Gängelchen im Hammer Norden

Unser Sonntagsgängelchen führt über die Kornmersch vorbei am Kleingartengelände zum Bockumer Weg und nach Überquerung direkt zur Geinegge bis zum Tor, für mich immer wieder als Schikane erlebt, weil ich nun zwischen hohen Zäunen um ein Sportgelände herum laufen muss. Dann geht es aber wieder zum schönen Weg an der Geinegge, an deren Ufern ich immer wieder die schönen Kopfweiden bewundere.

Killwinkel von der Warendorfer Straße

Wir erreichen die Warendorfer Straße und gehen ein paar hundert Meter bis zum Karl-Friedrich-Bertam-Weg, der uns zum Killwinkel mit den verlassenen Gebäuden des ehemaligen Restaurants, Tanzlokals und Feierort Möllenbrink führt. Hier unterqueren wir die Bahnlinie nach Münster, gehen entlang der Kleingartenanlage Killwinkel Richtung Sandweg und erreichen über den Nordenheideweg wieder den Bockumer Weg.

Die verlassenen Gebäude von Möllenbrink

Das allerdings ein paar Kilometer weiter östlich bei der Fußgängerampel vor der Nordapotheke. Über den Sudetenweg geht’s dann ein paar hundert Meter zur Feuerwehr am Nordenstiftsweg und nach Überquerung schließlich wieder den Bänklerweg und die Bankerheide.

Walters Track zum Gängelchen im Hammer Norden am 16. Januar 2022

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Kleine Tour zur Halde Radbod

Es soll trocken bleiben, meint die Wetter App, also los zu einer kleinen Radtour. Die führt zunächst zur Unterführung beim Kleingarten Killwinkel auf die Kohlenbahntrasse, das heißt, ein Stück weit die Hammer Marathonstrecke bis zur Überquerung der Hammer Straße. Wir befinden uns bei den Fördertürmen, lassen die drei Baudenkmale rechts liegen und radeln direkt auf die Halde Radbod zu.

Trotz tiefer Rinnen und grobem Schotter machen wir uns auf den Aufstieg bis zum Haldenzeichen. Der Rundumblick ist wirklich schön, auf die anderen Haldenzeichen, das Örtchen Bockum-Hövel, das Gelände der ehemaligen Zeche Radbod, den Lippe Altarm und die zwei weißen Brücken über Lippe und Datteln-Hamm-Kanal. Die Brücke über die Lippe ist unser nächstes Ziel. Auf dem Mitteldamm radeln wir weiter bis zur Münsterstraße.

Nach der Brücke biegen wir links ab auf den Deich entlang der Schweinemersch und erreichen nach Unterquerung der Eisenbahnlinie den super neu und hell asphaltierten Radweg durch die Hamm Nordener Lippeaue zur Kornmersch und schließlich in die Bankerheide.

Walters Track zur Radtour zur Halde Radbod am 4. Januar 2022

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Radtour zum Neujahr 2022

Es ist der 1.1 im Jahre 2022 und 33 Teilnehmer*innen haben sich an der Saline im Hammer Kurpark zusammengefunden, um gemeinsam in das neue Jahr zu radeln. Die Facebook Gruppe Fahrradfreunde Hamm hatte dazu eingeladen und eine Veranstaltung erstellt. Aufgeteilt in Gruppen geht es am frühen Nachmittag los, ein paar Hundert Meter zum Kanal, über die Fährstraße und unter ihr hindurch auf den Weg am Ufer der Lippe.

Durch die Lippeaue radeln wir nach Heessen und Dasbeck und nach kurzer Sammelpause unterhalb der Dasbecker Höhe weiter durch die Herrensteiner Felder bis zur Kirche in Walstedde. Auf dem Kirchplatz gibt’s eine längere Pause zum Schwätzchen, Schluck aus der Trinkpulle und süßes Glücksschweinchen von einer Teilnehmerin. Zurück geht die Tour wieder durch die Felder über Ameke zum Klostermühlenweg in Bockum-Hövel.

Beim kleinen Bahnhof in Bockum-Hövel biegen wir nach links, dann nach rechts auf den etwas matschigen Pfad entlang der Geinegge bis zum Bockumer Weg, den wir an der Kreuzung zur Radbod- und Römerstraße überqueren. Jetzt geht’s flugs über die Kornmersch in den Hammer Norden, wo wir bei der Kita die Gruppe zum Radweg über Lippeaue, Münsterstraße, Adenauerallee zur Saline entlassen.

