Radtour zum Haldenzeichen Humbert

Das vierte Haldenzeichen auf Abraumhalden von Hammer Bergwerken ist da. Es gehört zum Bergwerk Ost im Stadtteil Herringen. Grund genug für uns, eine kleine Radtour zu planen und mal hinauf zu biken. Die Tour beginnt auf der Kornmersch im Hammer Norden, führt über den Damm beim Nienbrügger Berg, nach Überquerung der Radbodstraße ein Stück weit entlang der Lippe bis zu den zwei weißen Brücken.

Hier machen wir erst mal Halt und schauen uns um. Nördlich sehen wir das Haldenzeichen Radbod und südwestlich über den kleinen Jagdhafen hinweg das leuchtend orangene Teil auf der Halde von Schacht Franz im Lippepark. Den erreichen wir, wenn wir Lippe und Kanal verlassen und die Hafenstraße überqueren. Gemütlich geht’s auf dem Radweg zur Dortmunder Straße. Auf der anderen Seite sind es nur noch ein paar Meter bis zur Halde.

Auf Schotterpiste fahren wir nun in Serpentinen hoch und bestaunen die orange leuchtende begehbare Installation, das nagelneue Haldenzeichen auf der Halde Humbert. Wie bei allen führt der Gang spiralförmig hoch auf die Plattform und erschließt uns das Panorama über Herringen hinweg bis Bockum-Hövel, zur Kissinger Höhe und zum Hammerturm der stillgelegten Zeche Heinrich Robert. Hinunter geht’s dann zügig über einen geteerten Weg. Über Wiescherhöfen, Selmigerheide, Weetfeld, Berge, Westtünnen, City runden wir die Tour ab, vorbei an der Großbaustelle des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“, wo eine Flutmulde im Bereich Schweinemersch entsteht. Jetzt haben wir alle vier Hammer Haldenzeichen erradelt und sind gespannt auf das nächste und letzte. Südlich vom Bergwerk Ost auf der Halde Sundern ist es geplant.

Walters Track zur Radtour zum Haldenzeichen Humbert
Radtour zum Haldenzeichen Radbod

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Hammfiction abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.