Schiffshebewerk Henrichenburg

„Die Menge jubelte, als Kaiser Wilhelm II. am 11. August 1899 das Schiffshebewerk Henrichenburg einweihte“, heißt es im Flyer des LWL- Industriemuseums in Waltrop. Bis zum Jahre 1969 wurden in dieser riesigen Schleuse im Dortmund-Ems-Kanal Binnenschiffe um 14 Meter zwischen Ober- und Unterwasser gesenkt oder gehoben. Heute ist die Stahlkonstruktion mit Trog, Türmen und historischen Schiffen als technisches Museum erhalten.

Unser Besuch begann auf dem Parkplatz eines Sportzentrums in Selm, einem Städtchen im südlichen Münsterland. Von dort radelten wir nach Olfen, einem kleinen Ort mit einer schönen großen Kirche und erreichten bald die etwas größere Stadt Datteln, in der uns ein plattes Hinterrad einen unfreiwilligen Aufenthalt in der Fußgängerzone und schöne Begegnungen mit hilfsbereiten Menschen bescherte.

Ein älterer Herr mit Rollator bot an, Werkzeug von zu Hause zu holen (hatten wir aber dabei) und gab als ehemaliger Vielfahrer wertvolle Tipps für unsere weitere Radtour zum Industriedenkmal. Auf der Rückfahrt gab’s dann noch einen kleinen Gang um die Kirche in der sehenswerten Waltroper Altstadt.
Walters Track zur Radtour von Selm zum Schiffshebewerk Henrichenburg am 31. Juli 2020

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Ausstellungen, Radtouren, Radtouren abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.