Walters Track zur Radtour am 1. Januar 2022

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Eiszauber im Hammer Garten

Just in der Nacht der Wintersonnenwende hat sich das Wetter gewendet und plötzlich Minustemperaturen geschickt. Mein erster Blick heute in die Wetter App zeigt Minus 6 Grad. Oha! Das ist ne Nummer. Doch im Gegensatz zum trüben Himmel am Tag der Wintersonnenwende ist der heute blau, das heißt die Sonne gibt alles. Und noch viel mehr, denn der Frost hat Bäume, Sträucher und Stauden mit weißem Glitzer überzogen und den Garten in ein Zauberreich verwandelt, dessen bizarre Formen jetzt vor strahlendem Blau hell leuchten. Schön anzusehen. Da kann ich doch die eisige Kälte nach der Frostnacht glatt vergessen.

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Bizarre Muster am Tag der Wintersonnenwende

Der Tag der Wintersonnenwende, dieses Jahr am 21. Dezember, ist der kürzeste Tag des Jahres. Die Sonne geht spät auf und früh unter, das heißt heute ist es bei uns nur siebeneinhalb Stunden hell. Der Winter beginnt und gleichzeitig können wir uns freuen, denn die Tage werden wieder länger und heller. Weil heute die Sonne es aber nicht einmal durch die Wolkendecke schafft und es auch noch frostig kalt ist, gibt es beim Gängelchen in die City schöne Bilder auf meinen Heimathafen. Der historische Hafenkran steht einsam in Nebel gehüllt am Datteln-Hamm-Kanal und wird beim Blick durch das Geländer der Eisenbahnbrücke fein geschmückt mit bizarren Mustern.

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„Erlebensraum“ Lippeaue im Hammer Norden

Ich stehe auf dem Flügeldeich nördlich von Lippe und Datteln-Hamm-Kanal in Sichtweite der Kornmersch im Hammer Norden und schaue über die Lippeaue hinweg bis zur Eisenbahnlinie. Mitten in diesem Gelände am alten Lippearm wurden Spuren eines Gebäudes gefunden und festgestellt, dass sich hier die älteste Ansiedlung der Stadt Hamm befand, die Burg Nienbrügge und eine steinerne Brücke über die Lippe.

Aufgrund klerikaler Querelen wurden Burg und Brücke im Jahre 1226 zerstört und die Bewohner im Flusswinkel von Lippe und Ahse, genannt Ham, angesiedelt. Ja, es wäre schön, wenn dieses Gelände mit angemessener Dokumentation tatsächlich als „Erlebensraum“ entwickelt würde. Stattdessen wurde die gesamte Fläche von der Eisenbahnlinie bis zum Flügeldeich mit Elektrozaun und Stacheldraht als Weideland abgesperrt für „naturverträgliche“ Hochlandrinder.

Weil ich von den Tieren allerdings gerade weit und breit gar nichts sehe, stelle ich mir vor, es handele sich um Nutztierhaltung, das heißt, die Rinder landen an den bevorstehenden Feiertagen in Pfannen und auf Tellern. Einen Erlebensraum inklusive einer der historischen Bedeutung angemessenen Dokumentation zum Gelände Nienbrügge an der Lippe stelle ich mir anders vor.

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Kunst im Schaufenster

Im Schaufenster der ehemaliges Galeria Kaufhof in der Hammer Bahnhofstraße gibt’s wieder eine feine Ausstellung. Künstlerinnen und Künstler des Arbeitskreises Kunst Hamm e.V. präsentieren eine Auswahl ihrer Werke, besinnlich, kritisch, aktuell. Da sind Themen aus Natur und Kultur wie die „Winterlandschaft, „Mein Freund, der Baum“, „Beethoven“ und „Die Macht der Geometrie“.

„Schicht im Schacht“ erinnert an den Strukturwandel in der Region und der „Corona-Blues“ an die fiese Herausforderung unserer Zeit. Wer Gespenster und Dämonen mag, freut sich an „Zauberer und Frau in Weiß“ sowie „Reise durch die Nacht“. Diese besondere Präsentation von Hammer Künstlern in der ehemaligen Galeria endet Anfang Januar 2022.

Kunst im Schaufenster am 27. November 2021

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Unterwegs beim Marburger Schloss

Auf der Durchreise hatten wir die Gelegenheit, das Marburger Schloss zu besuchen, allerdings mit nur wenig Zeit. Deshalb wählten wir die Serpentinen bis zum Parkplatz unterhalb der mächtigen Gebäude. Die Anlage befindet sich auf einem Plateau hoch oben über der Altstadt und dem Lahntal, zu erreichen auch über Treppen und Aufgang von der Oberstadt. Für einen schönen Blick auf die tief unten gelegene Stadt Marburg reichte die Zeit.

