Burg Vischering

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Fotos by RH am 12. Juli 2014 in Lüdinghausen auf der Wasserburg Vischering

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Good bye Michael

1988MichaelJacksonGelsenkirchen
Es war kurz vor Mitternacht, als die Meldung durch die Medien sickerte.

Michael Jackson dead.

Das war am 25. Juni 2009.

Ich war zutiefst schockiert. wollte es nicht glauben.

Gleichzeitig war ich dankbar, dass ich das Glück gehabt hatte, den King of Pop live zu erleben, einundzwanzig Jahre zuvor, am 4. September 1988 im Gelsenkirchener Parkstadion. Unvergesslich der Moment, wie ich in der Südkurve stand und er nach dem Support der jungen Kim Wilde in seiner ganz besonderen Bewegung auf die Bühne schwebte. Hat jemals einer den Moonwalk so beherrscht wie Michael? Hat jemals einer seine Stücke mit der Perfektion und Leidenschaft vorgetragen wie er?

Und wie traurig war es anzusehen, als man ihn öffentlich vorführte, ihn vor Gericht zerrte, mit Häme in den Medien berichtete.

Warum musste man auf ihm herumtrampeln?

Warum konnte man dieses sensible Wesen nicht ungestört an der Seite von Peter Pan über Neverland fliegen lassen?

Good bye Michael R.I.P.

Michael Jackson *29. August 1958 +25. Juni 2009

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Maare-Mosel Radweg

Der Maare-Mosel Radweg in der Vulkaneifel führt ca. 60 km auf einer alten Bahntrasse über Viadukte und Brücken, durch Tunnel und Wälder von Daun in der Eifel nach Bernkastel-Kues an der Mosel.

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Fotos: RH am 8. Juni 2014

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Auf Moseltour in Neumagen (Noviomagus Treverorum)

Die römische Siedlung Noviomagus Treverorum (Neumagen) war ein im 2.-4. Jahrhundert wichtiger Flusshafen, Fährstation und Handelsplatz an der Straße Trier–Mainz, heute eine interessante Station am Moselradweg.

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„Lucius, mein Sohn, ich habe gerade auf diesem Lastkahn unsere letzten Krüge verkauft. Wir können nach Hause und eine neue Ladung holen. Heute übernachten wir hier beim Kastell Noviomagus. Du weißt ja, mein Freund Treverus hat hier seine Villa, in der er uns bestimmt ein Plätzchen anbietet. Es wird sicher etwas Gutes zum Essen und Trinken geben. Vielleicht gibt es meine Lieblingsspeise Pullus Numidicus. Ich hoffe, Trevirus hat etwas Zeit für uns und wird uns auch das Kastell und seine Villa zeigen.“

Fotos: RH am 9. Juni 2014

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Es geschah in der Keupstraße

Es geschah am 9. Juni 2004 gegen 16 Uhr in der Keupstraße in Köln-Mülheim:

Ein junger Mann, 30 Jahre alt, schiebt ein Fahrrad, auf dessen Gepäckträger sich ein kleiner Koffer befindet, über die Schanzenstraße, biegt nach links ein in die Keupstraße, geht ein Stück, stellt das Fahrrad vor einem Frisiersalon ab und entfernt sich. Ein zweiter junger Mann, 27 Jahre alt, in der Hand eine Funksteuerung, beobachtet das genau. Kurz darauf gibt es eine heftige Explosion. Im weiten Umkreis zersplittern Fensterscheiben und der Frisiersalon wird völlig verwüstet. 22 Menschen werden durch umherfliegende Nägel schwer getroffen, einige lebensgefährlich verletzt.

Warum haben sie das getan?
Warum zerstören sie?
Warum morden sie?

Warum fügen sie Menschen, die sie nicht einmal kennen, unfassbares Leid zu?

Die beiden jungen Männer können keine Antworten mehr geben. Jedoch ist inzwischen klar, dass die Attentäter an diesem sommerlichen Mittwoch in Köln-Mülheim den türkischen Mitbürgern, die in der Keupstraße wohnen und sich dort mit Läden und Restaurants eine Existenz aufgebaut haben, Schaden zufügen und sie töten wollten. Und es ist klar, dass etliche Morde in anderen Städten aus dem gleichen Motiv heraus von ihnen verübt wurden.

Und was so traurig und noch einmal unbegreifbar ist:

Es gibt Menschen, die dieses ungeheure Geschehen völlig kalt lässt.

