Radtour zur Geinegge-Quelle

Die Geinegge fließt durch den Hammer Stadtteil Bockum-Hövel und mündet über den Radbodsee in die Lippe. Wir wollen uns mal anschauen, woher dieses Flüsschen eigentlich kommt und nehmen uns heute die Quelle zum Ziel. Vom Hammer Norden aus erreichen wir es über Kornmersch, Bockumer Weg und Römerstraße, zu der es einige Kilometer parallel verläuft. Vorbei an Schloss Ermelinghoff und dem Bahnhof Bockum-Hövel fahren entlang der Bahnlinie den Klostermühlenweg und dann durch die Felder bis zur Barsener Straße. Im Ortsteil Barsen liegt nämlich die Quelle, schwer zu finden und nicht einfach mit dem Fahrrad zu erreichen. Ziemlich unwegsam der Weg am Feldrand, aber an den Wegemarken des Sauerländischen Gebirgsvereins können wir uns orientieren. Am Ziel angekommen, sind wir mehr als positiv überrascht, nicht nur über das Informationsschild, 86 m über NN.

Die Quelle befindet sich unter Bäumen in schöner Umgebung. Sie ergießt sich in ein rundes gemauertes Bassin, umgeben von einer Picknickgruppe mit Tisch und zwei Bänken, die zum Verweilen unter Bäumen einladen, alles schön gestaltet. Zurück wählen wir den Weg über Oberholsen Richtung Lippe und Kanal, über den Mitteldamm, vorbei am Haldenzeichen auf Schacht Franz und über die neue Brücke zur Kornmersch im Hammer Norden.

Walters Track zur Tour:
Radtour zur Geinegge-Quelle

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Radtour von Hamm nach Kamen

Wir beginnen in der Kornmersch, fahren den Damm rund um den Nienbrügger Berg, überqueren die Radbodstraße und radeln einige Kilometer weiter auf dem Mitteldamm, rechts der Radbodsee, dann die Lippe und Nebenarme, bis zum kleinen See am Tibaum. Dort überqueren wir die Straße und fahren weiter bis Rünthe, wo wir die Brücke über den Kanal passieren und auf der Südseite ankommen.

Wir durchqueren die Orte Rünthe und Overberge und fahren entlang einer stillgelegten Bahntrasse bis auf den Kamener Marktplatz, wo wir einkehren. Zurück geht’s gemütlich entlang dem kleinen Flüsschen Seseke über Heeren, Werve, Nordbögge, Bönen nach Hamm. In Weetfeld, Selmigerheide, Lohauserholz fahren wir zum größten Teil entlang der Bahnlinie nach Weetfeld, Selmigerheide, Lohauserholz, wo wir in der Oberonstraße den Hoppegarden links liegen lassen. Nach der Bahnbrücke über die Wilhelmstraße erreichen wir den am Westausgang des Hammer Bahnhofs und nehmen den gewohnten Weg an Bahnlinie und Nordenfriedhof bis zum Garten im Hammer Norden.

Walters Track zur Tour:
Radtour von Hamm nach Kamen

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Radtour von Soest nach Hamm

Unsere Radtour von Soest nach Hamm beginnt mit einer Eurobahnfahrt von Hamm nach Soest. Über eine bequeme Rampe in Serpentinen verlassen wir den Soester Bahnhof und dann das Städtchen in nördliche Richtung. Durch die Felder geht’s über Brockhausen westlich an Östinghausen vorbei. Auf dem Kirchplatz in Hultrop halten wir kurz an, bewundern den Hahn auf der Turmspitze, fahren weiter Richtung Lippborg und stehen plötzlich am Museumsbahnhof Lippborg-Heintrop. Ein schön hergerichteter Bahnsteig mit Bank, zwei alte Waggons auf dem Gleis und eine alte Bahnhofshalle erzählen von vergangenen Zeiten. Hier endet eine alte Bahnstrecke, auf der seinerzeit hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte transportiert wurden. Inzwischen wird sie nur noch einmal im Jahr vom Museumsverein genutzt für eine historische Fahrt von Hamm-Uentrop nach Lippborg-Heintrop.