Ebenfalls für einen kurzen Besuch im mächtigen Innenhof und Foyer des Museums für Kulturgeschichte. Früher war das Schloss Residenz der Landgrafen von Hessen, heute wird das Ambiente genutzt für Ausstellungen und Führungen durch die historischen Räume sowie für kulturelle und private Veranstaltungen.

Marburg am 19. November 2021

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Radweg nach Hamm-Uentrop

Am Geitheufer trennen wir uns von den Fahrradfreunden Hamm

Wie kommt man eigentlich elegant von der Hammer City nach Uentrop? Das wollten wir mal ausprobieren und beginnen unsere Radtour auf dem Radweg von der Kornmersch zur Münsterstraße. Der ist bis zur Eisenbahn Unterführung gerade mit einem nagelneuen Belag versehen, fast fertig und prima leicht zu fahren, fast wie schweben. Bei der Adenauerallee wählen wir die Fahrradpromenade über Nordring und Marker Allee in den Dunantweg. Am Ende überqueren wir die Ahse, ein paar Meter weiter die Soester Straß.

Braam-Ostwennemar

Ein Stück weit radeln wir am Geitheufer, und zwar hinter einer großen Gruppe der Fahrradfreunde Hamm, die auf dem Weg zu Tante Malchen sind und meinen, wir könnten doch mit ihnen zusammen fahren. Machen wir auch bis zum Abzweig Erlenkamp. Hier trennen sich unsere Routen. Am Mennenkamp geht’s für uns weiter bis zum Kirchweg. Wir befinden uns jetzt im Stadtteil Braam-Ostwennemar. Der Kirchweg mündet jenseits der Braamer Straße in die Baumstraße und irgendwann gibt’s ein Schild und Einfahrt zum Brauhof Wilshaus.

Datteln-Hamm-Kanal in Uentrop

Da fahren wir mal hinein, schauen in die Hütte mit der eindrucksvollen Demonstration zum Bier brauen, fahren dann aber weiter und biegen irgendwo nach links ab. Auf dem Südfelde heißt der Weg, Er führt uns direkt zur Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal in Uentrop, östlich der Hafen und westlich Uferweg und Felder. Wir umrunden den westlichen Ortsteil von Uentrop und machen uns auf den Heimweg, immer schön auf dem Radweg entlang des Kanals.

Datteln-Hamm-Kanal in Uentrop von der Brücke Richtung Westen

Beim kleinen Hafenbecken halten wir noch mal an und denken daran, dass hier die Zechenbahn Kohle von der Ahlener Zeche Westfalen brachte, die von hier aus auf Schiffen weiter transportiert wurde. Wir radeln zur Lippestraße, Adenauerallee, Fährstraße und weiter über Münsterstraße, Nordenstiftsweg zum Hammer Norden.

Walters Track zur Radtour nach Hamm-Uentrop am 14. November 2021

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Radtour zum Einkaufen

Bahnübergang von Wiescherhöfen nach Selmigerheide

Das Wetter ist einfach zu schön, um einfach so zum Einkaufen auf direktem Weg in die City zum radeln. Wir machen eine schöne Schleife zunächst zu Kornmersch und Flügeldeich, über die Radbodstraße hinweg zu den weißen Brücken und über Lippe und Kanal von Bockum-Hövel nach Herringen. Als wir den Lippepark durchqueren, fällt uns ein, dass wir uns ein Stück weit auf der Marathonstrecke befinden. Nach Überquerung der Dortmunder Straße fahren wir den Zechenweg.

Entlang des Parkfriedhofs und weiter am Herringer Bach radeln wir zwischen Kissinger Höhe und Halde Humbert. Beim Gelände des ehemaligen Bergwerks Ost Heinrich Robert erreichen wir die Kamener Straße. Die überqueren wir, biegen in die Wielandstraße ein und radeln durch die Felder zum Bahnübergang von Wiescherhöfen nach Selmigerheide. Hier halten wir mal an, obwohl die Schranken geöffnet sind, machen ein paar Fotos, gehen rüber und warten.

Hochzeitswald mit Skulpturen in Lohauserholz

Da schließt sich auch schon die Schranke und wir hören ein weit entferntes Surren in den Gleisen. Und schon schießt ein ICE heran und ist schon vorbei. Immerhin war meine Handykamera bereit. Weiter geht’s nach Lohauserholz zum nächsten Stopp. Der ist beim Hochzeitswald, derzeit noch schön herbstlich geschmückt. Zur City sind es nur noch ein paar Kilometer. Die spulen wir zügig ab, ebenso nach dem Einkauf den Weg über Münsterstraße und Nordenstiftsweg zum Hammer Norden.

Walters Track zur Radtour über Wiescherhöfen in die City am 11. November 2021

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