Foto: 6. Oktober 2013 in der Keupstraße in Köln-Mülheim

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Köln vom Süden

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Fotos: RH am 31. Mai 2014 in Bayenthal und Rodenkirchen

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„Viele Figuren im Buch sind verrückt …“

„Viele Figuren im Buch sind verrückt. Aber Klara nicht!“ Ja, das war Michael Klaus, als er im August 2002 nach der Lesung in einer Arnsberger Buchhandlung sein Buch „Klaras Geschichte“ signierte. Gelesen hatte er aus verschiedenen Büchern, jeder Text für sich eine literarische Kostbarkeit. Die Lesung fand statt im Rahmen des Arnsberger Kunstsommers, bei dem Michael einen Workshop leitete und ich das Glück hatte, dabei zu sein und diesen herausragenden Schriftsteller einige Tage lang aus nächster Nähe zu erleben, sei es in der alten Schule Präparandie genannt, im Café oben auf dem historischen Marktplatz oder beim verlassenen Haus in der Brückenstraße, das uns Teilnehmer zu einem Text inspirierte, den wir am letzten Abend, moralisch gestärkt durch unseren Meister der Worte, einer feinen Zuhörerschar vortragen durften. Die Botschaft, die er uns mit auf den Weg gab, lautete ungefähr so: „Denkt bei eurem Vortrag daran: Euer Text ist der beste, der jemals gelesen wurde.“ Ja, so war Michael Klaus, ein toller Schreiber und Performer und ein wunderbarer Ermutiger. Am 1. Juni 2008 starb er in seinem Heimatort Gelsenkirchen, viel zu früh mit sechsundfünfzig Jahren.

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10-ArnsbergMichaelSignatur

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Dazu hier mein kleiner Text, entstanden im Workshop „Kurze Texte“:

Das Haus am Brückenplatz

Brückenplatz an der Ecke Kurfürstenstraße, hier steht es und blickt mit vier Giebeln in alle Richtungen. Wo zur Herbstzeit wilder Wein bis zum Dach knallrot leuchtete, ist die Ockerfarbe am bröckelnden Fassadenputz verblasst. Vom Giebel herunterhängende trockene Äste hat noch niemand entfernt.
Knorrige Hängebirke vor Jahrzehnten am sorgsam gewählten Platz im Vorgarten gepflanzt. Jetzt wächst unter ihr Löwenzahn.
Manchmal gibt es Besuche in der Dunkelheit. Gestalten klettern über den Jägerzaun. Schleichen vorbei an der Glasveranda und der mächtigen Eingangstür mit goldenem Griff. Hinterlassen verbeultes Leergut neben einem gusseisernen schön verzierten Pfosten. Schultenbräu feinherbes Edelpils.
Kein Autogeräusch kann hier die Stille übertönen. Wo sind sie alle? Denkt die riesige Buche. Sie neigt ihre Zweige zum moosbewachsenen Dach. Hat das Warten hinter dem verlassenen Haus nicht aufgegeben. Eines Morgens werden die Fensterläden wieder geöffnet und lächelnde Gesichter blinzeln in die Morgensonne.

RH am 24. August 2002

Und hier mein Bericht von 2002:

Arnsberger Kunstsommer 2002

Danke, Michael Klaus (6. März 1952 – 1. Juni 2008) R.I.P.

Fotos: RH im August 2002 beim Arnsberger Kunstsommer

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Kleine Tour durch das Eigelsteinviertel

12ZeughausDie Ausstellung im Kölner Stadtmuseum ist ein willkommener Anlass, mal wieder durch das Eigelsteinviertel zu bummeln, in dem ich ein paar Jahre gewohnt habe. Meine kleine Tour beginnt am Hansaring, führt durch den Park am Klingelpütz, der seinerzeit noch hier stand und aus dessen vergitterte Fensterchen manch sehnsüchtiger Blick den Vorübergehenden traf, nach Überquerung der Plankgasse in die Cordulastraße, über die Eintrachtstraße zur Ursulakirche. Durch die Ursulagartenstraße erreiche ich die Eintrachtstraße in Höhe der Bahnunterführung schräg gegenüber dem Haus Nr. 72 – 78, Anfang der Siebziger mein Domizil. Dann geht’s durch die Unterführung hindurch zum Eigelstein, von wo ich zurückblickend mein Wohnhaus ein wenig entfernt rechts hinter der Bahntrasse erahnen kann.
11-WeidengasseDort, wo die benachbarte Weidengasse in den Eigelstein mündet, ist noch immer ein Supermarkt, jetzt ein „KARADAG“. War der Platz vor dem Supermarkt, die Stelle, an der Eintrachtstraße, Weidengasse und Eigelstein zusammentreffen, eigentlich früher schon verkehrsberuhigt? War es überhaupt ein Platz? Ich kann mich nicht erinnern, taste langsam weiter zum Norden in Richtung Tor, bleibe unter dem Straßenschild „Unter Krahnenbäumen“ stehen und überlege, ob es die stark befahrene Straße, die das schöne Sträßchen an dieser Stelle so ungemütlich macht, schon gab.

