Die Zukunft ist vegan

In diesem Gebäude in der Hammer City, dem Stadtteilzentrum FeidikForum, kommen an jedem ersten Sonntag im Monat Menschen zusammen, um am späten Vormittag zusammen zu brunchen. Jeder bringt eine oder mehrere Speisen für ein Buffet mit. Und das Schöne ist: Alle Speisen bestehen aus pflanzlichen Zutaten, das heißt jenseits von Massentierhaltung und Tierleid. Initiatorin und Veranstalterin Tina bringt es fertig, bei jedem Brunchsonntag ein Motto in den Fokus zu stellen, sei es Halloween, ein veganer Weihnachtsmarkt in Münster, Aktionen gegen Tierleid und viele Facetten von nachhaltiger und plastikfreier Lebensweise. Schön auch, wenn Teilnehmer aus der Fülle der Angebote ihre besten Koch- und Backbücher auf einem Büchertisch zum Schmökern und Austauschen bereitstellen.

Nach der jeweiligen Präsentation wird das vegane Buffet freigegeben. Was kann ich als Veganer eigentlich noch essen? Fragt man das noch, wenn man sein veganes Tellerchen zusammenstellt. Da gibt es Frikadellen aus Bohnen, Linsen, Kichererbsen (Falafel) Grünkern, Sojahack mit veganer Mayo oder selbstgemachtem Ketschup, Salate in allen Farben mit verschiedenen Dressings, selbstgebackenes Brot mit Aufstrichen aller Art von Leberwurst bis zu Hummus in vielen Varianten. Und o Wunder, es gibt auch selbst gemachten rein pflanzlichen Käse einschließlich Camenbert. Sehr eindrucksvoll ist auch immer die süße Ecke mit Cookies, Muffins mit und ohne Cremehaube und atemberaubenden Torten. Schön, dass auch immer Kinder dabei sind. Tiere essen? Niemals!

Dafür spricht das Bild der 8-jährigen Theresa: „Ich lebe vegan, weil wir sonst das Tierleben zerstören!!!“. In der Zukunft stellt sie sich zwei fröhliche Elefanten vor, der eine prustet munter eine Fontäne und der andere hält ein Bündel bunter Luftballons. „So sieht schönes Leben aus!“, schreibt Theresa und „So leben sollte normal sein!“. Ich finde, vegan leben ist schon jetzt normal. Die Zukunft ist vegan.

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