und seine Band super hin mit perfekter Performance an diesem Abend im Kölner Brauhaus.

Micha Hirsch und Band im Fassbierkeller des Gaffel am Dom am 27. September 2025

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