Unsere Fahrt geht weiter einige Kilometer entlang des Naturschutzgebietes Lippeaue zum Kanal. Unter der A2 gibt’s wieder ein Päuschen, bevor es weiter geht entlang des Datteln-Hamm-Kanals nach Hamm-Werries. An der Schleuse überqueren wir die Lippestraße und fahren über den Mitteldamm, wo wir links den Kanal und rechts zunächst einige Windungen der Lippe, dann die Lippeaue mit Aussichtsturm haben. Über Fährstraße, den Damm südlich vom Flugplatz und Lippeauenradweg westlich der Münsterstraße geht’s zügig zum Hammer Norden zu Café und Kuchen im Hammer Garten.

Walters Track der Tour:
Radtour von Soest nach Hamm

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Hafenrundfahrt in Köln

Unsere große Kölner Hafenrundfahrt beginnt nördlich der Hohenzollernbrücke unterhalb des Musical Doms an der Anlegestelle 10 und führt zunächst in südliche Richtung entlang der Rheinpromenade. Wir unterqueren die Deutzer Brücke und erreichen in Höhe der Südstadt die Halbinsel mit dem Schokoladenmuseum an der Spitze. Hier ist die Einfahrt zum Hafenbecken des Rheinauhafens. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Siebziger wurden Waren umgeschlagen, inzwischen legen nur noch kleine Boote dort an. Der übrige Bereich wurde städtebaulich umgewidmet für Wohnen, Büronutzung, Gastronomie, Galerie und Dienstleistung, wobei darauf geachtet wurde, alte Gebäude zu erhalten. So stehen die drei Kranhäuser in Nachbarschaft zum fein restaurierten historischen Hafenamt.

Wir fahren weiter in südliche Richtung und wenden vor der Eisenbahnbrücke, wo auch noch alte Kräne an vergangene Nutzungen erinnern. Auf der Fahrt dann Richtung Dom haben wir rechtsrheinisch direkt gegenüber dem Rheinauhafen den Deutzer Hafen mit dem Logo des Mühlenbetriebes Aurora, bisher wichtigster Nutzer der Anlage. Dessen Kölner Tage sind jedoch gezählt. Das Unternehmen verlässt die Stadt. So geht auch für das Deutzer Hafengelände die Ära des intensiven Warenumschlags zu Ende. Neue Perspektiven sind bereits in der Planung, eine Entwicklung in Richtung „Moderne Stadt“ mit verschiedenen Nutzungsbereichen wie Wohnen, Arbeiten, und Freizeit wird diskutiert. Zügig fahren wir nun rheinabwärts, unterqueren Severins-, Deutzer-, Hohenzollern- und Zoobrücke und nähern uns der Mülheimer Brücke.

Die Einfahrt zum Mülheimer Hafenbecken ist breit genug, so dass wir unter der Katzenbuckelbrücke hindurch mit dem Schiff hineinfahren können. Ziemlich ruhig hier. Links oben liegt ein kleines Schiff, das ziemlich alt aussieht. Zu früheren Zeiten Industriehafen mit Güterumschlag, wird der Mülheimer Hafen inzwischen als Reparatur- und Schutzhafen benutzt. Hier können Schiffe bei Hochwasser, Sturm oder für Auszeiten anlegen und auf bessere Bedingungen warten. Auch die Flächen dieses Hafens werden nach und nach zu neuen Nutzungen entwickelt. Wohnbebauung, Gastronomie und Wiederbelebung der historischen Backsteinhallen sind denkbar. Naherholung gibt es ja schon rheinseits des Katzenbuckels, von wo man bis zum Rheinpark und Hohenzollernbrücke wandern und Fahrad fahren kann.