20-StavenhofMein nächstes Ziel ist der Stavenhof, den ich vor einigen Jahren schon mal zum Besuch der „UnsichtBar“ durchwandert habe. Das Kopfsteinpflaster wird es wohl immer gegeben haben. Jedenfalls schön, hier langzugehen. Auf dem gemütlichen Platz am Ende der Gasse, wo das Dunkelrestaurant war, ist jetzt eine Galerie, heute mit Sommerfeeling im Draußencafé. Und beim Zurückgehen entdecke ich zum ersten Mal das Schild „Anno Pief“. Meine Güte, war ich blind all die Jahre.

25-EigelsteintorburgAuch für die Eigelsteintorburg war ich wohl blind, sehe zum ersten Mal die Skulptur vom „Kölsche Boor“ und überlege, wie oft ich auf dem Weg zur Straßenbahn am Hansaring, dem Theodor Heuss Park oder zur Neusser Straße dieses Tor (mit dem Gitter?) durchschritten haben muss, wie ich es jetzt wieder tue, auf dem Ebertplatz stehe und ,wie im „Stüverhof“, Sommerfeeling unter Bäumen im Draußencafé erlebe. Und dann noch ein Blick zurück vom Norden auf den Eigelstein, die Menschen, parkende Autos, die Läden, ja, ja, die Zeiten ändern sich.

Heute wohnt der Schriftsteller Navid Kermani mit seiner Familie im Eigelsteinviertel. Er hat dazu einen wunderbaren Text geschrieben, den ich im Buch zur Ausstellung gefunden habe und aus dem ich hier zitiere:

„Ich gehe durch das Viertel, ich höre hier etwas Arabisches, dort Polnisch, links eine Sprache, die nach dem Balkan klingt, Türkisch sowieso, vereinzelt Persisch, das mich aufhorchen lässt, sonst Französisch von Afrikanern, Asiatisch, Deutsch in den unterschiedlichsten Färbungen und Qualitäten. Ich verstehe die Hälfte nicht, wirklich die Hälfte. Und von der Hälfte, die ich verstehe, versteh ich meist nur die Hälfte, weil es schon wieder hinterm Fenster oder der Ladentür verschwunden ist, schlecht artikuliert oder zu weit entfernt, ich zu schnell vorbei oder die anderen zu schnell vorbei an mir. Ich führe die Sätze selbst zu Ende oder denke mir ihren Anfang, ich stelle mir Geschichten vor, die nicht in Deutz oder im Zweiten Weltkrieg spielen, sondern in chinesischen Provinzstädten, an nigerianischen Universitäten, in Booten, Containern und Abflughallen, in denen das Herz rast.

aus: Navid Kermani „Dein Name“ erschienen im Carl Hanser Verlag 2011″

aus:
Drunter und Drüber
Der Eigelstein
Schauplatz Kölner Geschichte 2
Begleitband zur Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums
und des Römisch Germanischen Museum der Stadt Köln
im Kölnischen Stadtmuseum
vom 13. Dezember 2013 bis 27. April 2014
J.P. Bachem Verlag

Fotos: Renate Hupfeld am 21. April beim Kölner Stadtmuseum und am 20. Mai 2014 im Eigelsteinviertel

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Zeitreise in die DDR der Achtziger

