„Renoir, Monet, Gauguin – Bilder einer fließenden Welt“

„Furioser Auftakt des Jubiläumsjahrs“ ist ein Titel in der Sonderausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu „100 Jahre Museum Folkwang“. 1922 erwarb die Stadt Essen die Bestände des Folkwang Museums in Hagen, nachdem der Sammler Osthaus gestorben war, und gründete das Essener Museum Folkwang. Der „furiose Auftakt“ ist die Ausstellung „Renoir, Monet, Gauguin – Bilder einer fließenden Welt“.

Es handelt sich um impressionistische Kunst aus den Sammlungen von Karl-Heinz Osthaus (1874-1921) und des japanischen Sammlers Kojiro Matsukata (1866-1950). Das Fließen im Titel der Ausstellung soll hinweisen auf die weiten Wege einiger Bilder, von Frankreich nach Deutschland und Japan und nun zurück nach Europa als Leihgaben aus dem „National Museum of Western Art“ in Tokio.

Da ist neben absoluten Highlights aus dem Schaffen von Gauguin, van Gogh, Cézanne, Manet, Monet, Pissarro die „Lise mit dem Sonnenschirm“ von Pierre Auguste Renoir aus dem Bestand des Essener Museums zu sehen und aus Tokios Kunstmuseum „Der Hafen von Saint-Tropez“ von Paul Signac. Ergänzend wird eine Gruppe Skulpturen von August Rodin präsentiert, mit „Höllentor“ und „Denker“.

Ein Schritt in die Gegenwart ist die raumgreifende Installation der Künstlerin Chiharu Shiota, 1972 in Osaka geboren. Das Werk „I hope…“ wird im Wandtext erläutert: „In dem Meer aus roten Schnüren tauchen die Umrisse von drei filigranen Metallbooten sowie tausende eingearbeitete Zettel auf“. Unzählige Menschen haben ihre Hoffnungen und Wünsche aufgeschrieben. Meine Botschaft auf rot: „Stoppt den Krieg. Sofort!“.

Besuch im Museum Folkwang am 3. Mai 2022

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