Letzte Station der großen Hafenrundfahrt ist der Niehler Hafen, in den problemlos größere Schiffe einfahren können, wir also auch. Wie in Mülheim, unterqueren wir auch hier eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Dann fahren wir in eins der vier Hafenbecken ein. Hier ist richtig viel los. Container in verschiedenen Größen werden in langen Reihen gelagert. Silos, Lagerhallen und Kräne, die Waren umladen sowie Schiffe be- und entladen zeugen von regem Hafenbetrieb. Zudem gibt es eine Verladestation für die Fahrzeuge der Kölner Fordwerke und den Anschluss an das Schienennetz der Deutschen Bahn. Rheinaufwärts geht es einige Kilometer zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour. Insgesamt fließt der Rhein 41 Kilometer durch Kölner Gebiet. Und wo beginnt Köln? Da, wo man den Dom sieht.

Im Historischen Archiv der Stadt Köln gibt’s zurzeit eine Ausstellung:

einFLUSSreich. Köln und seine Häfen

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Bryan Adams in der Lanxess Arena

„Hello Cologne, my name is Bryan“, sagt der zierliche Mann, fein frisiert, Seitenscheitel links, schwarze Jacke, weißer Kragen, große Gitarre, hochmotivierte Band. Das Volk tobt, mitgerissen vom rockigen Opener „Ultimate Love“ mit Bühnenbildscreen in Orange. „LOVE“. Alles da aus mehreren Jahrzehnten erfolgreichen Musikschaffens dieses Ausnahmekünstlers aus Kanada, zum Erinnern, Mitsingen und Tanzen. „Summer of 69“. Bryan Adams, frisch, als wäre die Zeit an ihm vorbeigegangen. „All for Love“ mit tausend und abertausend Lichtern in der Kölner Arena. Berührend der Gedanke an seine Eltern, die schon in ganz frühen Jahren mit der Anschaffung eines Pianos seine musikalischen Ambitionen unterstützt haben. „Straight From The Heart“ zum Abschluss, seinem zwei Tage zuvor gestorbenen Vater gewidmet.

Videos vom 22. Juni 2018 in der Kölner Lanxess Arena:

Straight from the Heart
I do it for you

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Radtour von Hamm nach Soest

Als Hammer kann man das mittelalterliche Städtchen Soest getrost als Nachbarstadt ansehen, mit Bahn oder Auto in 15 bis 20 Minuten zu erreichen. Mit dem Fahrrad allerdings kann man verschiedene Routen wählen. Heute wählen wir mal nicht die Route entlang der Bahnstrecke über Welver und Borgeln, sondern eine südliche. Auch die führt uns durch Wiesen, Felder und Wäldchen, allerdings durch Orte, die wir bisher nicht kannten, wie Scheidingen, Flerke und vor allem Paradiese. Dort befindet sich jenseits einer langen alten Mauer ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster, „Schmuckstück aus der Barockzeit, das vorbildlich restauriert wurde“, heißt es in einer Infotafel am Eingang. Jetzt befindet sich auf dem Gelände ein „Zentrum für Diagnostik, Therapie und Krebsvorsorge“. Wir schauen uns ein bisschen um und sehen bestätigt, dass auf dem Gelände in sympathischer Weise alt und neu miteinander harmoniert, wie zum Beispiel alte Mauerreste und ein Brunnen neben modern gestalteten Gebäuden. Von Paradiese ist es nicht weit zu unserem Ziel, der Soester Eismanufaktur, über Paradieser Weg und Graben am mittelalterlichen Wall zum Bahnhof. Zurück geht’s gemütlich mit der Eurobahn.