FrielingZementHemingwayDass Ruprecht Frieling ein guter Schatzfinder ist, weiß ich schon aus Publikationen wie „Weltende“ und „Hab Sonne im Herzen“. Diesmal hat er eigene Schätze ausgegraben und zwar aus aus seiner Zeit als Reisekorrespondent zu Beginn der Achtziger Jahre. Der junge quirlige Journalist reiste im Auftrag von auflagenstarken westdeutschen Magazinen in die DDR, um zur dortigen Buch- und Kulturwelt zu recherchieren. Eine handverlesene Auswahl seiner Artikel und Interviews präsentiert er uns im Buch mit dem bezeichnenden Titel „Tausche Zement gegen Hemingway“.
Und wenn man sich mit ihm auf die Zeitreise begibt, hat man unwillkürlich die Frage im Kopf: Wie habe ich diese Zeit eigentlich erlebt? Hatte ich überhaupt mitbekommen, dass es in der Leipziger Innenstadt Buchmessen gab und dass 1982 gleichzeitig ein Luther- und ein Goethejahr war? Undenkbar im anderen Teil von Deutschland. Doch der war von meiner rheinhessischen Dorfidylle weit entfernt und wenn ich über den Tellerrand hinausblicken wollte, fuhr ich nach Mainz, Wiesbaden oder Frankfurt, um in Klamotten-, Buch- und Schallplattenläden reichlich Stoff zu finden. Da gab es alles, was frau sich wünschte, seien es Wranglerjeans, Bücher von Carl Rogers, Rowohlts „Neue Frau“, selbstredend das gesamte Programm von Hemingway und Elpis (LPs), wie zum Beispiel die „Odyssee“ vom kleinen Udo, der mit Rockband und leckerem Fläschchen Cognac den „Sonderzug nach Pankow“ nehmen und in Ostberlin auftreten wollte.
In diesem Song traf Lindenberg den Nerv derjenigen, die sich schon lange fragten, ob „Honey“ (Erich Honnecker) und seine Gefährten das Ideologie- und deutsch-deutsche Grenzgehampel nicht langsam selber lächerlich fänden. Nein, sie fanden es normal, dass im Jahre 1982 zum Beispiel entsprechende Gebäude (aber nur die) in den Städten Weimar, Eisleben und Wittenberg goethe-, luther- und ideologiegerecht aufgeputzt wurden und dass weder im Karl May Museum noch in der gesamten Republik ein einziges Buch dieses in Radebeul aufwändig zelebrierten Autors zu kaufen war.
Ich erlebe ganz neue Facetten unseres inzwischen untergegangenen Nachbarlandes, die ich mir zu der Zeit nicht entfernt vorstellen konnte. Mangel war die Regel, und das beim großen Lesehunger des Volkes, das vor dem Buchladen am Ostberliner Alexanderplatz Schlange stehen und warten musste, bis endlich ein Einkaufskörbchen frei wurde und dann doch nur selten das Gesuchte fand. Dafür jedoch gab es reichlich Lesestoff, den man nicht suchte, der aber den Verantwortlichen zur politischen Erziehung wichtig war.
Als gut bewachtes und ideologisch eng begleitetes „Feindobjekt Westjournalist“ reiste Frieling nach Erfurt, Weimar, Halle und immer wieder nach Ostberlin und bewegte sich geschickt auf dem schmalen Grat zwischen Sachbericht und Systemkritik. Den Schalk im Nacken forderte er seine teils sympathischen, teils sperrigen Gesprächspartner heraus, immer auf der Hut, nicht über das Ziel hinauszuschießen und somit künftige Rechercheprojekte zu gefährden.

Mein Fazit: Dieses Buch von Ruprecht Frieling hat mich sehr gut informiert über einen ganz wichtigen Teil deutscher Vergangenheit und es hat mich zum Nachdenken gebracht dahingehend, dass ich in Zukunft manche Gegebenheiten deutsch-deutscher Gegenwart differenzierter mit mehr Hintergrundwissen betrachten werde.

Tausche Zement gegen Hemingway: Berichte zur Literaturgeschichte der DDR

Homepage von Wilhelm Ruprecht Frieling

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Simone de Beauvoir

2014-01-09-BeauvoirBilly

Vergilbt und fleckig stehen ihre Werke im Billy zwischen Bachmann und Bergengrün. Irgendwann müssen ihre Botschaften wohl sehr wichtig für mich gewesen sein. Als erstes erinnere ich mich an ihr Selbstbewusstsein, ihren unerschütterlichen Stand in der Männerwelt und meinen Respekt. Auf jeden Fall war sie eine ganz besondere Frau. Wie viele besondere Frauen, war sie aus ihrer Zeit gefallen. Heute ist ihr 106. Geburtstag.

2014-01-09-BeauvoirKalender

… ich hatte eine Gefährtin, meine Schwester … Man nannte sie Poupette; sie war zweieinhalb Jahre jünger als ich … wir trugen ganz gleiche Kleider, gingen fast imer zusammen aus, wir führten das gleiche Leben … Behaglich in meiner Rolle als Ältere installiert, maßte ich mir keine Überlegenheit über sie an außer der, die mir mein Alter gab … Sie war meine Gefolgsmännin, mein zweites Ich. Ich, meine Doppelgängerin: wir waren einander vollkommen unentbehrlich.
Simone de Beauvoir

Bild und Text vom Kalenderblatt im Arche Literatur Kalender 2014

2012-CafeDeFlorParis

Simone de Beauvoir war im Café de Flore im Pariser Stadtteil Saint-Germain-des-Prés regelmäßig zu Gast.

Fotos: © Renate Hupfeld

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