Track zur Radtour von Hamm nach Soest über Paradiese

Kleine Radtour nach Soest im Mai 2016

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„einFLUSSreich“

„einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“ ist der Titel einer Ausstellung im Historischen Archiv der Stadt Köln am Heumarkt 14. Fünf Häfen der Domstadt und deren Geschichte stehen hier im Focus. Vom Hafen in Godorf hatte ich noch nie etwas gehört. Er liegt im Süden der Stadt bei Wesseling. Schütt- und Flüssiggüter werden hier be- und entladen. Bekannt für die markanten Kranhäuser ist der Rheinauhafen, heute nicht mehr als Hafen, sondern als modernes Wohn- und Gewerbegebiet genutzt. Eine ähnliche Entwicklung ist für den Deutzer Hafen vorgesehen, der bisher hauptsächlich von Mühlenbetrieben genutzt wurde und wird. Auch der Hafen in Köln-Mülheim ist weitgehend Geschichte. Modernes Wohnen und Arbeiten sind in der Zukunftsplanung. Der Niehler Hafen (I und II) wird intensiv für den Umschlag von Gütern in Containern genutzt.

Wie sah es eigentlich im mittelalterlichen Köln aus? Lange stehe ich vor einem Gemälde, auf dem der Rhein in seiner ganzen Breite dargestellt ist. Vor der Stadt befindet sich eine Insel. Auf einem großen Floß wird Holz transportiert, kleine Schiffe liegen am Ufer der Insel und auf dem Uferstreifen vor der Kölner Stadtmauer. Dieser Blick vom Bayenturm in nördliche Richtung ist das 55. Bild des Zyklus „Das alte Köln“, in dem der Kölner Künstler Siegfried Glos die gesamte mittelalterliche Stadtmauer mit Türmen und Toren gemalt hat. Und schon die Römer wussten die günstige Lage am Rhein zu schätzen. Der Hafen der Colonia befand sich unter dem heutigen Altermarkt. Spuren der römischen Hafenstraße erzählen vom Weg der Waren aus fernen Ländern zwischen den Schiffen und der Stadt.

Siegfried Glos: „Das alte Köln“
Römisch Germanisches Museum: „Alle Wege führen nach Köln“

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„Alltagsmenschen“ im Maxipark

Christel Lechners „Alltagsmenschen“ sind wieder zu Gast im Hammer Maxipark. Gleich am Eingang begrüßt uns eine kleine Männerversammlung in schwarzen Anzügen mit Fliege, Krawatte und Karnevalshütchen auf dem Kopf. Nicht weit entfernt posieren die Ladies in red auf dem roten Sofa. Wir kennen sie doch alle sehr gut. Lebens- oder auch überlebensgroß laufen sie mit Hund über die Wiese, stehen in Badeklamotten, Strohhut und Sonnenbrille im Schilf am See, lächeln in die Kamera, machen locker flockig ein Tänzchen zu lauschiger Musik und schauen romantisch in die Gegend oder durch ein Fernglas in den Himmel, sitzen auf Parkbänken, liegen im Gebüsch, sind einfach überall präsent im Maxipark. In jeden Fall verführen uns diese sympathischen Wesen zum Schmunzeln und Verweilen.

Track der Radtour vom Hammer Norden zum Maxipark

„Alltagsmenschen“ in Rheda-Wiedenbrück

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Niedeckens BAP in der Lanxess Arena

Die Domglocken zur Bühnendekoration mit rotem Teppich und Palmen sind gewöhnungsbedürftig. Jedoch ist bei den ersten Stücken wieder alles klar. Mit „Waschsalon“ wird’s rockig. So kenne ich BAP aus vielen Konzerten und bin gut eingestimmt auf neue Songs, neue Musiker und die hübsche Geigerin Anne de Wolff. Die musikalische Reise geht zur Familie Niedecken am Clodwigplatz in der Kölner Südstadt, zu den Kindersoldaten in der Wüste Afrikas, nach New Orleans und vor allem in viele Jahrzehnte Bandgeschichte. Niedecken politisch mit „Kristallnaach“ und „Arsch huh, Zäng aussenander“ und zum Mitsingen „Do kannst zaubre“, „Nimm mich mit“ und „Bliev da, wo de bess“, „jraaduss“ seit meinem allerersten BAP Erlebnis: „Verdamp lang her“.

„Waschsalon“
„Verdamp lang her“

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Radtour an Altmühl und Donau

Das mittelalterliche Städtchen Weißenburg war die erste Station unserer Radtour. Die Autos konnten wir in einem Parkhaus kostenlos abstellen, uns Geschichten zu alter Stadtmauer, schönen Brunnen, Andreaskirche und Martin Luther erzählen lassen und erfahren, dass das Ellinger Tor das schönste Stadttor in Bayern ist. Abendessen gab es im „Stern“ auf dem Marktplatz.

Nach einer Nacht im Hotel am Ellinger Tor ging es auf schön gelegenen Radwegen entlang der Altmühl durch Treuchtlingen und Pappenheim mit Burg und nach der Felsgruppe 12 Apostel Zeit zur Einkehr im Biergarten des 13. Apostel. Weiter dann über Dollnstein nach Eichstädt, für mich die Stadt der toten Mauern mit leeren Fenstern, Verwaltungsgebäude. Der Abschluss im Gasthof „Krone“ mit Gemüsepfanne und Rosmarinkartoffeln war okay.

Im strömenden Regen begann die zweite Etappe, dennoch beschaulich durch den Naturpark Altmühltal. Irgendwann konnten wir die Regensachen ablegen und während der Pause auf dem Marktplatz von Kipfenberg in der Mittagssonne trocknen. Einen Abstecher wert war dann die Burgkirche in Kinding. Unser Tagesziel Beilngries gefiel mir rundum gut, interessant die alte Stadtbefestigung und 9 Türme, von denen jeder seinerzeit eine spezielle Verwendung hatte, wie der Sauhüterturm und der Roßturm, in denen der Schweine- und der Pferdehirt wohnten. Nach dem Abendessen im Restaurant „Die Gams“ mit Gemüselasagne und veganem Schokodessert gab’s noch ein Gängelchen über eine besondere Brücke zum Balancieren von Steinquader zu Steinquader, schöner Spaß in der Dämmerung.

Ab Beilngries ging’s am folgenden Tag wieder sehr beschaulich bis zum ersten Halt an einer alten Schleuse in Dietfurt und etwas später einer Station des Archäologieparks Altmühltal bei Oberhofen. Als uns ein heftiger Schauer erwischte, konnten wir in einem der Gebäude des Keltendorfs im Trockenen unsere essbaren Schätze auspacken. Regenhose an, Regenhose aus, bis sich irgendwann die Sonne doch wieder durchsetzte und wir auf der Fußgängerbrücke über den Ludwig-Main-Donau-Kanal bei Essing einen schönen Blick auf Burg Randeck erwischten. Ein Schiff namens „Renate“ fuhr gerade Richtung Kelheim, wo Altmühl und Kanal in die Donau übergehen. Bis zum Marktplatz waren es nur noch ein paar Kilometer. Die dunkle Wolke über dem weißen Gebäude war Vorbote eines kurzen heftigen Wolkenbruchs. Essen im Brauhaus? Naja!

Unser letzter Tag begann sonnig mit einer Schifffahrt durch den Donaudurchbruch zur Benedektinerabtei Kloster Weltenburg, und wieder zurück nach Kelheim, wo wir Fahrräder und Gepäck im Hotel deponiert hatten. Die letzte Fahrradetappe führte entlang der Donau, weitgehend über Schotterpisten, jedoch bei Sonnenschein, bis in die Gässchen der schönen Altstadt von Regensburg an der Donau, wo wir die Fahrräder ebenerdig durch das Foyer vom „Münchner Hof“ in den Innenhof schieben konnten. In dieser sympathisch quirligen Szenerie fanden wir nach einem ausgiebigen Spaziergang das beste Essen der Tour: Sushi, Chilinudeln und selbstgemachte ZitronenMinzLimo bei KUK Vegave in der Obermünsterstraße. Danach zog es uns zum Tor hinaus auf die Steinerne Brücke, rechtzeitig zum Sonnenuntergang über der Donau bei feiner Live Musik.

Tracks: Fahrradtour Altmühltal

Vegan in Beilngries
Vegan in Regensburg

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